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Selbsttest Diabetes Typ2
Bei Diabetes mellitus ist der Blutzuckerwert erhöht. Man nennt die Erkrankung deshalb auch Zuckerkrankheit. Die Hauptrisikofaktoren für Diabetes mellitus Typ 2 sind Übergewicht, Bewegungsmangel und eine falsche Ernährung. Aber auch die Vererbung spielt eine Rolle. Hier können Sie Ihr persönliches Risiko, an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken, testen.
Rheuma – Ernährung
Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit. Mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, kann man Übergewicht abbauen. Das entlastet den Bewegungsapparat und hilft bei Rheuma. Vitamine und Mineralstoffe haben zudem einen direkten Einfluss auf die Muskeln und Gelenke. Eine falsche Ernährung kann Krankheiten des Bewegungsapparats wie Gicht oder andere Rheuma-Erkrankungen fördern. Vitamin C gegen Muskel- und Gelenkschmerzen Vitamin C reguliert die Kollagenbildung des Bindegewebes. Ein gesundes Bindegewebe ist besonders für die Gelenke und die Muskulatur und zur Vorbeugung von Rheuma wichtig. Zudem gehört Vitamin C zu den sogenannten Antioxidantien oder Radikalfängern. Diese neutralisieren freie Radikale, die in entzündeten Gelenken entstehen und das Gewebe schädigen können. Die genaue Wirkung von Vitamin C bei Rheuma ist jedoch noch nicht wissenschaftlich erforscht. Vitamin C kann in einer gesunden Ernährung über Zitrusfrüchte, Paprika und Brokkoli aufgenommen werden. Entzündliches Rheuma: Vitamin E kann helfen Auch Vitamin E wirkt antioxidativ und neutralisiert freie Radikalverbindungen. Zudem hemmt es die Produktion von Entzündungsbotenstoffen wie Leukotrienen und Prostaglandinen. Das hilft vor allem Patienten mit entzündlichem Rheuma wie rheumatoider Arthritis. Vitamin E kann bei ihnen Schmerzen lindern. Das Vitamin sollte jedoch nicht zu hoch dosiert werden. Denn Studien haben gezeigt, dass es hochdosiert das Sterblichkeitsrisiko erhöht. Eine Vitamin E-reiche Ernährung lässt sich über pflanzliche Öle und Nüsse erreichen. Vitamin B3, Carodinoide, Pantothensäure, Selen, Kupfer und Zink Diese Substanzen fangen ebenfalls freie Radikale und beugen so Rheuma vor. Kalzium und Vitamin D stärkt Knochen und Gelenke Mit Kalzium und Vitamin D tun Sie etwas für Ihre Knochen und Gelenke und somit gegen Rheuma. Diese Substanzen beugen auch Osteoporose vor. Kalzium kann mit der Ernährung gut über Milchprodukte, Vitamin D über Seefisch aufgenommen werden. Doch nicht nur Kalzium, sondern auch Magnesium, Folsäure, Zink, Kupfer, Mangan, Bor, Silizium sowie die Vitamine B6, K und C sind für gesunde Knochen wichtig. In der Regel sind alle diese Stoffe in einer ausgewogenen, gesunden Ernährung enthalten. Nur in seltenen Unterversorgungsfällen sollte zu Nahrungsmittelergänzungen gegriffen werden. Mit Condroitin und Glukosamin gegen Muskel- und Gelenkschmerzen? Diese Substanzen ähneln den Knorpelbestandteilen. Sie tragen zur Reparatur von geschädigtem Knorpel bei und können beispielsweise bei Arthrose (degenerativem Rheuma) aber auch bei anderen Gelenkproblemen eingenommen werden. Condroitin und Glukosamin werden aus dem Chitinpanzer von Insekten gewonnen und zu Nahrungsergänzungsmitteln verarbeitet. Allerdings ist die Wirksamkeit dieser Zusätze zur Ernährung umstritten. Omega-3-Fettsäuren: Empfohlen bei entzündlichem Rheuma Aus Arachidonsäure werden im Körper Stoffe gebildet, die an Entzündungsreaktionen beteiligt sind. Omega-3-Fettsäuren senken den Arachidonsäurespiegel. Omega-3-Fettsäuren gehören zu den ungesättigten Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann und die deshalb über die Ernährung aufgenommen werden müssen. Sie sind vor allem in fettem Seefisch enthalten. Durch ihre entzündungshemmende Wirkung sind Omega-3-Fettsäuren bei entzündlichem Rheuma zu empfehlen. Sie werden jedoch auch allgemein für den Aufbau von Zellen und die Bildung von Hormonen benötigt. Abnehmen reduziert Muskel- und Gelenkschmerzen Wenn Sie übergewichtig sind und unter Muskelschmerzen und Gelenkschmerzen (Rheuma) leiden, sollten Sie ihr Gewicht reduzieren. Denn Übergewicht belastet die Gelenke. Auch wenn Sie möglichst schnell an Gewicht verlieren wollen: Crash-Diäten sind grundsätzlich nicht zu empfehlen. Sie sind ungesund und führen mit großer Wahrscheinlichkeit zu einem Jojo-Effekt. Für eine gesunde Gewichtsreduktion ist eine dauerhafte Umstellung der Ernährung unerlässlich.
Lebererkrankungen – Therapie
Die Therapie bei Lebererkrankungen richtet sich nach Art und Ursache der Krankheit. Eines ist jedoch bei allen Lebererkrankungen gleich: Die Betroffenen sollten Substanzen meiden, die die Leber weiter schädigen können. Dazu gehören zum Beispiel Alkohol und Medikamente. Zudem ist eine fettarme, gesunde Ernährung bei Krankheiten der Leber sehr wichtig. Übergewichtige Menschen sollten versuchen abzunehmen. Auch der Blutzucker bei Diabetikern sollte immer gut eingestellt sein. Autoimmunhepatitis: Autoimmunhepatitis wird meist medikamentös behandelt: mit Kortison und Immunsuppressiva. Eisenspeicherkrankheit: Bei der Eisenspeicherkrankheit wird ein regelmäßiger Aderlass als Therapie eingesetzt. In Einzelfällen helfen auch Medikamente mit dem Wirkstoff Deferasirox. Fettleber: Bei Patienten mit einer Fettleber ist es am wichtigsten, die Ursachen für die Erkrankung zu beseitigen. Das kann der Verzicht auf Alkohol sein, eine Gewichtsabnahme oder eine bessere Blutzuckereinstellung bei Diabetes mellitus. Leberzellkrebs: Das Stadium der Erkrankung ist bei Leberzellkrebs ausschlaggebend für die Therapie. Nur im Frühstadium bestehen gute Chancen auf eine Heilung. Später können verschiedene Therapiemaßnahmen die Lebenszeit verlängern. Leberzirrhose: Die bereits entstandenen Schäden können bei einer Leberzirrhose nicht rückgängig gemacht werden. Wichtig ist vor allem, die Grunderkrankung ausreichend zu behandeln, um ein weiteres Fortschreiten der Leberzirrhose zu verhindern. Im Endstadium ist eine Lebertransplantation nötig. Morbus Wilson: Bei Morbus Wilson können verschiedene Medikamente helfen, die entweder die Kupferausscheidung über den Urin erhöhen oder die Kupferaufnahme über den Darm hemmen. Primär biliäre Zirrhose: Mit Ursodeoxycholsäure, einer natürlichen Gallensäure, können die Leberfunktion und die Laborwerte von Patienten mit primär biliärer Zirrhose meist verbessert werden. Primär sklerosierende Cholangitis: Auch bei der primär sklerosierenden Cholangitis nimmt der Patient ein Leben lang Ursodeoxycholsäure ein. Zudem kann eine Ballondilatation helfen. Polyzystische Lebererkrankung: Die polyzystische Lebererkrankung muss nur behandelt werden, wenn Beschwerden auftreten. Dann stehen verschiedene Operationsverfahren zur Verfügung.
Schlafstörungen – Schlafapnoe
Die Schlafapnoe ist weit verbreitet: 24 Prozent aller Männer sind von nächtlichen Atemaussetzern betroffen – vor allem Übergewichtige ab 40 Jahren. Auch neun Prozent aller Frauen leiden unter der Schlafstörung. Dies hat eine Bevölkerungsstudie in den USA mit 600 Probanden ergeben, die im Schlaflabor untersucht wurden. Der Atem setzt bei Schlafapnoe minutenlang aus Ursache für die Schlafapnoe ist eine Muskelschwäche im Rachenraum: Die Zunge fällt nach hinten, die Rachenseitenwände kollabieren und das Gaumensegel erschlafft. So verengt sich der Atemweg, was als Schnarchgeräusch zu hören ist. Gefährlich wird das Schnarchen, wenn sich der Atemweg komplett verschließt, dann setzt die Atmung zehn bis 60 Sekunden aus, manchmal auch zwei Minuten. Ab fünf Atemaussetzern pro Stunde sprechen Schlafmediziner von einer Schlafapnoe. Schlafapnoe: Extreme Belastung fürs Herz Während des Atemaussetzers steigt der Kohlendioxidgehalt im Körper. Davon wacht der Schlafende auf, oft nur ganz kurz und unbemerkt. Doch diese Kurzwachphasen oder Arousals belasten das Herz extrem: Während der Apnoe sinken Puls und Blutdruck - danach, während des tiefen Durchatmens steigen sie abrupt. Fast alle Patienten entwickeln Bluthochdruck "Schon mehr als 20 Unterbrechungen pro Stunde sind ein großes Risiko für das Herz-Kreislauf-System und reduzieren die Lebenserwartung um etwa acht bis zehn Jahre", schreibt der Leiter des Interdisziplinären schlafmedizinischen Zentrums Dr. Ingo Fietze in seinem Buch "Der Schlafquotient". Fast alle Patienten mit Schlafapnoe entwickeln im Laufe der Zeit Bluthochdruck. Sie haben ein hohes Risiko für Herzrhythmusstörungen, einen nächtlichen Schlaganfall oder Herzinfarkt und auch für Diabetes. Eine Nasenmaske verhindert Atemaussetzer Eine wirkungsvolle Hilfe gegen die Atemaussetzer bietet eine nächtliche Überdruckbeatmung mit einer Nasenmaske, die die Atemwege frei hält. Die Nasenmaske wird auch CPAP-Gerät genannt, CPAP steht für continuous positive airway pressure, was so viel heißt wie: kontinuierlicher Atemwegsdruck. Den Gebrauch des CPAP-Geräts lernen Sie im Schlaflabor. Außerdem empfehlen sich bei einer milden Schlafapnoe und ebenso bei Schnarchen: Gewichtsreduktion, Alkoholverzicht, Vermeiden der Rückenlage, Kinnbinde (in der Apotheke erhältlich), Nasenflügelspreizer (in der Apotheke erhältlich), Protrusionsschiene (Aufbissschiene), die der Zahnarzt anpassen kann. Extreme Tagesmüdigkeit ist typisch Wenn Sie oft schnarchen, morgens unter Kopfschmerzen leiden, obwohl Sie ausreichend geschlafen haben oder tagsüber oft extrem müde sind, empfiehlt sich dringend ein Arztbesuch beziehungsweise eine Untersuchung im Schlaflabor: Es könnte sein, dass Sie unter einer Schlafapnoe leiden.
Fettleber – Behandlung
Bei der Therapie der Fettleber ist es am wichtigsten, die Ursachen zu beseitigen. Denn eine spezifische medikamentöse Therapie existiert nicht. Das bedeutet: Die Betroffenen sollten auf Alkohol verzichten, bei Diabetes mellitus sollte ihr Blutzucker gut eingestellt sein, eine Fettstoffwechselstörung sollte entsprechend behandelt werden. Für Übergewichtige ist es wichtig, abzunehmen. Dabei helfen eine fettreduzierte Diät und viel Bewegung. Werden diese Maßnahmen eingehalten, bilden sich die Veränderungen meist vollständig wieder zurück. Bei Alkoholverzicht ist schon nach kurzer Zeit ein Rückgang der Fettleber zu beobachten. Bei Übergewichtigen verringert sich die Leberverfettung parallel zur Gewichtsabnahme. Eine vollständige Rückbildung der Fettleber ist jedoch nur möglich, solange noch keine entzündlichen Veränderungen in der Leber stattgefunden haben. Therapie der Fettleber mit Wu-Wie-Zi ? In den vergangenen Jahren gaben Tierversuche und klinische Beobachtungen Hinweise darauf, dass Wu-Wie-Zi die oben beschriebenen Maßnahmen zur Therapie der Fettleber unterstützen kann. Wu-Wie-Zi ist eine Heilpflanze der Traditionellen Chinesischen Medizin. Die Beeren der Pflanze enthalten Ligane, die sich angeblich positiv auf eine Fettleber auswirken. Die Heilpflanze ist inzwischen auch in deutschen Apotheken erhältlich.
Rückenschmerzen – Praktische Tipps
Alltägliches Verhalten Wer sich nicht genügend bewegt, setzt häufig Fett an, und das vor allem am Bauch. Das so entstehende Übergewicht, versuchen wir auszugleichen, indem wir uns nach hinten ins Hohlkreuz hängen. Auf diese Weise aber belasten wir unsere Wirbelsäule sehr einseitig. Nehmen Sie ab, und zeigen Sie Haltung Die erste und oft schwierigste Aufgabe für Sie ist nun, Übergewicht abzubauen. Halten Sie nach Beratung eine entsprechende Diät ein, und kräftigen Sie vor allem Ihre Bauchmuskulatur. Sie kann das Hohlkreuz verhindern helfen und damit die Fehlbelastung der Wirbelsäule ausgleichen.Achten Sie immer darauf, eine einseitige Körperhaltung zu vermeiden, indem Sie versuchen, die Stellung Ihres Körpers so oft wie möglich zu verändern. Versuchen Sie, bei der Arbeit zwischen Sitzen und Stehen abzuwechseln, und gehen Sie zwischendurch ein paar Schritte. Nehmen Sie nach Möglichkeit immer die Treppe, nie den Fahrstuhl oder die Rolltreppe. Lassen Sie das Auto so oft wie möglich stehen, und gehen Sie zu Fuß, oder nehmen Sie das Fahrrad. Hohe Absätze können Rückenschmerzen hervorrufen. Seien Sie gut zu Ihren Füßen! Den Großteil des Tages über belasten wir unsere Füße. Eine gute Fußarbeit führt zu einer guten Haltung: Indem Sie Ihre Fußmuskulatur einsetzen, bekommt Ihre Rumpfmuskulatur fördernde Impulse. Daher ist auch gutes Schuhwerk sehr wichtig. Unsere Fußböden und Straßen sind hart und unelastisch, deshalb sollten unsere Schuhsohlen weich und biegsam sein, damit Sie den Fuß gut vom Boden abdrücken können. Schuhe mit federnden Absätzen, wie sie von einigen Herstellern angeboten werden, sind hier sehr zu empfehlen. Der Fuß kann nur mit passendem Schuhwerk richtig abrollen. Zu große Schuhe begünstigen eine schlechte Haltung. Barfuß gehen ist nur dann nützlich, wenn Sie sich auf einem weichen Boden bewegen können, zum Beispiel auf einer Wiese, auf Sand oder auf einem Teppich.Achten Sie darauf, dass Ihre Schuhe fest am Fuß sitzen. Wenn der Schuh zu groß ist, wird der Fuß gezwungen, den Schuh festzuhalten, und er kann sich nicht mehr richtig am Boden abrollen. Der Schuh darf jedoch auch nicht zu eng sein. Die Strümpfe müssen elastisch genug sein, um den Zehen einen guten Bewegungsspielraum zu erlauben. Wenn sich Ihre Zehen nicht bewegen können, können Sie auch nicht richtig gehen. Die Höhe Ihrer Absätze ist ebenfalls von Bedeutung. Zu hohe Absätze lassen es nicht mehr zu, dass der Fuß sich am Boden abrollt, und so wird das Gehen zum Trippeln. Durch die falsche Belastung der Beine kommt es zu einer Fehlstellung des Beckens und damit auch zu einer Fehlbelastung der Wirbelsäule. Rückenschmerzen sind eine mögliche Folge. Tragen Sie daher hohe Absätze immer nur für kurze Zeit. Sollten Ihre Rumpfhälften unterschiedlich sein, so gleichen Sie das beim Sitzen mit einem kleinen Kissen aus, das Sie unter die eine Gesäßhälfte schieben. Ein zu kurzes Bein können Sie ausgleichen, indem Sie den Absatz des einen Schuhs erhöhen lassen. Kleiden Sie sich bequem Auch Ihre Kleidung kann unzweckmäßig sein. Wenn Sie beispielsweise zu enge Hosen oder Röcke tragen, kann der Stoff die Bewegungsmöglichkeiten Ihres Hüftgelenks stark beeinträchtigen. Dies stört den richtigen Bewegungsablauf beim Gehen und das richtige Sitzen.
Darmkrebs – Ursachen/Risikofaktoren
Dass Tabakrauch Krebs verursachen kann und Raucher ein erhöhtes Risiko haben, an Lungenkrebs zu erkranken, ist hinreichend bekannt. Doch wie ist es mit Darmkrebs? Kann hier eine falsche Ernährung die Ursache sein? Die Antwort ist ja. Man geht davon aus, dass etwa ein Drittel der Darmkrebserkrankungen in direktem Zusammenhang mit einer ungesunden und falschen Ernährung stehen. Wer zu viel rotes Fleisch und gesalzene, gepökelte und geräucherte Speisen und zu wenig Ballaststoffe zu sich nimmt, erhöht sein Risiko an Darmkrebs (Kolorektales Karzinom) zu erkranken deutlich. Auch der allgemeine Lebensstil ist von Bedeutung. Denn ein hoher Alkoholkonsum, Übergewicht und Bewegungsmangel gehören ebenfalls zu den Risikofaktoren für Darmkrebs. Doch eine ungesunde Lebensführung ist natürlich nicht alleinige Ursache. Etwa 30 Prozent der Darmkrebserkrankungen können auf Vererbung zurückgeführt werden. Gendefekte führen zu bestimmten Krankheiten, die wiederum das Risiko für Darmkrebs erhöhen. Zu diesen Krankheiten zählen beispielsweise die familiäre adenomatöse Polypose und das Gardner-Syndrom. Bei beiden Erkrankungen entstehen im gesamten Dickdarm unzählige gutartige Polypen, die jedoch zu Karzinomen entarten können. Weitere Erkrankungen, die durch Gendefekte verursacht werden und das Darmkrebsrisiko erhöhen, sind das Lynch-Syndrom, das Turcot-Syndrom und die familiäre juvenile Polyposis. Auch Menschen, die an entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa leiden, haben ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs. Besonders wenn die Erkrankungen lange bestehen, entstehen häufig Karzinome im Darm.
Fettstoffwechselstörung – Diagnose
Die Diagnostik von Fettstoffwechselstörungen ist für den Patienten eher unkompliziert. Um zunächst das persönliche Risiko für Fettstoffwechselstörungen und ihre Folgekrankheiten zu ermitteln, fragt der Arzt den Patienten nach seiner Krankengeschichte und der seiner Familie – er erhebt eine Eigen- und Familienanamnese. Außerdem fließen Alter und Geschlecht sowie andere Risikofaktoren – wie erhöhter Blutzucker, erhöhter Blutdruck, Rauchen und Übergewicht – mit in das Risikoprofil ein. Gesamtcholesterin allein sagt noch nichts aus Ein wichtiger Bestandteil der Diagnostik ist die Blutanalyse. Nach der Blutabnahme werden im Nüchternblut die unterschiedlichen Lipoproteine gemessen: Gesamtcholesterin, LDL-Cholesterin, HDL-Cholesterin, Triglyzeride, Chylomikronen und Lipoprotein(a). Nur den Gesamtcholesterinwert zu bestimmen, ist wenig aussagekräftig, da er das Verhältnis von gutem HDL- und schlechtem LDL-Cholesterin nicht präzisiert. Deshalb sollten alle Werte, vor allem aber die Triglyzeride und das HDL-Cholesterin ermittelt werden. Studien deuten außerdem darauf hin, dass man noch genauer hinsehen muss: Nicht nur das Verhältnis von HDL- und LDL-Cholesterin zählt, sondern auch die genaue Größe und Dichte der LDL-Partikel. Bei den meisten Menschen überwiegen große, leichte LDL-Partikel. Wenige haben jedoch mehr kleine, dichte LDL-Partikel (sdLDL) im Blut, was mit einem signifikant erhöhten Herzinfarkt-Risiko einhergeht. Die Analyse der verschiedenen Partikeldichten ist jedoch nur über eine spezielle Methode möglich, die momentan noch kostenpflichtig ist.Neben den Blutfettwerten sollte auch der Blutzucker gemessen werden, da Fettstoffwechselstörungen häufig zusammen mit Diabetes mellitus auftreten oder sogar durch die Zuckerkrankheit ausgelöst werden. Auch eine Kontrolle der Schilddrüsenhormone gehört zur Diagnostik, da gelegentlich eine Schilddrüsenunterfunktion der Fettstoffwechselstörung zugrunde liegt. Vor der Blutabnahme sollte der Patient nüchtern sein, also nichts gegessen oder kalorienhaltiges getrunken haben. Gefäß-Ultraschall und Blutdruckmessung ebenfalls empfehlenswert Zur Diagnostik von Fettstoffwechselstörungen gehört außerdem eine Duplex-Sonografie der Halsgefäße und eventuell auch der Beingefäße. Diese Ultraschall-Untersuchung gibt Hinweise darauf, ob und bis zu welchem Grad sich Arteriosklerose entwickelt hat. Zudem misst der Arzt den Blutdruck. Sollte der Patient unter Bluthochdruck leiden, ist zudem ein Ultraschall der Nierenarterien angezeigt. So lässt sich feststellen, ob die Nierengefäße durch den erhöhten Druck bereits geschädigt sind.
Abnehmen – Glyx-Diät
Das Prinzip der Glyx-Diät ist, Nahrungsmittel mit niedrigem glykämischem Index (GI) zu sich zu nehmen und damit länger satt zu bleiben. Dieses Prinzip soll sich nicht nur bei Übergewicht, sondern auch bei Diabetes mellitus positiv auswirken. Der glykämische Index gibt Dauer und Höhe des Blutzuckeranstiegs nach dem Verzehr von kohlenhydratreichen Lebensmitteln an. Hoher glykämischer Index Mahlzeiten aus Lebensmitteln, die einen hohen glykämischen Index aufweisen, bewirken einen schnellen Blutzuckeranstieg. Darauf reagiert der Körper mit einer hohen Insulinausschüttung. Dies hat zur Folge, dass der Abbau von Körperfett gebremst, gleichzeitig aber die Neubildung von Körperfett gefördert wird. Eine vermehrte Insulinproduktion erhöht zudem den Appetit und erschwert das Abnehmen. Lebensmittel mit hohen glykämischen Indizes sind zum Beispiel weißes Mehl und daraus hergestellte Produkte, polierter Reis, Kartoffeln, Zucker, Honig, Schokoriegel, Eiscreme, Marmelade, Cornflakes, Bier, fettes Fleisch und zuckerhaltige Limonaden. Allerdings gehört auch manches Obst zu dieser Gruppe: zum Beispiel Ananas, Wassermelonen, Rosinen und reife Bananen. Der Zuckergehalt ist dabei je nach Frucht und Reifegrad unterschiedlich. Niedriger glykämischer Index Eine Diät mit Lebensmitteln, die einen niedrigen glykämischen Index haben, lässt dagegen den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen. Das bewirkt eine schnellere und länger anhaltende Sättigung und einen besseren Abbau des Körperfetts. Dies macht sich die Glyx-Diät zunutze. Lebensmittel mit niedrigen glykämischen Indizes sind zum Beispiel Vollkornbrot, Vollkornmüsli ohne Zuckerzusatz, Vollkornreis, Vollkornnudeln, Erbsen, alle Hülsenfrüchte, rohe Möhren, Artischocken, Auberginen, Zucchini, Tomaten, Spinat, Spargel, Mangos, Kiwis, Weintrauben, frische Aprikosen sowie alle Nüsse. Tipps für die Glyx-Diät Der glykämische Index eines Lebensmittels ist auch von seiner Zubereitungsart und der Kombination mit anderen Lebensmitteln abhängig. Beispielsweise sind Nudeln „al dente“ günstiger als weich gekocht, Kartoffelbrei hat einen höheren glykämischen Index als gekochte Kartoffeln. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung stellt fest, dass eine alleinige Beachtung des glykämischen Index zum Abnehmen nicht sinnvoll ist. Denn die Blutzuckerwirksamkeit wird von vielen Faktoren beeinflusst und unter Umständen wird die Zufuhr von wichtigen Lebensmitteln vernachlässigt. Auch entbehren einige Aussagen zur Wirkungsweise der Glyx-Diät der physiologischen Grundlage und die Datenlage zum Erfolg der Glyx-Diät ist unzureichend und teilweise umstritten.
Binge Eating
Binge Eating Disorder (BED) ist eine durch Essattacken gekennzeichnete Essstörung, die es erst seit 1994 als eigenständige Diagnose gibt. Betroffene essen während einer Essattacke heimlich und unkontrolliert große Mengen an Lebensmitteln. Sie essen schnell, ohne Hungergefühl und wahllos bis sie „übersatt“ sind. Dann stellt sich meist ein unangenehmes Völlegefühl ein. Im Gegensatz zu Menschen mit Bulimie erbrechen Binge Eating-Patienten nicht nach Essanfällen und ergreifen auch keine anderen gegensteuernden Maßnahmen zur Gewichtskontrolle, wie zum Beispiel übertriebene sportliche Aktivität oder Abführmittel. Die Essanfälle werden von stark selbst verachtenden Emotionen wie Abscheu und Ekel vor dem eigenen Körper und der eigenen Schwachheit, dem Mangel an Kontrolle, begleitet und von den Patienten als sehr belastend wahrgenommen. Doch leiden die Betroffen nicht nur unter den wiederkehrenden Essanfällen, sondern auch unter deren Folge: dem Übergewicht. Große psychische Belastung Die Betroffenen können den Heißhungeranfällen trotz fester Vorsätze nicht widerstehen. Sie sind nicht in der Lage rechtzeitig mit dem Essen aufzuhören oder zu bestimmen wie viel sie essen. Deswegen treten anschließend oft Schuld-, Schamgefühle und depressive Verstimmungen auf. Generell ist die BED häufig mit psychischen Störungen wie Depressionen, Angstzuständen oder Persönlichkeitsstörungen verbunden. Häufigkeit Mit einem geschätzten Anteil von vier Prozent Betroffenen in der Bevölkerung ist BED die häufigste Essstörung. Anders als bei Magersucht und Bulimie gibt es bei BED keine typische Altersgruppe. Auch ist der Anteil an Männern mit einem Drittel höher als bei anderen Essstörungen.