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Essstörungen – Adipositas
Begriffe wie „Fettsucht“, „Fettleibigkeit“, „Übergewicht“, und „Adipositas“ werden in Deutschland synonym gebraucht und beschreiben Menschen, die „schwerer“ sind als andere und meistens über vermehrtes Körperfett verfügen. Streng genommen beginnt jedoch Übergewicht mit einem BMI ab 25 und die Adipositas mit einem BMI ab 30. Neben ernsthaften medizinischen Folgeerkrankungen wie Diabetes mellitus gehen Übergewicht und Adipositas häufig mit gravierenden seelischen Problemen einher, da in der Gesellschaft Übergewicht und Adipositas abgelehnt und als Makel angesehen werden. Soziale Diskriminierung und Depressionen können dabei schnell in die soziale Isolation führen. Ursachen: Zuviel oder falsches Essen Die Adipositas ist streng genommen keine psychische, sondern eine körperliche Erkrankung. Dabei können ganz unterschiedliche Formen von falschem Essverhalten vorliegen – etwa eine einseitige Ernährung, eine übermäßige Nahrungsaufnahme oder Essanfälle. So ist die Essstörung Binge Eating Disorder bei Menschen mit Adipositas nicht selten: Bei Personen mit einem BMI bis 30 leiden zwei bis vier Prozent an dieser Essstörung – bei adipösen Menschen zwischen fünf und zehn Prozent. Da Adipositas und Übergewicht jedoch nicht zwangsläufig mit gestörtem Essverhalten einhergehen, zählen sie nicht zu den klassischen Essstörungen.Erst wenn die Betroffenen Nahrungsmittel als Suchtmittel gebrauchen – also nicht aus Hunger essen, sondern um sich mit der Nahrung zu trösten oder zu beruhigen – wird aus der Adipositas eine Essstörung, die psychogene Adipositas. Dann stellen einfache Abnehmkuren keine Therapie dar, die Betroffenen brauchen therapeutische Hilfe. Adipositas operativ behandeln Die aktuelle Leitlinie zum Thema Adipositas und metabolische Erkrankungen empfiehlt eine sofortige Operation – beispielsweise eine Magenverkleinerung – wenn ein Patient extrem übergewichtig ist – das entspricht einem BMI von mindestens 40 – und zudem an Diabetes Typ 2 leidet. Konservative Versuche Adipositas zu bekämpfen – also eine Lebensumstellung mit Diät und Sport – müssen zuvor nicht erfolgt sein. Denn Untersuchungen haben gezeigt, dass bei diesen schweren Verläufen mit konservativen Methoden die Krankheit und die damit einhergehenden Stoffwechselstörungen meist nicht erfolgreich in den Griff zu bekommen sind. Auch in anderen Fällen von Adipositas empfiehlt die Leitlinie einen chirurgischen Eingriff: Bei einem BMI größer oder gleich 35, wenn der Betroffene unter mehreren Begleiterkrankungen leidet und alle anderen Therapieversuche ausgeschöpft sind und diese seinen Gesundheitszustand nicht verbessern konnten. Bei einem BMI größer oder gleich 40 – auch ohne Begleiterkrankungen – wenn alle anderen möglichen Therapieversuche ausgeschöpft sind. Bei einem BMI ab 50 – auch ohne vorherige konservative Therapieversuche – wenn die Begleiterkrankungen entsprechend stark ausgeprägt sind, sodass diese keinen Aufschub einer Operation erlauben.
Ursachen und Risikofaktoren für Diabetes Typ 2
Bei Diabetes Typ 2 tragen neben einer genetischen Veranlagung äußere Faktoren entscheidend zum Ausbruch der Erkrankung bei. Hier sind als Risikofaktoren vor allem Übergewicht, falsche Ernährung und Bewegungsmangel zu nennen. Über 90 Prozent der Typ-2-Diabetiker sind deutlich übergewichtig.  Auch ein höheres Lebensalter begünstigt das Auftreten des Diabetes mellitus Typ 2. Allerdings wird in den vergangenen Jahren dieser Diabetestyp auch immer häufiger bei Kindern und Jugendlichen beobachtet. Auch ein höheres Lebensalter begünstigt das Auftreten des Diabetes mellitus Typ 2. Allerdings wird in den vergangenen Jahren dieser Diabetestyp auch immer häufiger bei Kindern und Jugendlichen beobachtet. Die Insulinresistenz Zu Beginn der Erkrankung wird zunächst zwar noch ausreichend Insulin im Körper produziert, es kann jedoch erst verzögert und abgeschwächt an der Zelle wirken. Je mehr Fettgewebe vorhanden ist, desto schlechter kann das vorhandene Insulin wirken. In diesem Zusammenhang spricht man auch von Insulinresistenz. Oft findet sich diese Insulinresistenz bei Menschen mit starker erblicher Belastung für einen Typ-2-Diabetes auch, wenn sie anfänglich noch normalgewichtig sind und normale Blutzuckerwerte haben. Die Insulinresistenz führt zu einer gesteigerten Insulinausschüttung aus der Bauchspeicheldrüse, um so die schlechtere Insulinwirkung auszugleichen. Dieser Zustand kann für einige Zeit den Stoffwechsel in der Waage halten, führt dann aber zur Erschöpfung der Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse. Zusätzlich zur Insulinresistenz zeigt sich eine Störung der Insulinfreisetzung aus der Bauchspeicheldrüse. Diese erfolgt verzögert, im Laufe der Zeit wird aber auch immer weniger Insulin produziert. Möglicherweise ist dies ein Zeichen der Erschöpfung bei jahrelanger Überbeanspruchung der Bauchspeicheldrüse. Diabetes Typ 2 und andere Erkrankungen Bei Personen mit Diabetes Typ 2 treten häufig weitere Erkrankungen auf: Die Kombination aus Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung und Störung des Glucosestoffwechsels zusammen mit einer Insulinresistenz bezeichnet man als metabolisches Syndrom. Menschen mit Diabetes neigen auch zur Depression. Umgekehrt zählt die Depression zu den Risikofaktoren für Diabetes mellitus Typ 2.
Rheuma – Ernährung
Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit. Mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, kann man positiven Einfluss auf Muskeln und Gelenke nehmen und Übergewicht abbauen. Das entlastet den Bewegungsapparat und hilft bei Rheuma. Vitamine und Mineralstoffe haben einen direkten Einfluss auf die Muskeln und Gelenke. Eine falsche Ernährung kann Krankheiten des Bewegungsapparats wie Gicht oder andere Rheuma-Erkrankungen fördern. Vitamin C gegen Muskel- und Gelenkschmerzen Vitamin C reguliert die Kollagenbildung des Bindegewebes. Ein gesundes Bindegewebe ist besonders für die Gelenke und die Muskulatur sowie zur Vorbeugung von Rheuma wichtig. Zudem gehört Vitamin C zu den sogenannten Antioxidantien oder Radikalfängern. Diese neutralisieren freie Radikale, die in entzündeten Gelenken entstehen und das Gewebe schädigen können. Die genaue Wirkung von Vitamin C bei Rheuma ist jedoch noch nicht wissenschaftlich erforscht. Vitamin C können Sie mit einer gesunden Ernährung zum Beispiel über Zitrusfrüchte, Paprika und Brokkoli aufnehmen. Entzündliches Rheuma: Vitamin E kann helfen Auch Vitamin E wirkt antioxidativ und neutralisiert freie Radikalverbindungen. Zudem hemmt es die Produktion von Entzündungsbotenstoffen wie Leukotrienen und Prostaglandinen. Das hilft vor allem Patienten mit entzündlichem Rheuma wie rheumatoider Arthritis. Vitamin E kann so Schmerzen lindern.Eine Substitution mit Vitamin E ist meistens nicht nötig – zudem ist sie nicht ungefährlich: Studien haben gezeigt, dass es hochdosiert das Sterblichkeitsrisiko erhöht. Eine Ernährung, die reich an Vitamin E ist, lässt sich über pflanzliche Öle und Nüsse erreichen. Vitamin B3, Carotinoide, Pantothensäure, Selen, Kupfer und Zink Diese Substanzen fangen ebenfalls freie Radikale und beugen so Rheuma vor. Auch hier gilt, dass in einer ausgewogenen Kost diese Mineralstoffe und Vitamine in ausreichender Menge vorhanden sind, sodass eine zusätzliche Zufuhr meist nicht notwendig ist. Kalzium und Vitamin D stärkt Knochen und Gelenke Mit Kalzium und Vitamin D tun Sie etwas für Ihre Knochen und Gelenke und somit gegen Rheuma. Diese Substanzen beugen auch Osteoporose vor. Kalzium kann mit der Ernährung gut über Milchprodukte, Vitamin D über Seefisch aufgenommen werden.Auch Magnesium, Folsäure, Zink, Kupfer, Mangan, Bor, Silizium sowie die Vitamine B6, K und C sind für gesunde Knochen wichtig. In der Regel sind alle diese Stoffe in einer ausgewogenen, gesunden Ernährung enthalten. Nur in seltenen Unterversorgungsfällen sollte zu Nahrungsmittelergänzungen gegriffen werden. Mit Chondroitin und Glucosamin gegen Muskel- und Gelenkschmerzen? Diese Substanzen ähneln den Bestandteilen des Knorpels. Sie sollen zur Reparatur von geschädigtem Knorpel beitragen und können beispielsweise bei Arthrose – degeneratives Rheuma – aber auch bei anderen Gelenkproblemen eingenommen werden. Chondroitin und Glucosamin werden aus dem Chitinpanzer von Insekten gewonnen und zu Nahrungsergänzungsmitteln verarbeitet. Allerdings ist die Wirksamkeit dieser Zusätze zur Ernährung umstritten. Die meisten Studien weisen keine Wirksamkeit nach, die über den Placeboeffekt hinaus geht. Omega-3-Fettsäuren: Empfohlen bei entzündlichem Rheuma Aus Arachidonsäure werden im Körper Stoffe gebildet, die an Entzündungsreaktionen beteiligt sind. Omega-3-Fettsäuren senken den Arachidonsäurespiegel. Omega-3-Fettsäuren gehören zu den ungesättigten Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann und müssen deshalb über die Ernährung aufgenommen werden. Sie sind vor allem in fettem Seefisch enthalten.Durch ihre entzündungshemmende Wirkung sind Omega-3-Fettsäuren bei entzündlichem Rheuma empfehlenswert. Sie werden jedoch auch allgemein für den Aufbau von Zellen und der Bildung von Hormonen benötigt. Abnehmen reduziert Muskel- und Gelenkschmerzen Wenn Sie übergewichtig sind und unter Muskelschmerzen und Gelenkschmerzen (Rheuma) leiden, sollten Sie Ihr Gewicht reduzieren. Denn Übergewicht belastet die Gelenke.Auch wenn Sie möglichst schnell Gewicht verlieren wollen: Crash-Diäten sind ungesund und führen mit großer Wahrscheinlichkeit zu einem Jojo-Effekt. Für eine gesunde Gewichtsreduktion ist eine dauerhafte Umstellung der Ernährung unerlässlich.
Ursachen von Muskelverspannungen im Rücken
Von Schreibtischarbeit bis Übergewicht – Ursachen für Muskelverspannungen im Rücken gibt es viele. Ebenso zahlreich sind die Risikofaktoren. Verspannungen der Nackenmuskulatur entstehen häufig nach langen Schreibtischarbeiten beziehungsweise sitzenden Tätigkeiten. Durch Haltungsfehler und einseitige Belastung verkrampft die Muskulatur der Halswirbelsäule. Häufig verursacht das auch Kopfschmerzen.Weitere Ursachen für Muskelverspannungen im Rücken sind: Fehlhaltungen und falsche Bewegungsabläufe Heben und Tragen von zu schweren Lasten (schwere Gegenstände immer mit geradem Rücken und gebeugten Knien heben) psychische Belastungen (Ängste und Sorgen verkrampfen) Übergewicht (Verspannung durch falsche Haltung) Bewegungsmangel (langes Sitzen) zu schwach ausgebildete Rücken- und Bauchmuskeln Teufelskreis durch Hexenschuss Auch ein Hexenschuss kann Verspannungen der Rückenmuskulatur auslösen. Beim Hexenschuss ist der Schmerz auf den Bereich der Wirbelsäule beschränkt. Ein Hexenschuss entsteht durch „falsche“ Bewegungen – zum Beispiel schnelles Bücken – werden die Wirbelgelenke oder die Bandscheiben geschädigt und in ihrer Funktion beeinträchtigt. Die dadurch entstehenden Schmerzen führen zu Verspannungen. Bewegung ist dann kaum noch möglich. Die vermeintliche Schonhaltung, die die Betroffenen einnehmen, löst zusätzliche Verspannungen und Schmerzen aus. So kann ein Teufelskreis entstehen. Rückenschmerzen: Wenn die Seele Einfluss nimmt Nicht immer kann der Arzt eine körperliche Ursache feststellen, wenn ein Patient an Rückenschmerzen leidet. Oft liegen dann die Ursachen mehr im seelischen Bereich. Nicht selten klagen Menschen, die beruflich sehr angespannt sind und sehr diszipliniert arbeiten, über Rückenschmerzen. Bei anderen treten die Beschwerden in Zeiten der Sorge oder der Trauer auf, bei Frauen auch häufig in den Wechseljahren. In diesen schwierigen Situationen mit andauernder psychischer Belastung, verkrampft man oft auch innerlich und spannt dadurch seine Rückenmuskulatur krampfhaft an. Die Folge: Verspannungen, Muskelverhärtungen und Schmerzen in der Hals- und Lendenwirbelsäule. Wenn Sie unter Rückenschmerzen leiden und in einer schlechten psychischen Verfassung sind, sollten Sie sich Ihrem Arzt anvertrauen. Sonst besteht die Gefahr einer Fehldiagnose und Fehlbehandlung. Zum Beispiel könnte er die Schmerzen einer eventuell vorhandenen geringfügigen Bandscheibenvorwölbung zuordnen und eine entsprechende – überflüssige – Behandlung durchführen. Die Möglichkeit, dass psychische Ursachen vorliegen, muss der Arzt immer berücksichtigen. Gerade in solchen Fällen ist es wichtig, dass Sie selbst darüber nachdenken, ob Ihre Rückenschmerzen psychisch bedingt sein könnten. Wenn ja, sollten Sie darüber offen mit Ihrem Arzt sprechen, damit die richtige Behandlung stattfinden kann. Grundsätzlich wird der Arzt immer zuerst eine organische Schmerzursache ausschließen. Fallbeispiel: Christiane B., 45 Jahre, litt unter Rückenschmerzen. „Ich bin Prokuristin in einem mittelständischen Unternehmen und habe viel Verantwortung zu tragen. Mein Arbeitstag beträgt häufig zwölf Stunden und mehr, so dass ich zu Freizeitaktivitäten wie Sporttreiben weder Zeit noch Lust hatte. Als dann die Firma in Schwierigkeiten geriet, weil ein großer Auftrag platzte, fingen bei mir plötzlich fast unerträgliche Rückenschmerzen an. Da ich wusste, wie schlecht Bewegungsarmut für den Rücken ist, begann ich mit einem harten Fitnesstraining, was meine Schmerzen allerdings nur noch verstärkte. Schließlich entschloss ich mich, zum Arzt zu gehen, der einen Bandscheibenschaden ausschließen konnte. Da er sehr freundlich und aufgeschlossen war und mir mit seiner geduldigen Art Vertrauen einflößte, erzählte ich ihm von den Problemen in der Firma und den Sorgen, die ich mir wegen der Rückenschmerzen machte. Er verordnete mir daraufhin leichte Gymnastikübungen sowie tägliche Spaziergänge und Entspannungsübungen. Dies und die Gewissheit, dass bei mir kein körperlicher Schaden vorlag, brachten die Rückenschmerzen nach einiger Zeit wieder zum Verschwinden.“
Ernährungstipps bei Fettstoffwechselstörung
Die Ernährung und das Essverhalten umzustellen, erscheint manchem Patienten mit Fettstoffwechselstörungen oder Übergewicht als unlösbare Aufgabe. Doch das muss es nicht sein. Kleine Tricks helfen bereits, sich gesünder zu ernähren: Essen Sie langsam und kauen Sie jeden Bissen gründlich. Nach dem Essen stellt sich das Sättigungsgefühl erst nach etwa 30 Minuten ein. Viele Menschen spüren zu spät, wann sie satt sind und essen deshalb mehr als notwendig. Wer sich mit dem Essen Zeit lässt, empfindet früher ein Sättigungsgefühl. Bevorzugen Sie vollwertige und ballaststoffreiche Lebensmittel: Sie erfordern längeres gründlicheres Kauen. So essen Sie automatisch weniger. Das ist nicht nur gut für Ihre Cholesterinwerte und Ihr Körpergewicht. Das ausgiebige Kauen tut auch Ihren Zähnen gut. Braten in der Pfanne erfordert relativ viel Fett. Eine gute Alternative ist Grillen, Garen im Ofen, Dünsten oder Schmoren. Eine beschichtete Pfanne ist ebenfalls eine Möglichkeit, den Fettverbrauch zu reduzieren. Braten Sie am besten mit pflanzlichen Ölen wie Sonnenblumen- oder Rapsöl. Vorsicht vor Panade: Sie saugt viel Fett auf und beinhaltet viele Kohlenhydrate. Bei vielen Lebensmitteln – wie bei der Panade, aber auch bei Fertiggerichten, Fastfood, Keksen, Nüssen und Kuchen – ist auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen, dass sie viel Fett und viele Kohlenhydrate enthalten. Ernährungswissenschaftler sprechen deshalb auch von versteckten Fetten. Die asiatische Küche ist durch die Vielfalt und Verwendung frischer Zutaten eine gesunde und schmackhafte Art der Ernährung. Kochen im Wok funktioniert am besten mit wenig hochwertigem Pflanzenöl, frischem Gemüse und kurzen Garzeiten. Ziehen Sie gelegentlich Graubrot dem Weißbrot vor. Noch besser: Vollkornbrot. Oder probieren Sie doch mal ein Brot ohne Weizenmehl – zum Beispiel Dinkel- oder Haferbrot. Reis, Nudeln (am besten in der Vollkornversion) oder Kartoffeln sind gute Kohlenhydratlieferanten und eine Alternative zu Weißbrot. Sie enthalten Ballaststoffe. Kartoffeln sind zusätzlich reich an Vitamin C. Zur Orientierung: Eine kleine Portion Reis oder Nudeln entspricht zwei Scheiben Brot, eine kleine Portion Kartoffeln einer Scheibe Brot. Eine große Portion Reis oder Nudeln entspricht vier bis fünf Scheiben Brot. Mögen Sie lieber weißen Reis oder Nudeln, können Sie die Ballaststoffe in Form von Gemüse oder Obst ergänzen. Ersetzen Sie Nahrungsmittel mit vielen gesättigten Fettsäuren – etwa Butter, Käse oder Speck – durch Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Greifen Sie zum Beispiel zu Pflanzenölen oder Margarine anstatt zur „guten Butter“ oder Speck. Entscheiden sie sich häufiger gegen Zucker – zum Beispiel in Form von Saft, Limonade, Fruchtjoghurts, Süßigkeiten, Eis und Kuchen.
Alles Wissenswerte zu gesunder Ernährung
Gesunde Ernährung bedeutet, dass der Körper ausreichend Vitamine und Vitalstoffe bekommt und gleichzeitig nicht durch schädliche Zusatzstoffe belastet wird. Eine solche Ernährung schützt vor Übergewicht und vielen Krankheiten.
Das metabolische Syndrom: häufig bei Diabetes
Die für Diabetes Typ 2 charakteristische Insulinresistenz kann häufig bei übergewichtigen Personen mit Bluthochdruck und erhöhten Blutfettwerten beobachtet werden. Die Kombination aus Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und gestörtem Glukosestoffwechsel wird als metabolisches Syndrom oder auch Wohlstandssyndrom bezeichnet. 20 bis 30 Prozent der Deutschen sind vom metabolischen Syndrom betroffen. Viele davon entwickeln bereits früh Schäden an den Blutgefäßen und tragen ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Menschen mit starker erblicher Belastung für Diabetes Typ 2 sollten daher regelmäßig auf Gefäßkomplikationen hin untersucht werden, Menschen aus Familien mit hohem Blutdruck auf das Vorhandensein eines Diabetes Typ 2. Metabolisches Syndrom: Bauchfett spielt wichtige Rolle Bei der Entstehung der genannten Erkrankungen kommt dem Fettgewebe eine wichtige Rolle zu: Es ist nicht nur Energiespeicher, sondern wirkt als Organ, das verschiedene Botenstoffe produziert. Insbesondere das Bauchfett setzt Botenstoffe frei, die chronische Entzündungen hervorrufen und somit die Entstehung von Arteriosklerose begünstigen können. Außerdem vermindert es die Insulinwirkung und fördert so die Entstehung von Diabetes mellitus. Schließlich werden im Bauchfett auch Substanzen gebildet, die die Blutgerinnung und den Blutdruck beeinflussen können. Einer Untersuchung zufolge scheint ein von Fettzellen freigesetztes Protein eine zentrale Rolle bei der Entstehung der Insulinresistenz zu spielen. Dieses Retinol-binding Protein 4 (RBP4) könnte in Zukunft vielleicht als Marker das Auftreten von Diabetes Typ 2 vorhersagen und die Wirksamkeit vorbeugender Maßnahmen messen.
MODY (engl. für Maturity Onset Diabetes of the Young)
Erbliche Sonderform des Typ-2-Diabetes, der bei nicht übergewichtigen Kindern oder Jugendlichen auftritt.
Ursachen von Arthrose
Ob sich eine Arthrose entwickelt, ist von vielen Faktoren abhängig. Welche Ursachen und Risikofaktoren ihre Entstehung begünstigen.   Grundsätzlich kann jeder Mensch früher oder später eine Arthrose entwickeln. Das Risiko, im Laufe des Lebens daran zu erkranken, ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Zwar sind noch nicht alle Ursachen der Erkrankung bekannt, einige Faktoren erhöhen allerdings die Wahrscheinlichkeit der krankhaften Gelenkabnutzung.Der wichtigste Risikofaktor ist das Alter. Ab dem fünfzigsten Lebensjahr steigt die Zahl der Arthroseerkrankungen dramatisch. Auch das Geschlecht spielt eine Rolle: Frauen nach den Wechseljahren tragen ein weitaus höheres Risiko als Männer, eines Tages an einer Arthrose im Knie oder in den Fingern zu erkranken. Man vermutet, dass die hormonelle Umstellung in der Menopause dafür verantwortlich ist. Weitere Faktoren, die die Wahrscheinlichkeit von „Arthropathien“ – also Erkrankungen, die die Gelenke betreffen – erhöhen, sind: Gelenkdeformierungen Arthrose an den Knie- und Hüftgelenken ist sehr viel häufiger als an den Armgelenken, da die Beine einer größeren Belastung ausgesetzt sind. Eine moderate alltägliche Belastung bei einer natürlichen Stellung der Beine und ungestörter Gelenkbewegung führt jedoch keineswegs zum krankhaften Verschleiß der Gelenke. Vielmehr sind Deformierungen der Gelenke für den übermäßigen Knorpelverlust verantwortlich. Sie führen zu einer ungleichmäßigen Belastung und Abnutzung der Gelenke. So sind O- oder X-Beine häufig Ursache für eine Arthrose der unteren Extremitäten. Neben anderen Fehlstellungen begünstigen auch angeborene Hüftluxationen, Skoliose, Rundrücken, Hohlkreuz, Flachrücken sowie Platt-, Klump- oder Knicksenkfüße eine Arthrose. Verletzungen als Ursache von Arthrose Knochen-, Bänder- oder Sehnenverletzungen können zu einer bleibenden Schädigung, Fehlstellung, Instabilität oder Unterversorgung des Gelenks und somit zu Arthrose führen. Neben daraus resultierenden Schon- und Fehlhaltungen der Gelenke kann auch die Verletzung selbst Einfluss auf die Ausbildung einer Arthrose haben. Kommt es nach Gelenkverletzungen oder gelenknahen Verletzungen zu Einblutungen (Bluterguss), strömen häufig auch verschiedene biochemische Stoffe in das Gelenk – zum Teil in großen Mengen. Von einigen dieser Stoffe wird vermutet, dass sie in hoher Konzentration den Knorpel verändern und somit den Gelenkverschleiß begünstigen (biochemisch bedingte Arthrose). Stoffwechselstörungen Stoffwechselerkrankungen, wie Diabetes mellitus oder Gicht, beeinträchtigen durch ihre vielfältigen Einflüsse auf den Körper unter anderem auch die Versorgung und die Funktion der Gelenke. So werden die Gelenke nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt oder es kommt zur Ablagerung von Stoffen und Kristallen, die den Knorpel direkt angreifen. Entzündungen können Arthrose verursachen Gelenkentzündungen wie die rheumatoide Arthritis, schädigen die Gelenke und begünstigen die Entstehung einer Arthrose. Auch die Psoriasis (Schuppenflechte) kann die Gelenke befallen. Bei schweren Formen führen die Gelenkentzündungen nicht selten zu Deformierungen der Finger und Zehen. Bakterielle Erkrankungen können zum Teil auch auf die Gelenke übergreifen und somit die Ursache einer Arthrose sein. Zu nennen sind hier die Borreliose (meist infolge eines Zeckenstichs), Scharlach oder die bakterielle Arthritis. Durchblutungsstörungen Erreicht zu wenig sauerstoff- und nährstoffreiches Blut die Gelenke, werden diese nicht mehr ausreichend versorgt, es kommt zur Schädigung der von den Durchblutungsstörungen betroffenen Regionen und natürlich auch der Gelenke, die sich hier befinden. Am häufigsten sind die Beine betroffen (Venenleiden, Krampfadern). Medikamente als Risikofaktor einer Arthrose Medikamente, insbesondere Kortisonpräparate, können dem Gelenkknorpel schaden und somit zur Entstehung einer Arthrose beitragen. Betroffen sind nach längerer Kortisoneinnahme besonders häufig die Hüft- oder Oberarmgelenke. Übergewicht belastet die Gelenke Übergewicht gilt als ein Hauptrisikofaktor für Arthroseerkrankungen. Der Grund: Jedes Kilo mehr auf der Waage bedeutet eine zusätzliche Belastung für die Gelenke. Umgekehrt kann eine Gewichtsreduzierung den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Einseitige Belastung/Überbelastung Bestimmte Berufsgruppen sind mit einem gesteigerten Arthrose-Risiko verbunden, beispielsweise Fliesenleger. Viele Berufstätige sitzen während eines Großteils ihrer Arbeitszeit. Wenn sie in der Freizeit keinen Ausgleich schaffen, führt dieser Bewegungsmangel dazu, dass der Stoffwechsel im Gelenk abnimmt. Als Beispiel sei hier die Kniescheibe angeführt: Im Sitzen ist das Knie die meiste Zeit gebeugt und die Kniescheibe wird eng an das Kniegelenk gepresst. Dieser permanente Druck führt zu einer Mangelversorgung der Gelenkflächen. Bewegungsmangel schadet den Gelenken Der hyaline Knorpel ist nicht von Blutgefäßen durchzogen, der Nährstofftransport wird nur durch Bewegung gewährleistet. Fehlt es an Bewegung, dann ist der Gelenkknorpel mit Nährstoffen unterversorgt. Bewegungsmangel legt daher den Grundstein für die Entstehung einer Arthrose. Genetische Veranlagung für Arthrose Es konnte noch nicht sicher nachgewiesen werden, dass die Disposition, an Arthrose zu erkranken, erblich ist. Vieles deutet jedoch darauf hin, dass es genetische Zusammenhänge gibt, wobei teilweise eine oder auch mehrere Generationen übersprungen werden können.
Selbsttest: Diabetes Typ 2 – wie ist Ihr Risiko?
Bei Diabetes mellitus ist der Blutzuckerwert erhöht. Man nennt die Erkrankung deshalb auch Zuckerkrankheit. Die Hauptrisikofaktoren für Diabetes mellitus Typ 2 sind Übergewicht, Bewegungsmangel und eine falsche Ernährung. Aber auch die Vererbung spielt eine Rolle. Hier können Sie Ihr persönliches Risiko, an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken, testen.