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Zahnschmerzen – Medikamente: Schmerzmittel
Kurzfristig, bis zum nächsten Zahnarztbesuch, helfen Schmerzmittel. Die Wirkstoffe Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Naproxen oder Paracetamol lindern die Beschwerden. Acetylsalicylsäure (ASS) und Naproxen werden bei leichten bis mittelschweren Schmerzen empfohlen. Bei Zahnschmerzen sollten sie nur eingesetzt werden, wenn kein chirurgischer Eingriff bevorsteht. Es kann sonst zu einer länger anhaltenden Blutung kommen. Wenden Sie ASS und Naproxen nicht an bei erhöhter Blutungsneigung, bestehenden Magen-Darm-Geschwüren, Niereninsuffizienz oder bei allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen oder Asthma. Acetylsalicylsäure kann bei Kindern und Jugendlichen zu Komplikationen führen, wenn ein Virusinfekt oder eine fiebrige Erkrankung vorliegt. Ibuprofen wird bei leichten bis mäßig starken entzündlichen Schmerzen eingesetzt. Der Wirkstoff eignet sich gut zur Behandlung von Zahnschmerzen. Er zeigt keine blutverdünnenden Eigenschaften. Bei Magen-Darm-Erkrankungen, bei Nieren- oder Leberfunktionsstörungen oder bei allergischen Erkrankungen (Heuschnupfen, Asthma) sollte Ibuprofen nicht eingenommen werden. Das Wirkspektrum vom Paracetamol reicht von leichten bis starken Schmerzen. Paracetamol nimmt keinen Einfluss auf die Blutgerinnungszeit. Für Menschen mit empfindlichem Magen und für ältere Menschen bietet der Arzneistoff eine gute Alternative zu anderen Schmerzmitteln. Wenden Sie Paracetamol nicht in Kombination mit Alkohol an. Das belastet die Leber. Bei Leberfunktionsstörungen ist generell von der Einnahme abzuraten. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und Gegenanzeige Grundsätzlich kann es bei der gleichzeitigen Anwendung von mehreren Arzneimitteln zu Wechselwirkungen kommen. Bei bestimmten Krankheiten und gesundheitlichen Störungen dürfen manche Medikamente überhaupt nicht eingenommen werden. In jedem Beipackzettel finden Sie dies unter dem Begriff Gegenanzeigen. Wenden Sie sich bei konkreten Fragen und individuellen Problemen an Ihre Apotheke. Beachten Sie die Dosierungsanleitung der einzelnen Medikamente. Die Mittel können nur wirken, wenn Sie regelmäßig und ausreichend hoch dosiert eingenommen werden. Vorsicht mit Acetylsalicylsäure bei Kindern Das Reye-Syndrom ist die Bezeichnung für eine sehr seltene, aber gefährliche Erkrankung. Dabei werden Hirn und Leber massiv geschädigt. Am häufigsten sind Kinder zwischen vier und neun Jahren betroffen. Als Ursache vermutet man einen Zusammenhang zwischen Virusinfektionen und der Einnahme von Acetylsalicylsäure. Möglicherweise spielen auch erbliche Faktoren eine Rolle. Kinder, die an Windpocken, Grippe oder Atemwegsinfekten erkrankt sind, sollten deshalb besser mit Paracetamol oder Ibuprofen behandelt werden. Schmerzmittel bei älteren Menschen vorsichtig dosieren Bei älteren Menschen werden Arzneistoffe langsamer abgebaut. Der Stoffwechsel arbeitet nicht mehr so schnell. So kann es vorkommen, dass bestimmte Arzneistoffe länger oder stärker wirken. Menschen über 60 Jahre erzielen bei den Wirkstoffen Ibuprofen, Naproxen oder Acetylsalicylsäure bereits mit einer geringeren Dosis die erwünschte Wirkung. Vorsicht mit Schmerzmitteln bei empfindlichem Magen Einige Wirkstoffe wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Naproxen können die Magenschleimhäute reizen. Wenn Sie einen empfindlichen Magen haben, sollten Sie "magenneutrale" Wirkstoffe wählen, beispielsweise Paracetamol. Außerdem gilt: Trinken Sie zur Einnahme von Tabletten, Kapseln oder Dragees mindestens ein Glas Wasser (0,2 Liter). Viele Schmerzmittel werden dadurch besser magenverträglich und der Wirkstoff kann sich gut aus der Arzneiform lösen. Wichtig: Arzneistoffe, die die Magenschleimhäute schädigen, können dies teilweise auch, wenn sie als Zäpfchen angewandt werden. Die Nebenwirkung entsteht nicht nur durch das Auflösen im Magen, sondern auch durch den Wirkstoff an sich. Dabei ist es ohne Bedeutung, auf welchem Weg die Aufnahme in die Blutbahn erfolgt. Schmerzmittel nur kurzfristig einnehmen Wenden Sie Schmerzmittel nur kurzfristig und bei Bedarf an, nicht prophylaktisch. Wenn Schmerzmittel oft eingenommen werden, können sie Kopfschmerzen auslösen. Ein Teufelskreis entsteht. Die Betroffenen greifen immer häufiger zur Tablette. Nehmen Sie Schmerzmittel nicht länger als drei Tage hintereinander ein. Weiterhin gilt die Empfehlung: nicht öfter als zehn Tage im Monat. Präparate mit nur einem Wirkstoff sollen ein niedrigeres Abhängigkeitsrisiko als kombinierte Präparate erzeugen.
COPD – Diagnose
Als chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) bezeichnet man das gemeinsame Vorliegen von chronischer Bronchitis und Lungenemphysem. Chronischer Husten und Atemnot können erste Anzeichen für das Vorliegen dieser Krankheit sein. Bei diesen Symptomen sollte ein Arzt aufgesucht werden. Wichtig: Krankengeschichte und körperliche Untersuchung Der Arzt nimmt zur Erstellung der Diagnose zunächst eine körperliche Untersuchung vor und befragt die Patienten zu ihrer persönlichen Krankengeschichte. Diese liefert wichtige Hinweise auf den bisherigen Verlauf und den Grad der Erkrankung. Der Arzt fragt dabei vor allem nach möglichen Risikofaktoren, wie etwa Rauchen, und der Häufigkeit und Schwere der Ausbrüche. Mit der körperlichen Untersuchung erforscht der Arzt das aktuelle Stadium der Erkrankung näher. Das Ergebnis kann dabei stark variieren. Ist die COPD nur schwach ausgeprägt, kann das Resultat vollkommen unauffällig sein. Bei fortgeschrittenen Stadien kann der Arzt pfeifende Atemgeräusche, Anzeichen einer überblähten Lunge oder gar unnatürliche Herztöne diagnostizieren. Der Arzt untersucht die Lunge Im weiteren Diagnoseverlauf spielt die Untersuchung der Lunge eine wichtige Rolle. Diese kann auf verschiedene Weisen erfolgen. Bei einer Spirometrie (Lungenfunktionsprüfung) misst der Arzt die Atemwerte des Betroffenen. Dabei untersucht er sowohl die maximale Einatmungskapazität als auch das Einsekundenvolumen. So bezeichnet man die Menge an Luft, die der Patient pro Sekunde ausatmen kann. Beide Werte setzt der Arzt anschließend in Relation. Diese sogenannte relative Einsekundenkapazität liefert einen wichtigen Hinweis darauf, ob der Patient tatsächlich an COPD leidet. Eine andere Form der Lungenuntersuchung stellt die Ganzkörperplethysmografie dar. Mit dieser kann der Arzt unterscheiden, welcher Anteil an der COPD-Erkrankung eine chronische Bronchitis und welcher ein Lungenemphysem ist. Der Patient nimmt dazu in einer abgeschlossenen Kammer Platz und atmet über ein Mundstück in ein Rohr. Der Arzt misst dann den Widerstand beim Ausatmen. Weitere Tests Nach der ersten Diagnose kann der Arzt mit speziellen Untersuchungsmethoden das Vorliegen einer anderen Krankheit ausschließen oder das genaue Stadium der COPD-Erkrankung ermitteln. So dient das Röntgen der Brustorgane der Prüfung, ob etwa ein Bronchialkarzinom oder eine Lungenstauung vorliegt. Dagegen ist ein Bronchodilatationstest vor allem dazu geeignet, um eine COPD von einem Asthma abzugrenzen. Das Verfahren untersucht die Reaktion der verengten Atemwege auf Bronchodilatatoren. Dabei handelt es sich um Medikamente, die eine Weitung der Bronchien bewirken. Bei fortgeschrittenem COPD-Stadium ist eine Blutgasanalyse dazu geeignet, um einem etwaigen Sauerstoffmangel im Blut nachzugehen. Bei diesem Verfahren misst der Arzt beim Blut des Patienten den Sauerstoff- und Kohlendioxiddruck sowie die Säure-Basen-Werte. Mit Hilfe einer Peak-Flow-Messung können COPD-Patienten übrigens selbstständig frühen Hinweisen auf eine mögliche Erkrankung nachgehen. Das Verfahren berechnet die maximale Strömungsgeschwindigkeit der Luft beim Ausatmen. Auch hier gilt: Erhärtet sich der Krankheitsverdacht, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
COPD – Sport und Trainingsregeln
Sport kann COPD-Patienten helfen. In Deutschland gibt es ambulante Lungensportgruppen. Sie sind besonders für Betroffene mit leichtgradiger COPD gut geeignet. Beim Bewegen sollten einige
Glaukom (Grüner Star) – Augentropfen
Für die Absenkung des Augeninnendrucks gibt es eine Reihe von Augentropfen, die der Glaukom-Patient lebenslang anwenden muss und die recht spezifisch nur am Auge wirken. Zu den Medikamenten gegen
Herzerkrankungen – Antiarrhythmika
Wirkung und Anwendungsgebiete Antiarrhythmika sind Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen (auch als Arrhythmien bezeichnet), bei denen das Herz nicht im normalen Takt schlägt. Es gibt unterschiedliche Rhythmusstörungen, beispielsweise die Extrasystolen bei denen abweichende Einzelschläge registriert werden, die der Betreffende als Herzstolpern wahrnimmt oder Tachykardien. Das sind Abfolgen von zu schnellen Herzschlägen. Die wichtigsten Ursachen von Herzrhythmusstörungen sind Krankheiten des Herzens, bei denen die Struktur geschädigt ist, die Sauerstoffversorgung nicht ausreicht oder eine Entzündung vorliegt. Das ist zum Beispiel bei Kardiomyopathie, KHK oder Herzklappenfehlern der Fall. Arrythmien treten aber auch bei Patienten mit Bluthochdruck, Schilddrüsenüberfunktion, Blutarmut, Elektrolytstörungen oder als Nebenwirkung von Medikamenten auf. Antiarrhythmika werden in vier Klassen eingeteilt Antiarrhythmika normalisieren den Herzrhythmus, indem sie entweder die Rezeptoren der Herznerven oder den Mineralhaushalt der Muskel- und Nervenzellen des Herzens beeinflussen. Je nach Wirkmechanismus werden folgende Antiarrhythmika unterschieden: Klasse I-Antiarrhythmika: Natriumkanalblocker wie Chinidin, Ajmalin, Lidocain, Propafenon, Flecainid, Klasse II-Antiarrhythmika: Betablocker, Klasse III-Antiarrhythmika: Kaliumkanalblocker wie Amiodaron, Sotalol, Dronedaron, Klasse IV-Antiarrhythmika: Kalziumkanalblocker wie Diltiazem, Gallopamil, Verapamil Weitere wirksame Substanzen gegen schnelle Arrhythmien sind Herzglykoside sowie Adenosin und die Mineralien Kalium und Magnesium. Nebenwirkungen und Gegenanzeigen Da die Antiarrhythmika von ihrer chemischen Struktur und ihrer Wirkungsweise her ganz verschiedenen Substanzklassen angehören, lassen sich kaum allgemeine Nebenwirkungen oder Gegenanzeigen auflisten. Einige typische Nebenwirkungen sind: Störungen der elektrischen Erregungsleitung am Herzen, Blutdruckabfall, verringerte Herzleistung, langsamer Herzschlag (Bradykardie) Alle Antiarrhythmika können ihrerseits auch Arrhythmien auslösen, weshalb ihre Anwendung in den letzten Jahren zurückhaltender gehandhabt wird. Da nahezu alle Substanzen ihre Wirkungen auch am Zentralnervensystem entfalten, können dadurch Nebenwirkungen auftreten wie: Übelkeit, Schwindel, Erregung, Krämpfe Die Therapie mit Antiarrhythmika ist ein Bereich, der von den behandelnden Ärzten Spezialwissen und Erfahrung erfordert, daher sollten nur Herzspezialisten, also Kardiologen, eine Therapie mit Antiarrhythmika einleiten. Mit besonderer Vorsicht muss der Arzt oder die Ärztin vorgehen, wenn die Erregungsleitung im Herzen gestört oder das Herz sehr geschwächt ist. Außerdem dürfen einige Antiarrhythmika bei Asthma nicht gegeben werden. Die Leber kann überfordert sein Die meisten Antiarrhythmika werden in der Leber abgebaut. Dabei konkurrieren sie mit anderen Medikamenten und Stoffen um spezielle Abbauenzyme. Die gleichzeitige Gabe von verschiedenen anderen Medikamenten kann, besonders bei älteren Patienten, dazu führen, dass unerwünschte Wirkungsverstärkungen oder -abschwächungen auftreten.
Herzerkrankungen – Thrombozyten-Aggregationshemmer
Thrombozyten-Aggregationshemmer hemmen die Zusammenballung der Blutblättchen zum Blutpfropf. Dazu gehören Wirkstoffe wie Acetylsalicylsäure, Clopidogrel, Ticlopidin und Cilostazol. Sie werden gegen
Husten – Hausmittel und mehr
Husten (Tussis) wird meist durch Erkältungs- oder Hustenviren ausgelöst. Wenn sich auf der durch die Viren geschädigten Schleimhaut Bakterien ansiedeln, kann Husten gefährlich werden. Dann sollte ein Arzt hinzugezogen werden, der nach gründlicher Untersuchung eine eventuell notwendige Therapie mit Antibiotika einleitet. Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn der Husten (trotz Behandlung) länger als zehn Tage anhält, Fieber auftritt, eitriger oder blutiger Auswurf auftritt, die Atmung erschwert ist, Sie einer Risikogruppe angehören. Dazu zählen Schwangere und Stillende, Diabetiker, Allergiker, Säuglinge und Kleinkinder sowie Menschem mit einem geschwächten Immunsystem oder schon bestehenden Lungenerkrankungen, Verdacht auf Keuchhusten besteht, Verdacht auf chronische Bronchitis oder Asthma besteht Wenn es sich um einen einfachen Erkältungshusten handelt, kann man Husten gut selbst, zum Beispiel mit Hausmitteln, behandeln. Medizinisch gesehen ist es sinnvoll, trockenen Reizhusten zu unterbinden. Ausgeprägter Reizhusten stört oft die Nachtruhe und kann so den Heilungsprozess verzögern. Außerdem werden die Schleimhäute der Atemwege stark belastet. Zur Therapie von schmerzhaftem Reizhusten eignen sich Hustenstiller. Im Verlauf einer Erkältung geht der trockene Reizhusten meist in einen sogenannten produktiven Husten über: Die Bronchien bilden zunehmend Schleim, der abgehustet wird. Das ständige Husten kann zu einer verkrampften Bronchialmuskulatur führen. Ziel einer Therapie des Hustens ist es dann den Schleim zu verflüssigen, damit er besser abgehustet werden kann. Die Therapie mit Hustenlösern erleichtert das Abhusten von festsitzendem Schleim. Auch pflanzliche Mittel können hustenstillend und schleimlösend wirken und zur Therapie von Husten eingesetzt werden. Medikamente und Darreichungsformen Medikamente zur Therapie von Husten gibt es als Tee, Salbe, Saft, Tropfen oder Tabletten. Für die Wirkung ist nicht die Darreichungsform, sondern die regelmäßige und ausreichend dosierte Anwendung entscheidend. Husten- und Bronchialtees: Kräutertees gegen Husten verbinden die Wirkung der Heilpflanzen mit wohltuender Wärme. Dank ihrer beruhigenden Wirkung lässt sich auch ein gereizter Rachen gut damit behandeln. Brausetabletten, Granulat, Hustensaft und Hustentropfen: Die Wirkung setzt schnell ein. Tropfen enthalten allerdings häufig Alkohol. Für Kinder, Schwangere und Leberkranke sollten Produkte ohne Alkohol bevorzugt werden. Diabetiker sollten bei der Therapie mit Hustensaft ein zuckerfreies Produkt wählen. Hustenbonbons/Lutschpastillen: Das Lutschen ist praktisch für unterwegs und hält die Schleimhäute feucht. Wenn zum Husten ein rauher Hals kommt, ist das Lutschen besonders wohltuend. Man unterscheidet hustenstillende und schleimlösende Produkte. Erkältungsbalsame: Sie entfalten ihre Wirkung am besten, wenn sie auf der Brust eingerieben werden. Sie enthalten ätherische Öle, die zum einen direkt durch die Haut in die unteren Atemwege gelangen. Zum anderen verdampfen die leicht flüchtigen Öle auf der warmen Haut und werden eingeatmet. Durch diesen Inhalationseffekt gelangen die Wirkstoffe direkt in den Bronchialtrakt. Ähnlich wirken auch Erkältungsbäder. Ätherische Öle sind nicht zur Therapie bei Säuglingen und Kleinkindern geeignet. Inhalationsmittel: Inhalationen lindern Beschwerden bei Husten und eignen sich allgemein zur Behandlung von Atemwegsinfekten. Erkältungsbalsam kann, wenn er in heißes Wasser gegeben wird, auch zum Inhalieren verwendet werden. Dies kann durch einen Inhalator, oder über einem einfachen, offenen Gefäß geschehen. Neben Erkältungsbalsam kommen auch Auszüge ätherischer Öle, Mineralsalze oder Schleimlöser als Inhalationsmittel zum Einsatz. Soll man bei Husten viel trinken? Häufig als Therapie bei Husten empfohlen, viel zu trinken, damit der Schleim sich besser löst. Dafür gibt es zwar keine streng wissenschaftliche Grundlage, aber die Erfahrung lehrt, dass es hilft. Allerdings sollten Menschen mit Herzschwäche oder Störungen der Nierenfunktion beziehungsweise des Mineralstoffhaushalts keine unnötig große Menge an Flüssigkeit zu sich nehmen.
Nervosität/Unruhe – Pflanzliche Mittel
Nervosität und Unruhe lassen sich gut mit pflanzlichen Mitteln behandeln. Entsprechende Heilpflanzen haben ein breites Wirkspektrum. Sie helfen oft nicht nur bei Nervosität und Unruhe, sondern z. B.
Lungenentzündung – Ursachen/Risikofaktoren
Eine Lungenentzündung (Pneumonie) entsteht, wenn das Lungengewebe durch einen schädigenden Einfluss angegriffen wird. Es gibt ganz unterschiedliche Ursachen. Besonders häufig wird eine Lungenentzündung durch Bakterien und Viren aus der Atemluft verursacht. Sie werden als infektiöse Pneumonien bezeichnet und meistens durch eine Bakterienart, die Pneumokokken, ausgelöst. Bei kleinen Kindern und im Alter ist auch das Bakterium Haemophilus influenzae ein häufiger Auslöser. In bestimmten Fällen, zum Beispiel bei einer im Krankenhaus erworbenen Lungenentzündung oder bei Heimbewohnern, spielen Problemkeime wie Coli-Bakterien und Antibiotika-unempfindliche Erreger eine entscheidende Rolle. In die große Gruppe der infektiösen Pneumonien gehören auch spezielle Formen wie die gefürchtete Grippe-Pneumonie, die Tuberkulose oder Pneumonien bei AIDS. In der akuten Phase einer Lungenentzündung können die Krankheitserreger auf Kontaktpersonen übertragen werden. Durch Husten oder Niesen werden die Keime in der Umgebung verteilt. Mitmenschen können sich durch die Tröpfcheninfektion, also durch Einatmen von feinsten Tröpfchen, mit diesen Erregern anstecken. Ob sich eine Pneumonie entwickelt, hängt entscheidend von der Abwehrlage des Einzelnen ab. Nicht nur Viren und Bakterien sind Auslöser einer Lungenentzündung Bei älteren Menschen kommt es häufiger zu einer Sonderform der Lungenentzündung, der Apirationspneumonie. Hier ist Mageninhalt, der beim Erbrechen in die Atemwege gelangt, Auslöser der Pneumonie. Seltener können auch Kreislaufstörungen – etwa bei einem Lungeninfarkt oder bei einer schweren Herzschwäche – sowie Reizgase und Strahlen die Ursache sein. Bei geschwächter Abwehr steigt das Risiko für eine Lungenentzündung Wenn der Körper nicht in der Lage ist, sich ausreichend gegen das Eindringen von Schadstoffen, Krankheitserregern oder anderen Störfaktoren zu wehren, steigt die Gefahr an einer Lungenentzündung zu erkranken. Besonders gefährdet sind deshalb alle Menschen, die unter einer Abwehrschwäche leiden. Zu einer Abwehrschwäche können führen: Diabetes mellitus Mangelernährung Krebserkrankungen Alkoholmissbrauch AIDS Chronische Lungenerkrankungen (Asthma, COPD) Nieren- und Leberinsuffizienz Herz-Kreislauf-Erkrankungen Behandlung mit Medikamenten, die die Abwehr schwächen, zum Beispiel Kortison Ältere Menschen sind generell anfälliger für Infektionskrankheiten. Eine Lungenentzündung ist im Alter nicht nur zirka fünfmal häufiger als bei jungen Leuten, sondern ihr Krankheitsverlauf ist oft auch wesentlich bedrohlicher. Um einer Lungenentzündung im Alter vorzubeugen, ist es hilfreich, die altersbedingten Risikofaktoren zu kennen. Die besonders hohe Infektionsgefahr im Alter ist bedingt durch: Altersveränderungen des Atemtraktes: Insbesondere bei älteren Menschen, aber auch bei Rauchern, bei Mangelernährung und nach einer Therapie mit Antibiotika nimmt die Keimbesiedelung des Nasen-Rachen-Raums erheblich zu. Sie ist damit wesentlicher Risikofaktor für eine Pneumonie. Außerdem verliert die Selbstreinigung der Atemwege mit dem Alter an Kraft. schlechte Lungenbelüftung bei Bettlägerigkeit Einsatz von Magensonden Häufung von neurologischen Störungen, die die Gefahr einer Aspirationspneumonie durch "verschlucktem Magensaft" (Aspiration) erhöhen (zum Beispiel nach einem Schlaganfall) Multimorbidität: Vorliegen mehrerer Grunderkrankungen, die die Abwehr schwächen
Sauberkeit/Hygiene
Um die Ausbreitung von Krankheitserregern einzudämmen, ist sorgfältige Hygiene unersetzlich. Übertriebene Sauberkeitsmaßnahmen im Alltag können dagegen Krankheiten den Weg bereiten. Vermutet hatten Wissenschaftler das bereits seit Längerem: Kinder, die in möglichst keimfreier Umgebung aufwachsen, haben später ein höheres Risiko, Krankheiten zu bekommen, die auf einer Überreaktion des Immunsystems beruhen – etwa Asthma, Neurodermitis und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen. Ein Team von deutschen und US-Forschern hat diese These vor Kurzem in einer Studie bestätigt. Bereits frühere Untersuchungen hatten aufgedeckt, dass Kinder, die auf dem Bauernhof mit Tieren aufwachsen und häufig im Stall sind, seltener Allergien entwickeln als Stadtkinder. Etwas Schmutz könnte also durchaus gesund sein und die Abwehrkräfte in die richtige Richtung trainieren, interpretieren Experten diese Studien. Für Mütter bedeutet das ganz einfach: Spielen mit Erde, auf Wiesen und im Wald – also etwas Schmutz und weniger Hygiene – ist für die Gesundheit der Kinder wichtig. Hygienemaßnahmen bei Grippe und Erkältung Anders sieht es mit Hygiene jedoch aus, wenn ansteckende Krankheiten wie Grippe und Erkältung grassieren. Um eine Infektion zu vermeiden, ist dann sorgfältige Hygiene wichtig. Das bedeutet nicht, dass Sie Türklinken, Haltegriffe und Tastaturen desinfizieren und jeden Händedruck vermeiden müssen. Allerdings sollten Sie danach nicht mit den Händen ins Gesicht fassen und sich erst die Hände waschen. Hände richtig waschen Mit kurz mal die Hände unters Wasser halten ist es jedoch nicht getan: Lassen Sie viel warmes Wasser über Ihre Hände laufen, reiben Sie die Handinnen- und -außenflächen mit Seife ein, auch zwischen den Fingern. Säubern Sie Ihre Fingernägel mit einem Bürstchen unter fließendem Wasser. Spülen Sie die Seife gründlich ab. Trocknen Sie danach die Hände gut ab, auch in den Fingerzwischenräumen. Dabei werden Krankheitserreger mechanisch entfernt. Notfalls ein Desinfektionsmittel zur besseren Hygiene Händewaschen ist nicht nur bei Grippe und Erkältung eine der wichtigsten Hygienemaßnahmen. Auch bei ansteckenden Darminfektionen wie dem Norovirus raten Experten zu regelmäßigem Händewaschen – vor dem Essen, vor und nach dem Toilettengang. Wer besonders sicher gehen will, benutzt außerdem ein Händedesinfektionsmittel, das die Keime chemisch abtötet. Die Angst, dadurch eine Resistenz der Viren und Bakterien zu fördern, ist unbegründet. Hygiene schützt vor Salmonellen Weil Hände das wichtigste Glied in der Infektionskette sind, ist ihre sorgfältige Reinigung so sinnvoll. Daneben gibt es jedoch auch Krankheitserreger, mit denen man sich über die Nahrung anstecken kann, wie beispielsweise Salmonellen. Vor allem Eier, Geflügel, Hackfleisch, Mayonnaise, Fisch und Meeresfrüchte können damit belastet sein. Um das Risiko einer Salmonelleninfektion zu vermeiden, ist nicht nur Händewaschen wichtig, sondern auch die richtige Lagerung und Verarbeitung der Lebensmittel. Was Sie dazu wissen müssen: Tipps gegen Salmonellen Lagern Sie die genannten Lebensmittel im Kühlschrank. Bei Temperaturen unter sieben Grad vermehren sich Salmonellen nicht mehr. Abgetötet werden sie durch Kälte übrigens nicht, auch Temperaturen von -20 Grad Celsius überleben die Krankheitserreger. Achten Sie auf sorgfältige Hygiene bei der Verarbeitung. Dazu gehört: Auftauwasser von Tiefgefrorenem sofort wegzuschütten sowie Arbeitsplatte und Brett nach der Verarbeitung gründlich mit heißem Wasser zu reinigen. Garen Sie Lebensmittel wie Hackfleisch, Eier und Fisch am besten immer gründlich durch. Temperaturen ab 70 Grad Celsius aufwärts töten die Bakterien ab.