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Symptome & Anzeichen von Sodbrennen
Zu den Symptomen bei Sodbrennen gehören brennende Schmerzen, saures Aufstoßen, Schluckbeschwerden, Husten und Heiserkeit. Treten die Symptome des Sodbrennens häufig nach dem Essen und nachts auf
Nervosität/Unruhe – Pflanzliche Mittel
Nervosität und Unruhe lassen sich gut mit pflanzlichen Mitteln behandeln. Entsprechende Heilpflanzen haben ein breites Wirkspektrum. Sie helfen oft nicht nur bei Nervosität und Unruhe, sondern z. B.
COPD – Sport und Trainingsregeln
Sport kann COPD-Patienten helfen. In Deutschland gibt es ambulante Lungensportgruppen. Sie sind besonders für Betroffene mit leichtgradiger COPD gut geeignet. Beim Bewegen sollten einige
Lungenentzündung – Ursachen/Risikofaktoren
Eine Lungenentzündung (Pneumonie) entsteht, wenn das Lungengewebe durch einen schädigenden Einfluss angegriffen wird. Es gibt ganz unterschiedliche Ursachen. Besonders häufig wird eine Lungenentzündung, die sich der Betroffene in der häuslichen Umgebung zuzieht (ambulant erworben), durch Bakterien und Viren aus der Atemluft verursacht. Sie werden als infektiöse Pneumonien bezeichnet und meistens durch eine Bakterienart, Streptococcus pneumoniae, ausgelöst. Bei kleinen Kindern und im Alter ist auch das Bakterium Haemophilus influenzae ein häufiger Auslöser. In bestimmten Fällen – zum Beispiel bei einer im Krankenhaus erworbenen Lungenentzündung oder bei Heimbewohnern – spielen Problemkeime wie Coli-Bakterien und Erreger, die unempfindlich gegen Antibiotika sind, eine entscheidende Rolle. In die große Gruppe der infektiösen Pneumonien gehören auch spezielle Formen wie die gefürchtete Grippe-Pneumonie, die Tuberkulose oder Pneumonien bei AIDS. In der akuten Phase einer Lungenentzündung können die Krankheitserreger auf Kontaktpersonen übertragen werden. Durch Husten oder Niesen werden die Keime in der Umgebung verteilt. Mitmenschen können sich durch die Tröpfcheninfektion – also durch Einatmen von feinsten Tröpfchen – mit diesen Erregern anstecken. Ob sich eine Pneumonie entwickelt, hängt entscheidend von der Abwehrlage des Einzelnen ab. Nicht nur Viren und Bakterien sind Auslöser einer Lungenentzündung Bei älteren Menschen kommt es häufiger zu einer Sonderform der Lungenentzündung – der Apirationspneumonie. Hier ist Mageninhalt, der beim Erbrechen in die Atemwege gelangt, Auslöser der Pneumonie. Seltener können auch Kreislaufstörungen – etwa bei einem Lungeninfarkt oder bei einer schweren Herzschwäche – sowie Reizgase und Strahlen die Ursache sein. Bei geschwächter Abwehr steigt das Risiko für eine Lungenentzündung Wenn der Körper nicht in der Lage ist, sich ausreichend gegen das Eindringen von Schadstoffen, Krankheitserregern oder anderen Störfaktoren zu wehren, steigt die Gefahr, an einer Lungenentzündung zu erkranken. Besonders gefährdet sind deshalb alle Menschen, die unter einer Abwehrschwäche leiden. Zu einer Abwehrschwäche können führen: Diabetes mellitus Mangelernährung Krebserkrankungen Alkoholmissbrauch AIDS Chronische Lungenerkrankungen (Asthma, COPD) Nieren- und Leberinsuffizienz Herz-Kreislauf-Erkrankungen Behandlung mit Medikamenten, die die Abwehr schwächen, zum Beispiel Kortison Ältere Menschen sind generell anfälliger für Infektionskrankheiten. Eine Lungenentzündung ist im Alter nicht nur etwa fünfmal häufiger als bei jungen Menschen, sondern ihr Krankheitsverlauf ist oft auch wesentlich bedrohlicher. Um einer Lungenentzündung im Alter vorzubeugen, ist es hilfreich, die altersbedingten Risikofaktoren zu kennen. Die besonders hohe Infektionsgefahr im Alter ist bedingt durch: Altersveränderungen des Atemtraktes: Insbesondere bei älteren Menschen, aber auch bei Rauchern, bei Mangelernährung und nach einer Therapie mit Antibiotika nimmt die Keimbesiedelung des Nasen-Rachen-Raums erheblich zu. Sie ist damit wesentlicher Risikofaktor für eine Pneumonie. Außerdem verliert die Selbstreinigung der Atemwege mit dem Alter an Kraft. schlechte Lungenbelüftung bei Bettlägerigkeit Einsatz von Magensonden Häufung von neurologischen Störungen, die die Gefahr einer Aspirationspneumonie durch „verschluckten Magensaft“ (Aspiration) erhöhen – zum Beispiel nach einem Schlaganfall Multimorbidität: Vorliegen mehrerer Grunderkrankungen, die die Abwehr schwächen
Süchtig nach Schmerzmitteln
Viele Schmerzmittel sind rezeptfrei erhältlich. Die tägliche Einnahme kann jedoch dazu führen, dass man süchtig nach den Schmerztabletten
Husten – Therapie: Hausmittel & Medikamente
Husten (Tussis) wird meist durch Erkältungs- oder Hustenviren ausgelöst. Wenn sich auf der durch die Viren geschädigten Schleimhaut Bakterien ansiedeln, kann Husten gefährlich werden. Dann sollte ein Arzt hinzugezogen werden, der nach gründlicher Untersuchung eine eventuell notwendige Therapie mit Antibiotika einleitet. Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn der Husten (trotz Behandlung) länger als zehn Tage anhält, Fieber auftritt, eitriger oder blutiger Auswurf auftritt, die Atmung erschwert ist, Sie einer Risikogruppe angehören (Schwangere und Stillende, Diabetiker, Allergiker, Säuglinge und Kleinkinder sowie Menschen mit einem geschwächten Immunsystem oder schon bestehenden Lungenerkrankungen), Verdacht auf Keuchhusten besteht, Verdacht auf chronische Bronchitis oder Asthma besteht Wenn es sich um einen einfachen Erkältungshusten handelt, kann man Husten gut selbst behandeln – zum Beispiel mit Hausmitteln. Medizinisch gesehen ist es sinnvoll, trockenen Reizhusten zu unterbinden. Ausgeprägter Reizhusten stört oft die Nachtruhe und kann so den Heilungsprozess verzögern. Außerdem werden die Schleimhäute der Atemwege stark belastet. Zur Therapie von schmerzhaftem Reizhusten eignen sich Hustenstiller. Im Verlauf einer Erkältung geht der trockene Reizhusten meist in einen sogenannten produktiven Husten über: Die Bronchien bilden zunehmend Schleim, der abgehustet wird. Das ständige Husten kann zu einer verkrampften Bronchialmuskulatur führen. Ziel einer Therapie des Hustens ist es dann, den Schleim zu verflüssigen, damit er besser abgehustet werden kann. Die Therapie mit Hustenlösern erleichtert das Abhusten von festsitzendem Schleim. Auch pflanzliche Mittel können hustenstillend und schleimlösend wirken und zur Therapie von Husten eingesetzt werden. Insgesamt gesehen gibt es aber – obwohl sie oft angewandt werden – keine ausreichend gesicherten Studien zur Anwendung von pflanzlichen Hustenlösern und -stillern. Am besten ist, Sie probieren aus, welches Mittel Ihnen hilft. Voraussetzung ist allerdings, dass ein normaler Erkältungshusten vorliegt. Medikamente und Darreichungsformen Medikamente zur Therapie von Husten gibt es als Tee, Salbe, Saft, Tropfen oder Tabletten. Für die Wirkung ist nicht die Darreichungsform, sondern die regelmäßige und ausreichend dosierte Anwendung entscheidend. Husten- und Bronchialtees: Kräutertees gegen Husten verbinden die Wirkung der Heilpflanzen mit wohltuender Wärme. Dank ihrer beruhigenden Wirkung lässt sich auch ein gereizter Rachen gut damit behandeln. Brausetabletten, Granulat, Hustensaft und Hustentropfen: Die Wirkung setzt schnell ein. Tropfen enthalten allerdings häufig Alkohol. Für Kinder, Schwangere und Leberkranke sollten Produkte ohne Alkohol bevorzugt werden. Diabetiker sollten bei der Therapie mit Hustensaft ein zuckerfreies Produkt wählen. Hustenbonbons/Lutschpastillen: Das Lutschen ist praktisch für unterwegs und hält die Schleimhäute feucht. Wenn zum Husten ein rauer Hals kommt, ist das Lutschen besonders wohltuend. Man unterscheidet hustenstillende und schleimlösende Produkte. Erkältungsbalsame: Sie entfalten ihre Wirkung am besten, wenn sie auf der Brust eingerieben werden. Sie enthalten ätherische Öle, die zum einen direkt durch die Haut in die unteren Atemwege gelangen. Zum anderen verdampfen die leicht flüchtigen Öle auf der warmen Haut und werden eingeatmet. Durch diesen Inhalationseffekt gelangen die Wirkstoffe direkt in den Bronchialtrakt. Ähnlich wirken auch Erkältungsbäder. Ätherische Öle sind nicht zur Therapie bei Säuglingen und Kleinkindern geeignet. Inhalationsmittel: Inhalationen lindern Beschwerden bei Husten und eignen sich allgemein zur Behandlung von Atemwegsinfekten. Erkältungsbalsam kann, wenn er in heißes Wasser gegeben wird, auch zum Inhalieren verwendet werden. Dies kann durch einen Inhalator oder über einem einfachen, offenen Gefäß geschehen. Neben Erkältungsbalsam kommen auch Auszüge ätherischer Öle, Mineralsalze oder Schleimlöser als Inhalationsmittel zum Einsatz. Soll man bei Husten viel trinken? Häufig wird als Therapie bei Husten empfohlen, viel zu trinken, damit der Schleim sich besser löst. Studien und Tierversuche konnten dies jedoch nicht bestätigen. Im Tierversuch hat vermehrtes Trinken sogar dazu geführt, dass die Schleimhaut anschwillt und der Schleim schlechter abtransportiert wird. Menschen mit Herzschwäche oder Störungen der Nierenfunktion beziehungsweise des Mineralstoffhaushalts sollten ohnehin keine unnötig große Menge an Flüssigkeit zu sich nehmen.
Glaukom (Grüner Star) – Augentropfen
Für die Absenkung des Augeninnendrucks gibt es eine Reihe von Augentropfen, die der Glaukom-Patient lebenslang anwenden muss und die recht spezifisch nur am Auge wirken. Zu den Medikamenten gegen
Antiarrhythmika bei Herzerkrankungen
Wirkung und Anwendungsgebiete Antiarrhythmika sind Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen (auch als Arrhythmien bezeichnet), bei denen das Herz nicht im normalen Takt schlägt. Es gibt unterschiedliche Rhythmusstörungen – beispielsweise die Extrasystolen, bei denen abweichende Einzelschläge registriert werden, die der Betreffende als Herzstolpern wahrnimmt, oder Tachykardien. Das sind Abfolgen von zu schnellen Herzschlägen. Die wichtigsten Ursachen von Herzrhythmusstörungen sind Krankheiten des Herzens, bei denen die Struktur geschädigt ist, die Sauerstoffversorgung nicht ausreicht oder eine Entzündung vorliegt. Das ist zum Beispiel bei Kardiomyopathie, koronarer Herzkrankheit KHK oder Herzklappenfehlern der Fall. Arrythmien treten aber auch bei Patienten mit Bluthochdruck, Schilddrüsenüberfunktion, Blutarmut, Elektrolytstörungen oder als Nebenwirkung von Medikamenten auf. Antiarrhythmika werden in vier Klassen eingeteilt Antiarrhythmika normalisieren den Herzrhythmus, indem sie entweder die Rezeptoren der Herznerven oder den Mineralhaushalt der Muskel- und Nervenzellen des Herzens beeinflussen. Je nach Wirkmechanismus werden folgende Antiarrhythmika unterschieden: Klasse I-Antiarrhythmika: Natriumkanal-Blocker wie Chinidin, Ajmalin, Lidocain, Propafenon, Flecainid, Klasse II-Antiarrhythmika: Betablocker, Klasse III-Antiarrhythmika: Kaliumkanal-Blocker wie Amiodaron, Sotalol, Dronedaron, Klasse IV-Antiarrhythmika: Kalziumkanal-Blocker wie Diltiazem, Gallopamil, Verapamil Weitere wirksame Substanzen gegen schnelle Arrhythmien sind Herzglykoside sowie Adenosin und die Mineralien Kalium und Magnesium. Nebenwirkungen und Gegenanzeigen Da die Antiarrhythmika von ihrer chemischen Struktur und ihrer Wirkungsweise her ganz verschiedenen Substanzklassen angehören, lassen sich kaum allgemeine Nebenwirkungen oder Gegenanzeigen auflisten. Einige typische Nebenwirkungen sind: Störungen der elektrischen Erregungsleitung am Herzen, Blutdruckabfall, verringerte Herzleistung, langsamer Herzschlag (Bradykardie) Alle Antiarrhythmika können ihrerseits auch Arrhythmien auslösen, weshalb ihre Anwendung in den letzten Jahren zurückhaltender gehandhabt wird. Da nahezu alle Substanzen ihre Wirkungen auch am Zentralnervensystem entfalten, können dadurch Nebenwirkungen auftreten wie: Übelkeit, Schwindel, Erregung, Krämpfe Die Therapie mit Antiarrhythmika ist ein Bereich, der von den behandelnden Ärzten Spezialwissen und Erfahrung erfordert. Daher sollten nur Herzspezialisten, also Kardiologen, eine Therapie mit Antiarrhythmika einleiten. Mit besonderer Vorsicht muss der Arzt oder die Ärztin vorgehen, wenn die Erregungsleitung im Herzen gestört oder das Herz sehr geschwächt ist. Außerdem dürfen einige Antiarrhythmika bei Asthma nicht gegeben werden. Die Leber kann überfordert sein Die meisten Antiarrhythmika werden in der Leber abgebaut. Dabei konkurrieren sie mit anderen Medikamenten und Stoffen um spezielle Abbauenzyme. Die gleichzeitige Gabe von verschiedenen anderen Medikamenten kann – besonders bei älteren Patienten – dazu führen, dass unerwünschte Wirkungsverstärkungen oder -abschwächungen auftreten.
Herzerkrankungen – Thrombozyten-Aggregationshemmer
Thrombozyten-Aggregationshemmer hemmen die Zusammenballung der Blutblättchen zum Blutpfropf. Dazu gehören Wirkstoffe wie Acetylsalicylsäure, Clopidogrel, Ticlopidin und Cilostazol. Sie werden gegen
Stillen – die gesündeste Form der Ernährung
Eine gesunde Ernährung schafft die besten Voraussetzungen für ein langes und gesundes Leben. Daher sollten Mütter bereits bei den Kleinsten auf die richtige Nahrung achten. Frauen, die ihr Baby stillen, können mit ihrer eigenen Ernährung ihren Beitrag leisten. Für das Kind ist Stillen nicht nur die gesündeste Form der Ernährung, es bewirkt noch einiges mehr: Durch das Stillen wird die Beziehung zwischen Mutter und Baby gefestigt und das Kind über die Muttermilch mit wichtigen Antikörpern gegen Infektionskrankheiten versorgt. Durch das Stillen soll sichergestellt werden, dass Kinder eine optimale Nährstoffzusammensetzung erhalten und außerdem nicht zu früh mit sogenannten Fremdeiweißen in Kontakt kommen. Diese Eiweiße sind zum Beispiel in Kuhmilch enthalten und können bei einigen Kindern Auslöser für Allergien sein. Einer großen Studie zufolge haben gestillte Kinder beispielsweise ein geringeres Risiko, ein allergisches Asthma zu entwickeln. Dieser Effekt ist in den ersten beiden Lebensjahren am deutlichsten, lässt sich aber bis ins Schulalter nachverfolgen. In den ersten sechs Monaten sollten Mütter normalgewichtige Babys ausschließlich stillen – so empfiehlt es die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Eine neuere Untersuchung deutet wiederum darauf hin, dass Kinder, die schon ab dem vierten Lebensmonat Kontakt zu bestimmten Allergenen – zum Beispiel Erdnuss und Ei – gehabt haben, später seltener Allergien gegen diese Lebensmittel entwickeln. Diese Ergebnisse lassen sich aber nicht auf andere Allergene übertragen. Derzeit gibt es noch keine gesicherten Erkenntnisse, welcher Zeitpunkt für die Einführung welcher Lebensmittel in den Speiseplan optimal ist. In der deutschen Leitlinie „Allergieprävention“ wird zumindest festgehalten, dass es keine gesicherten Belege für den Nutzen einer Einführung von Beikost vor dem vierten Lebensmonat gibt. Empfohlen wird, das Stillen mindestens bis zum sechsten Monat beizubehalten – es kann auf Wunsch von Mutter und Kind aber auch länger durchgeführt werden. Speikinder sind Gedeihkinder? Das alte Sprichwort „Speikinder sind Gedeihkinder“ greift die Beobachtung auf, dass viele Babys gleich nach dem Stillen oder dem Trinken aus dem Fläschchen spucken. Das ist jedoch nicht unbedingt ein Grund zur Besorgnis, denn in den meisten Fällen erbrechen die Kinder keine großen Mengen und leiden nicht unter dem Spucken. Eltern sollten aber aufmerksam werden, wenn ihr Baby regelmäßig größere Mengen erbricht und nicht richtig zunimmt. In diesem Fall kann es sich um eine Störung des Verdauungstrakts oder eine Nahrungsmittelallergie handeln.Wenn Eltern ihrem Kind Muttermilchersatz geben und es danach oft spuckt, kann ein frühzeitiger Umstieg auf sogenannte hypoallergene Präparate (HA-Säuglingsnahrung) empfehlenswert sein. In dieser Ersatzmilch ist das Milcheiweiß so aufbereitet, dass es auch allergieempfindliche Kinder vertragen. HA-Milch schmeckt jedoch relativ bitter. Die Babys müssen sich erst an diesen Geschmack gewöhnen. Ab dem fünften bis siebten Lebensmonat: Stillen und Beikost Wenn das Baby fünf bis sieben Monate alt ist, sollte die Mutter schrittweise mit dem Zufüttern von Beikost anfangen. Zunächst genügen täglich zwei bis drei kleine Mahlzeiten. Hierfür eignen sich sowohl spezielle Babybreie, aber auch gekochtes Gemüse oder Obststücke. Jedoch bedeutet die Ergänzung mit Beikost nicht automatisch, dass die Mutter gleichzeitig abstillen sollte – dieser Zeitpunkt lässt sich nicht nach dem Kalender wählen. Vielmehr ist das Abstillen ein Prozess, dessen Verlauf sich bei jedem Mutter-Kind-Paar individuell gestaltet. Durch Stillen späteres Übergewicht vermeiden Die Ernährung in den ersten 1.000 Tagen hat lebenslange Effekte. Säuglingsnahrungen versuchen zwar die Muttermilch nachzuahmen, schaffen dies aber nicht. Ein zunehmend wichtiger Aspekt beim Stillen sind Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas): Kinder, die gestillt wurden, haben im Erwachsenenalter weniger Gewichtsprobleme als Kinder, die mit der Flasche ernährt wurden.Stillen hat noch weitere gesundheitliche Vorteile: Laut Prof. Dr. Berthold Koletzko, Leiter der Abteilung für Stoffwechsel und Ernährung am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München, haben Kinder, die gestillt wurden, später ein geringeres Risiko für Ekzeme der Haut, chronische Darmerkrankungen, Mittelohrentzündung, plötzlichen Kindstod, akute lymphatische Leukämie, Adipositas und Diabetes mellitus Typ 2. Außerdem wurde in Studien ein kleiner Vorteil bei der Intelligenzentwicklung nachgewiesen.