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Lexikon Essstörungen
Alles zum Thema Essstörungen finden Sie im Lexikon auf vitanet.de: Lesen Sie alles von Arthrose bis Schlaganfall.
Beinvenenthrombose
Thrombose in den (meist tiefen) Beinvenen; häufige Komplikation in dem gelähmten Bein nach einem Schlaganfall
Gesichtsfeldausfall/ Gesichtsfelddefekt
Ausfall, Lücke im Gesichtsfeld; häufiges Symptom beim Schlaganfall
Insult
lateinisch: insultare = taumeln; plötzliche auftretende Störung, zum Beispiel Schlaganfall
Neglect/Neglekt
Vernachlässigung; bei Schlaganfällen: Nichtbeachtung der gelähmten Körperseite;
Heilmitteln für Senioren – medizinische Anwendungen
Ein Sturz, ein Schlaganfall, Morbus Parkinson: Auch im Alter müssen die Folgen schwerer Erkrankungen keine dauerhafte Einschränkung bedeuten. Um eine drohende Pflegebedürftigkeit abzuwenden oder wieder mehr Selbstständigkeit zu erlangen, stehen eine Vielzahl medizinischer Dienstleistungen – die sogenannten Heilmittel – zur Verfügung. Als Heilmittel gelten nach Definition jene medizinischen Dienstleistungen, mit deren Hilfe Krankheiten geheilt, Beschwerden gelindert werden oder vermieden wird, dass sich die Erkrankung verschlimmert. Heilmittel können auch dazu dienen, eine drohende Pflegebedürftigkeit zu verhindern oder zumindest zu mindern. Es gibt vier verschiedene Arten von Heilmitteln, die die Krankenkasse bezahlt: physiotherapeutische Behandlungen, Ergotherapie, Logopädie, medizinische Fußpflege Ärzte verschreiben die Behandlungen gemäß Heilmittel-Richtlinien. Darin ist genau festgelegt, welche Heilmittel und wie viele Behandlungen bei welcher Indikation verordnet werden können. Welcher Therapeut die Behandlungen durchführen soll, kann sich der Patient in der Regel selbst aussuchen – solange dieser eine Krankenkassenzulassung hat. Es gibt bestimmte Fristen, innerhalb derer der Patient die Therapie beginnen muss, sonst ist das Rezept nicht mehr gültig. Krankenkasse zahlt 90 Prozent der Kosten Bei Erwachsenen trägt die Krankenkasse 90 Prozent der Behandlungskosten. Zehn Prozent der Kosten sowie zehn Euro pro Verordnung muss der Patient selbst zahlen. Es gibt jedoch auch Gründe, die von der Zuzahlung befreien – etwa wenn die jährliche Belastungsgrenze durch geleistete Zuzahlungen bereits erreicht ist. Diese liegt bei zwei Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens, bei Menschen mit chronischen Erkrankungen bei einem Prozent.
PAVK – Operation & Stent
Ein gesunder Lebensstil, Gehtraining und Medikamente – diese konservativen Therapieformen können einen Patienten mit Schaufensterkrankheit vor lebensbedrohlichen Komplikationen wie einem Schlaganfall oder Herzinfarkt bewahren. Eine sofortige Linderung der Beschwerden können beispielsweise interventionelle Therapien bringen. Bei einer Gefäßerweiterung (Dilatation), auch perkutane transluminale Angioplastie (PTA) genannt, schieben die Ärzte unter Röntgenkontrolle einen Gefäßkatheter bis zur verengten Arterienpassage vor. Dort wird der im Katheter integrierte Ballon aufgeblasen und das Blutgefäß dadurch erweitert. Während des Eingriffs kann auch die Entscheidung zu einem Stenting fallen. Dabei wird dann in die bereits geweitete Arterie eine Drahthülse (Stent) eingelegt, die sich selbst entfaltet und das Blutgefäß stützt, um einen erneuten Verschluss der Arterie zu verhindern. Neue Stents bleiben länger offen Seit wenigen Jahren gibt es Stents mit einer speziellen Legierung, etwa aus Kobalt-Nickel, die sich im Gefäß selbst entfalten und sehr schonend für die Arterienwände sind. Eingriffe mit den neuen Stents sind sehr erfolgreich. Zudem gibt es inzwischen auch Stents und Ballonkatheter, die mit Medikamenten beschichtet sind. Sie geben die Arzneimittel an die Gefäßwand ab, während sie sich aufdehnen. Auf diese Weise wird ein erneuter Verschluss der Arterie effektiver verhindert. Eingriff ohne Vollnarkose Für eine Katheterbehandlung kommen Patienten mit Schaufensterkrankheit ab Stadium IIb in Frage. Die Opertion kann ohne Narkose nur mit einem Beruhigungsmittel stattfinden. Es besteht ein geringes Risiko, dass der Patient auf das Kontrastmittel, das für die Röntgenkontrolle gespritzt werden muss, allergisch reagiert.
Infos rund um die geriatrische Tagesklinik
Wer zum Beispiel einen Schlaganfall erlitten hat, erreicht nach einiger Zeit ein Stadium, in dem eine akut-stationäre Behandlung im Krankenhaus nicht mehr nötig ist. Angenommen, die betroffene Person kann mithilfe eines Rollators wieder kurze Strecken gehen und sich mit Unterstützung einer Pflegekraft waschen und ankleiden, kann dann die Weiterbehandlung in einer geriatrischen Tagesklinik nächste sinnvolle Schritt in der Therapie sein. Selbstständigkeit fördern und Pflegebedürftigkeit verhindern Die teilstationäre Versorgungsform in einer geriatrischen Tagesklinik ist ideal für Patienten, die nicht mehr stationär behandelt werden müssen, aber mehr benötigen als eine ambulante hausärztliche und physiotherapeutische Behandlung. Eine Tagesklinik bietet die Chance, die Potenziale, zum Beispiel durch intensive Physiotherapie und Ergotherapie, weiter auszuschöpfen. So wird der Schlaganfall-Patient am Ende der Behandlung möglicherweise allein zur Toilette gehen, sich selbst ankleiden und ohne Hilfsmittel laufen können. Das bedeutet: Der Besuch der Tagesklinik fördert die Selbstständigkeit und kann Pflegebedürftigkeit verhindern. Mehr Therapien, mehr Selbstständigkeit Die Tagesklinik hat gegenüber der akut-stationären Behandlung zwei entscheidende Vorteile: Der Patient erhält mehr Therapien und hat die Möglichkeit, das Erlernte in seinem häuslichen Bereich auszuprobieren, wo er die Nächte und Wochenenden grundsätzlich verbringt. Zeigen sich Probleme in den eigenen vier Wänden, kann der Patient gleich am nächsten Tag zusammen mit dem therapeutischen Team Lösungen entwickeln. Die Tagesklinik unterscheidet sich auch von einer ambulanten Reha: Die medizinische Behandlung ist intensiver. So können etwa aufwendig zu versorgende Wunden behandelt werden. Auch findet eine tägliche Visite statt.
Therapie einer vaskulären Demenz
Da vaskuläre Demenz hauptsächlich auf Schädigungen der Hirngefäße beruht, müssen weitere Gefäßschäden vermieden werden. Falls dennoch ein akuter Schlaganfall als Folge der Durchblutungsstörungen auftritt, wird er entsprechend der aktuellen Therapierichtlinien behandelt. Risikofaktoren beseitigen Zudem ist die konsequente Beseitigung der Risikofaktoren oberstes Ziel: Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck sollte mit ACE-Hemmern wie etwa Ramipril gesenkt werden. Zusätzlich wird der Arzt sogenannte Blutplättchen-Hemmer (zum Beispiel Azetylsalizylsäure, Clopidogrel) verschreiben, die eine weitere Anlagerung von Blutplättchen an bereits geschädigte Gefäßwände vermindern. Eine andere Behandlungsmöglichkeit bieten auch gerinnungshemmende Medikamente, die die Fließfähigkeit des Blutes verbessern. Allerdings ist dies nur zu empfehlen, wenn regelmäßige Gerinnungskontrollen durchgeführt werden. Weitere wichtige Maßnahmen sind der Verzicht auf Rauchen, Sport, Gewichtsabnahme bei Übergewicht und die Reduktion von Salz in der Nahrung. Falls Diabetes mellitus vorliegt, ist auf eine gute Blutzuckereinstellung zu achten, bei Fettstoffwechselstörungen auf die Einstellung der Lipidwerte im Blut. Medikamente mildern Symptome und Verlauf Weiterhin wird der Arzt Acetylcholinesterase-Hemmer empfehlen, die die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen unterstützen. Wie auch bei der Alzheimer-Demenz, mildern sie die Symptome und den Verlauf der vaskulären Demenz.Weil das Gefäßsystem bei vaskulärer Demenz meist aber bereits stark geschädigt ist, kann die Behandlung – ähnlich wie bei der Alzheimer-Demenz – nur noch eine gewisse Verlangsamung des Abbauprozesses bewirken.
Symptome einer Fettstoffwechselstörung
Fettstoffwechselstörungen rufen in der Regel über lange Zeit keine Beschwerden hervor. Deshalb bleiben sie häufig jahrelang unerkannt. Diagnostiziert werden sie dann oft erst, wenn bereits Spätfolgen durch eine entstandene Arteriosklerose wie ein Herzinfarkt oder Schlaganfall eingetreten sind. In schweren Fällen mit stark erhöhten Cholesterinwerten treten jedoch manchmal Symptome auf. Dies ist vor allem bei einer erblich bedingten Störung der Fall. Die auffälligsten sind sogenannte Xanthome – gelb gefärbte Polster unter der Haut. Sie bilden sich häufig an den Augenlidern (Xanthelesma palpaebrarum), am Gesäß, an den Gelenken und an den Strecksehnen (Achilles- und Ellenbogensehnen). Diese Polster bestehen aus Cholesterinablagerungen – also überschüssigen Fetten unter der Hautoberfläche. Sie sind schmerz- und harmlos, weisen aber auf eine schwerwiegende Störung im Körper hin, die behandelt werden sollte. Oft bilden sich diese störenden Hautwucherungen nach erfolgreicher Senkung des Cholesterinspiegels von selbst wieder zurück. Auch eine chirurgische Entfernung ist möglich. Ein weiterer Hinweis auf die erbliche Variante der Hypercholesterinämie sind weißliche Ablagerungen in der Hornhaut des Auges (Arcus lipoides corneae), die als Ring um die Iris sichtbar werden. Auch hier sind Fetteinlagerungen die Ursache. Bei alten Menschen tritt dieser Trübungsring häufig auf und ist harmlos, bei jüngeren Menschen sollte aber unbedingt die Ursache geklärt werden. Denn meist steckt bei ihnen eine Fettstoffwechselstörung dahinter.