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Spezielle Ernährung bei Multiple Sklerose
Die Ernährung hat Einfluss auf den Krankheitsverlauf einer Multiplen Sklerose (MS): Obst, Gemüse und ausreichend Fisch können der Erkrankung entgegenwirken.
Basistherapie bei Diabetes: Ernährung und Bewegung
Die Basistherapie spielt sowohl für Diabetes mellitus Typ 1 als auch Typ 2 eine Rolle. Im Rahmen von Schulungen und Beratungen werden die Betroffenen unterstützt, ihre Ernährung umzustellen und
Mineralstoffbedarf im Alter
Mineralstoffe sind nicht-organische Nährstoffe. Das heißt: Der Körper kann sie nicht selbst herstellen. Diese lebenswichtigen Nährstoffe müssen wir mit der Nahrung aufnehmen. Einige Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium, Natrium und Phosphor benötigt unser Körper in relativ großen Mengen – über 100 Milligramm täglich. Sie werden deshalb auch als Makroelemente bezeichnet. Mikro- oder Spurenelemente sind Mineralstoffe, für die unser täglicher Bedarf unter 100 Milligramm liegt. Dazu zählen Eisen, Jod, Fluor und Zink.Mineralstoffe kommen unter anderem im Erdboden, in Gesteinen und Wasser vor. Sie werden von Pflanzen und Tieren aufgenommen und gelangen mit der Nahrung in unseren Körper. Viele Menschen erhalten nicht ausreichend Mineralstoffe – Mangelerscheinungen sind recht häufig. Der Bedarf lässt sich in der Regel über eine abwechslungsreiche, gesunde Ernährung decken. Lediglich unseren Bedarf an Jod können wir oft durch die normale Ernährung nicht decken. Für eine ausreichende Versorgung können aber Jodsalz oder gegebenenfalls Jodtabletten sorgen. Der Mineralstoffbedarf älterer Menschen Für Erwachsene über 65 Jahre wird von der Ernährungsorganisation D-A-CH der Länder Deutschland (D), Österreich (A) und Schweiz (CH) folgende Mineralstoffzufuhr pro Tag empfohlen: Mineralstoff Frauen Männer Natrium 550 mg 550 mg Kalium 2.000 mg 2.000 mg Kalzium 1.000 mg 1.000 mg Chlorid 830 mg 830 mg Jod 180 µg (150 µg in der Schweiz und WHO) 180 µg (150 µg in der Schweiz und WHO) Fluorid 3,1 mg 3,8 mg Phosphor 700 mg 700 mg Zink 7 mg 10 mg Kupfer 1,0 - 1,5 mg 1,0 - 1,5 mg Eisen 10 mg 10 mg Mangan 2-5 mg 2-5 mg Selen 30-70 µg 30-70 µg Chrom 30-100 µg 30-100 µg Molybdän 50-100 µg 50-100 µg Empfehlung: Diese Lebensmittel liefern viele Mineralstoffe Lieferanten für Kalzium sind: Milch, Käse und andere Milchprodukte, Grünkohl, Brokkoli, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte. Lieferanten für Jod sind: Meeresfische (Schellfisch und Kabeljau), Roggenbrot (sehr viel weniger). Lieferanten für Magnesium sind: Getreideprodukte, Milch und Milchprodukte, Fleisch, Leber, Geflügel, Fisch, Kartoffeln, grünes Gemüse, Sojabohnen, Mandeln, Beerenobst und Bananen.
ErnährungErnährungsirrtümer
Kaffee ist ungesund und entzieht dem Körper Wasser. Zu viel Salz erhöht den Blutdruck. Doch was ist wirklich dran an diesen und anderen Ernährungsmythen? Lesen Sie hier, was tatsächlich dahintersteckt. Ernährungsirrtum Nr. 1 – Kaffee wirkt entwässernd Als gesundes Getränk gilt der allseits beliebte Muntermacher nicht gerade. Allerdings stimmt die verbreitete Meinung, Kaffee entziehe dem Körper Wasser nicht. Ernährungsirrtum Nr. 2 – Margarine ist gesünder als Butter Viele Menschen, die sich gesünder ernähren wollen oder eine Diät machen, streichen sich Margarine statt Butter auf ihr Brot. Doch der gesundheitliche Nutzen von Margarine ist nach wie vor umstritten. Ernährungsirrtum Nr. 3 – Mit Light-Produkten nimmt man ab Weniger Fett, weniger Zucker, weniger Kalorien ... weniger Gewicht? Nicht alle Ernährungsexperten glauben, dass Light-Produkte beim Abnehmen helfen. Ernährungsirrtum Nr. 4 – Salz erhöht den Blutdruck Ob Salz den Blutdruck erhöht, ist nach wie vor umstritten. Tatsache ist jedoch: Die Wissenschaft hat dafür bis heute keinen Nachweis geliefert. Ernährungsirrtum Nr. 5 – Schokolade ist ungesund Ob Schokolade gesund oder ungesund ist, das kommt ganz auf die Dosis an. Sie kann ein wahrer Dickmacher sein. Die beliebte Süßigkeit liefert auf der anderen Seite wertvolle pflanzliche Inhaltsstoffe. Ernährungsirrtum Nr. 6 – Eier erhöhen das Cholesterin Lange Zeit galten Eier als die Cholesterin-Quelle schlechthin. Es stimmt zwar, dass Eier viel von dieser Substanz enthalten. Doch schlägt sich das in der Regel nicht auf den Cholesteringehalt im Blut nieder. Ernährungsirrtum Nr. 7 – Fleisch braucht der Mensch Der menschliche Körper verträgt einen rein vegetarischen Speiseplan gut. Allerdings müssen bei fleischloser Ernährung einige Dinge beachtet werden.
Arthrose – Ernährung, Symptome und mehr
Arthrose nennt man die Abnutzung und den Verschleiß von Gelenken und gelenknahen Strukturen. Mit zunehmender Lebenserwartung ist die Arthrose mittlerweile fast schon zu einer Volkskrankheit geworden und somit die häufigste Gelenkerkrankung bei Erwachsenen. Man kann unterscheiden zwischen der primären Arthrose, bei der die Ursache nicht bekannt ist, und der sekundären Arthrose, die Folge einer Verletzung oder anderer Erkrankungen der Gelenke ist. Was ist Arthrose? Es handelt sich bei der Arthrose um ein multifaktorielles Geschehen, bei dem Risikofaktoren wie Alter, genetische Veranlagung, Geschlecht, Gelenkvorschädigung, Stoffwechsel, Übergewicht, Gelenkfehlstellungen und andere Umweltfaktoren wichtige Rollen spielen. Nicht nur der Gelenkknorpel, der die Gelenkoberfläche zum Schutz überzieht, ist dabei krankhaft verändert. Auch der darunter liegende Knochen, die Bänder, die Gelenkkapsel und sogar die in der Umgebung befindliche Muskulatur können geschädigt sein. Die Arthrose ist keine klassische entzündliche Erkrankung – auch wenn als Folge der Schädigung oft unterschwellige Entzündungszeichen wie Schwellung und Schmerz auftreten. Durch Aktivierung von Entzündungsreaktionen kommt es zu einer Fehlregulation der Knorpelzellfunktion. Das stört den Stoffwechsel im Gelenkknorpel und führt zu einem Ungleichgewicht zwischen Knorpelaufbau und Knorpelabbau. Erste degenerative Erscheinungen im Bereich der Gelenke lassen sich bereits mit Beginn des dritten Lebensjahrzehntes nachweisen. Schon mit 40 Jahren zeigen ungefähr 90 Prozent der untersuchten Patienten Zeichen von Gelenkdegeneration der Gewicht tragenden Gelenke (Hüfte, Knie). Mit steigendem Alter nehmen die im Röntgenbild sichtbaren Veränderungen zu. Bei etwa jedem vierten Betroffenen äußern sie sich mit Beschwerden, häufig Schmerzen. Die Symptome der Arthrose: Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit Die wichtigsten Symptome der Arthrose sind Schmerzen. Im Anfangsstadium der Erkrankung sind die Patienten meist noch schmerzfrei, dann treten Schmerzen bei Belastung und im fortgeschrittenen Stadium auch in Ruhe auf. Außerdem ist das Gelenk durch die Arthrose meist in seiner Funktion gestört, was die Patienten stark im täglichen Leben beeinträchtigen kann. Dies ist besonders häufig bei der Arthrose der Hüfte (Coxarthrose) oder des Knies (Gonarthrose) der Fall, aber auch bei der Fingerarthrose. Behandlung der Arthrose mit Medikamenten und Gymnastik Das Ziel der Therapie bei Arthrose besteht darin, das Fortschreiten der Erkrankung zu verzögern und den Patienten möglichst ein beschwerdefreies Leben zu ermöglichen. Erreicht wird dies durch Medikamente, Krankengymnastik und regelmäßige körperliche Bewegung. Bewegung und gesunde Ernährung tragen zur Vorbeugung bei Bewegung trägt zusammen mit einer gesunden Ernährung auch zur Vorbeugung der Arthrose bei. Ist die Arthrose weit fortgeschritten oder sind die Patienten durch die Symptome stark eingeschränkt, kann eine Operation helfen.
Vitalstoffe für gesunde Ernährung
Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Amino- und Fettsäuren – unser Körper benötigt zahlreiche Vitalstoffe für seine Stoffwechselprozesse. Wie sie im Körper wirken und wie sie gegen Krankheiten eingesetzt werden können, erfahren Sie hier. Der Ausdruck „Vitalstoffe“ ist kein wissenschaftlicher Begriff. Als Vitalstoffe werden umgangssprachlich verschiedene Substanzen unterschiedlicher Wirkstoffgruppen verstanden. Aufgrund der allgemeinen Verständlichkeit und Gebräuchlichkeit des Begriffs, haben wir diesen auf folgenden Seiten verwendet und erklärt. Vitalstoffe erfüllen lebensnotwendige Aufgaben Vitalstoffe wie Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Amino- und Fettsäuren erfüllen lebensnotwendige Aufgaben in zahlreichen Stoffwechselprozessen unseres Körpers. Daneben wird ihnen ein krankheitsvorbeugender Effekt zugeschrieben. Liegen Einschränkungen der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens vor, kann die Ursache in einem Vitalstoffmangel liegen.Vitalstoffe sind wichtig, um den Körper gesund zu halten und spielen für das Immunsystem eine bedeutende Rolle. In neuerer Zeit rückte der präventive, also krankheitsvorbeugende Effekt der Vitalstoffe mehr und mehr in den Vordergrund: Beispielsweise gilt es mittlerweile als gesichert, dass eine vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung das Risiko für Darmkrebs deutlich senken kann. Aber auch das Herz-Kreislauf-System profitiert von einer ausreichenden Versorgung mit den richtigen Vitalstoffen.Ein Mangel an Vitalstoffen kann sich in einem breiten Spektrum an Beschwerden äußern: Es reicht von Einschränkungen in der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens bis hin zu schwerwiegenden, lebensbedrohlichen Erkrankungen. Meist genügt es bereits, sich ausgewogen und gesund zu ernähren, um den Mangel auszugleichen. Deutschland ist kein Vitaminmangel-Land Deutschland ist kein Vitaminmangel-Land. Es gibt zwar eine grenzwertige natürliche Versorgung mit Jod, Fluor, Folsäure und saisonal mit Vitamin D, aber an all den anderen Nährstoffen mangelt es uns nicht. Mangelversorgung kommt vor, wenn man sich einseitig ernährt oder zu wenig isst – zum Beispiel bei einseitigen Diäten oder im Alter. Auch chronische Krankheiten, Alkoholmissbrauch, Schwangerschaft und Stillzeit sowie chronische Medikamenteneinnahme können zu einer Mangelversorgung führen. Unerwünschte Nebenwirkungen Eine zusätzliche Einnahme von Mikronährstoffen kann zu unerwünschten Nebenwirkungen führen – zum Beispiel zu Allergien und einer Steigerung des Krebsrisikos. Außerdem können Wechselwirkungen mit Medikamenten auftreten.   Nahrungsergänzungsmittel unterliegen nicht dem strengen Arzneimittelgesetz. Sie sind nicht durch aufwendige Studien auf Wirksamkeit, Nebenwirkungen, Risiken, Langzeitwirkungen sowie Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Substanzen getestet.
Ernährung – Antioxidantien
Antioxidantien (Radikalfänger) können freie Radikale neutralisieren, die bei Stoffwechselvorgängen und der Energiegewinnung entstehen. Sie sind für die Körperabwehr wichtig, können aber Schäden
Ernährung – Vitalstoffe/Sport
Jeder, der intensiv Sport betreibt, hat einen erhöhten Bedarf an Vitalstoffen. Er entsteht durch den hohen Energie- und Stoffwechselumsatz, einen höheren Verlust an Vitalstoffen durch Schwitzen und
Ernährung – Vitalstoffe/Kinder
Kinder brauchen für Wachstum, geistige Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden und Immunsystem eine ausgewogene Ernährung mit genügend Nährstoffen. Vor allem bestimmte Vitamine, Mineralstoffe und
Ernährung – Vitalstoffe/Männer
Viele Männer wollen oft besonders stark, leistungsorientiert und belastbar sein. Dauerhafte Höchstleistung und psychische Anspannung rauben dem Körper jedoch Energie- und Nährstoffreserven. Typische Belastungszeichen sind Magenbeschwerden, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Schlafstörungen. In Phasen starker Belastung sollten Sie deshalb Ihre Energietanks immer wieder auffüllen. Nur so kann der Körper optimale Leistung bringen. In der Regel können Mikronährstoffe – umgangssprachlich oft Vitalstoffe genannt – in ausreichendem Maße über eine gesunde und ausgewogene Ernährung aufgenommen werden. In den meisten Fällen erreichen zusätzlich über Nahrungsergänzungsmittel zugeführte Vitalstoffe nicht den gewünschten Effekt, da die meisten Stoffe besser im Gesamtverbund aller Nährstoffe vom Körper aufgenommen und verarbeitet werden. Zusätzliche Nährstoffe in bestimmten Situationen In bestimmten Situationen sollten gewissen Vitalstoffe jedoch zusätzlich zugeführt werden, wenn dafür ein Mangel nachgewiesen wurde. Dazu zählen beim Mann Krankheiten, einseitige Diätformen und das Alter. Auch starker Alkohol- oder Drogenkonsum kann eine vermehrte Vitalstoffzufuhr notwendig machen. Für Männer in Belastungssituationen spielen folgende Vitalstoffe eine Rolle: Antioxidantien: Unter Belastung werden im Körper vermehrt freie Radikale gebildet, die zu oxidativem Stress führen. Aus diesem Grund sollten Männer ausreichend antioxidative Substanzen wie Vitamin A, C und E sowie Carotinoide und Selen zu sich nehmen.Optimale Quellen: Blattgemüse, rotes Gemüse, Meeresfrüchte, Muskelfleisch, Rapsöl, Zitrusfrüchte B-Vitamine: Die B-Vitamine haben einen direkten Einfluss auf das Nervensystem und die Gefühlslage, denn sie werden für die Produktion von Serotonin und Noradrenalin benötigt. Die nervliche Belastbarkeit, die Leistungsfähigkeit und die Stimmung werden durch diese Vitamine positiv beeinflusst.Optimale Quellen: Fenchel, Hülsenfrüchte, Seefisch, Kalbsleber, Pilze Magnesium: Bei Stress benötigt der Körper mehr Magnesium. Es ist insbesondere für die Signalübertragung in Nerven- und Muskelzellen, den Blutdruck und das Herz-Kreislauf-System von Bedeutung.Optimale Quellen: Bananen, Haferflocken, Sonnenblumenkerne, Vollkornhirse, Mineralwasser Omega-3-Fettsäuren: Diese ungesättigten Fettsäuren wirken sich positiv auf den Blutdruck und das Herz-Kreislauf-System aus. Daneben stärken sie das Immunsystem.Optimale Quellen: frischer Seefisch – zum Beispiel Lachs