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Arthrose – Kniegelenk: Gonarthrose
Die Arthrose im Knie (Gonarthrose) ist die häufigste Arthrose. Bei den primären Formen sind die Hauptrisikofaktoren Alter und weibliches Geschlecht. Sekundäre Gonarthrosen sind am häufigsten Folge von angeborenen oder erworbenen Achsenabweichungen beziehungsweise Fehlstellungen oder Folge enormer beruflicher/sportlicher Belastung. Erste Symptome der Gonarthrose sind unspezifische Schmerzen, Wärmegefühl und mühsames Aufstehen Das Kniegelenk ist ein hoch beanspruchtes und kompliziert aufgebautes Gelenk. Es reagiert auf minimale Veränderungen in Anatomie und Funktion sehr empfindlich. Schon rasch machen sich solche Veränderungen durch Symptome bemerkbar. Am Anfang stehen frühzeitiges Ermüdungsgefühl im Bein nach starker Belastung, ein unspezifischer Schmerz in der Kniescheibengegend (peripatellarer Schmerz), Wärmegefühl und mühsames Aufstehen nach längerem Sitzen im Vordergrund. Diese Symptome sind oft vorübergehend. Weitere Symptome: Anlaufschmerz, Gangunsicherheit, Steifigkeit, Gelenkerguss Im weiteren Verlauf der Gonarthrose kommt es zu Anlaufschmerz, vermehrter Steifigkeit, Gangunsicherheit – zum Beispiel beim Treppensteigen oder auf unebenem Grund – sowie gesteigerter Empfindlichkeit gegen feuchte Kälte oder gegenüber Bagatellverletzungen. Schließlich treten immer wiederkehrende Reizerscheinungen wie ein Kniegelenkserguss oder "plötzliches Nachgeben des Beins" (giving way-Phänomen) als Zeichen einer Einklemmungserscheinung auf. Sehr typisch ist auch ein deutlich hörbares Gelenkgeräusch bei Bewegung. Bergabgehen und Tätigkeiten in Hockstellung werden zunehmend vermieden. Schonhaltung und sogar entlastendes Hinken können sich einstellen. Bei der Diagnose der Gonarthrose hilft das Röntgenbild Auf dem Röntgenbild ist ein arthrotisches Kniegelenk dargestellt. Den Knorpelverlust erkennt man am fehlenden, auf der Aufnahme schwarzen Gelenkspalt zwischen Oberschenkel- und Unterschenkelknochen. Therapie bei Gonarthrose Die Therapie bei Gonarthrose umfasst sämtliche nicht-operativen und operativen Methoden. Schonung und andere konservative Maßnahmen sind anfänglich wohltuend und ergiebig. Bei zunehmend großem Leidensdruck und massiver Einschränkung im täglichen Leben, sowie Versagen der nicht-operativen Therapie kann die Gonarthrose operativ behandelt werden.InfoBei Arthrose sollten Stoßbelastungen und Kälte vermieden und Übergewicht reduziert werden. Das Schuhwerk sollte über weiche Absätze und Sohlen verfügen. Regelmäßige Gymnastik sowie Schwimmen und Radfahren sind als belastungsarme Sportarten zu empfehlen.
Cor pulmonale – Alltag
Bei Cor pulmonale ist die Lebensqualität eingeschränkt. Betroffene werden von einem Pulmologen und einem Kardiologen behandelt. Selbsthilfe gelingt mit einigen Tipps, wie viel Bewegung, gesunde
Fibromyalgiesyndrom – Ursachen/Risikofaktoren
Über Ursachen und Risikofaktoren für das Fibromyalgiesyndrom gibt es bis jetzt nur Theorien – die Entstehung ist noch nicht geklärt. Wahrscheinlich ist, dass die genetische Veranlagung in Kombination mit biologischen, psychischen und sozialen Faktoren zu Reaktionen im Körper führen, die wiederum die Symptome verursachen. Es ist jedoch häufig unklar, ob bestimmte Faktoren Ursache für das Fibromyalgiesyndrom sind, oder etwa als Folge der Erkrankung auftreten. Risikofaktor: genetische Veranlagung Das Fibromyalgiesyndrom tritt in Familien gehäuft auf. Das konnte in Studien belegt werden. Deshalb liegt die Vermutung nahe, dass die genetische Veranlagung ein Risikofaktor für das FMS ist. Ursachen in der Lebensgeschichte Eine weitere Theorie geht davon aus, dass die Ursachen für das Fibromyalgiesyndrom in der Lebensgeschichte des Betroffenen zu suchen sind. Raucher, Übergewichtige und Menschen, die sich zu wenig bewegen, scheinen ein erhöhtes Risiko für das Fibromyalgiesyndrom zu haben. Auch anhaltender Stress, körperliche Misshandlungen, sexueller Missbrauch und andere psychische Faktoren scheinen zu den Risikofaktoren zu gehören. Veränderungen bei Neurotransmittern Untersuchungen zeigen, dass bei Menschen mit dem Fibromyalgiesyndrom einige Botenstoffe des Nervensystems (Neurotransmitter) in anderer Konzentration vorliegen, als bei gesunden Menschen. Die Werte für Serotonin, das Schmerzen hemmt, sind niedriger. Die Substanz P, die schmerzverstärkend wirkt, liegt in höherer Konzentration vor. Diese Veränderungen führen dazu, dass die Betroffenen Schmerzen anders verarbeiten und ihre Schmerzschwelle niedriger ist. Veränderungen bei den Neurotransmittern konnten jedoch auch bei anderen chronischen Schmerzerkrankungen nachgewiesen werden. Risikofaktor gestörte Schmerzverarbeitung Eine niedrigere Schmerzschwelle konnte bei Fibromyalgiepatienten bereits nachgewiesen werden. Diese kann aus Veränderungen bei den Neurotransmittern resultieren, sie kann aber auch durch eine gestörte Schmerzverarbeitung im Gehirn verursacht sein. Diese Störung entsteht, wenn Schmerzen im Gehirn zu strukturellen Veränderungen führen. Das bedeutet, das Hirn erlernt die Schmerzen und reagiert später sensibler auf Reize. Weitere Risikofaktoren Neben den genannten kommen noch einige weitere Risikofaktoren als Ursache für das Fibromyalgiesyndrom infrage. Beispielsweise stehen hormonelle Veränderungen, eine Störung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenachse, Veränderungen des Immunsystems, Vitamin-D-Mangel, Unfälle und Infektionskrankheiten in Verdacht, eine Rolle bei der Entstehung der Erkrankung zu spielen.
Gebärmutterkrebs
Gebärmutterkrebs (auch Uteruskarzinom oder Endometriumkarzinom genannt) entsteht, wie der Name bereits sagt, in der Gebärmutter (Uterus). Diese Form des Krebses ist die vierthäufigste Krebserkrankung bei Frauen. Unter allen Krebserkrankungen, die die weiblichen Genitalorgane betreffen – etwa Eierstockkrebs, Scheidenkrebs oder Gebärmutterhalskrebs – ist Gebärmutterkrebs sogar die häufigste. Gebärmutterkrebs meist nach den Wechseljahren Die Krebserkrankung der Gebärmutter geht von der Schleimhaut (Endometrium) aus, mit der die Gebärmutter von innen auskleidet ist. Deshalb sprechen Mediziner auch vom Endometriumkarzinom. Gebärmutterkrebs kommt vor allem bei Frauen nach den Wechseljahren vor. Ursachen des Gebärmutterkrebses noch nicht vollständig geklärt Als häufigstes Symptom zeigen sich bei Gebärmutterkrebs Blutungen aus der Scheide. Vor allem, wenn die Frau bereits in den Wechseljahren war, sollte sie ungewöhnliche Blutungen ernst nehmen. Die Ursachen des Gebärmutterkrebses sind noch nicht vollständig geklärt. Bekannt sind jedoch bestimmte Risikofaktoren, die die Entstehung eines Endometriumkarzinoms begünstigen können. Dazu zählen zum Beispiel das Alter, ein hoher Östrogeneinfluss, Übergewicht, erbliche Faktoren und Unfruchtbarkeit. Therapie des Gebärmutterkrebses: meist Operation Um Gebärmutterkrebs zu diagnostizieren, macht der Arzt eine Ultraschalluntersuchung durch die Scheide. Für eine sichere Diagnose sind jedoch eine zusätzliche Ausschabung der Gebärmutter und eine Gebärmutterspiegelung notwendig. Als Therapie werden bei einem Endometriumkarzinom die Gebärmutter und häufig auch die Eierstöcke entfernt. Zusätzlich kommt nach der Operation eine Strahlentherapie zum Einsatz. Häufig hat Gebärmutterkrebs auch Einfluss auf die Sexualität der betroffenen Frauen. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Ratgeber.
Gicht – Akuter Gichtanfall
Beim akuten Gichtanfall gibt der Arzt Medikamente, die schnell und effektiv die Schmerzen lindern und die Entzündung hemmen. Der Harnsäurespiegel spielt in diesem Moment keine entscheidende Rolle, weil er bei Patienten mit einem Gichtanfall sogar manchmal normal ist. Umgekehrt bekommen längst nicht alle Menschen mit erhöhten Harnsäurewerten eine Gicht (medizinisch: Arthritis urica oder Urikopathie). Deshalb richtet sich die weitere Therapie auch nicht ausschließlich nach dem Harnsäurewert. Vielmehr interessiert den Arzt, ob sich der Anfall wiederholt, ob sich die Gicht außer an dem einen Gelenk noch an anderen Körperstellen zeigt und welche zusätzlichen Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, oder starker Alkoholkonsum vorliegen. Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR): ohne Kortison gegen Schmerz und Entzündung Medikamente aus dieser Gruppe werden auch als kortisonfreie Entzündungshemmer bezeichnet. Oft werden Indometacin oder Diclofenac eingesetzt. Sie wirken entzündungshemmend und schmerzstillend. Vorsicht: Nehmen Sie diese Medikamente nicht über einen längeren Zeitraum in hohen Dosen ein! Sie können die Magen- und Darmschleimhaut schädigen und zu Geschwüren und Blutungen führen. Colchicin: das klassische Gichtmittel Colchicin, das Gift der Herbstzeitlosen, gilt als klassisches Gichtmittel. Als Medikament wird es in sehr geringen Mengen gegeben. Wegen seiner starken Nebenwirkungen wie starkem Durchfall bei höherer Dosierung wird es heute mehr und mehr von Medikamenten aus der Gruppe der kortisonfreien Entzündungshemmer ersetzt. Es gibt allerdings Gicht-Patienten, bei denen ausschließlich Colchicin die Schmerzen lindert. Keine Angst vor Kortison Auch Kortison kann die Entzündung sehr effektiv bremsen. Es wird aber nur bei sehr schweren Gichtanfällen und auch dann nur wenige Tage gegeben. Manchmal spritzt der Arzt Kortison auch direkt in das entzündete Gelenk. Vor den gefürchteten Nebenwirkungen einer Kortison-Langzeittherapie wie Diabetes mellitus oder Osteoporose müssen Sie bei einer kurzzeitigen Kortison-Gabe keine Angst haben. Canakinumab bei Gichtanfällen Canakinumab, ein monoklonaler Antikörper, wurde 2013 zur Therapie eines Gichtanfalls zugelassen. Der Wirkstoff wird vor allem bei einem akuten Gichtarthritis-Anfall eingesetzt, wenn die herkömmlichen Mittel nicht anschlagen. Canakinumab wird als subkutane Injektion verabreicht, das heißt unter der Haut gespritzt. Seine Wirkungsweise beruht auf der Hemmung von Entzündungsmediatoren – also körpereigenen Stoffen, die eine Entzündungsreaktion einleiten –  wie dem Interleukin-1 beta. Als unerwünschte Nebenwirkungen sind vor allem Infektionen der oberen Atemwege zu nennen.
Diabetes mellitus – Zuckerkrankheit
Für die Produktion von Insulin sind die Inselzellen der Bauchspeicheldrüse verantwortlich. Bei Diabetes mellitus Typ 1 werden diese Zellen durch körpereigene Abwehrmechanismen zerstört. Ursache für den Diabetes ist in diesem Fall also eine Autoimmunerkrankung. Betroffene können Ausbruch und Verlauf der Stoffwechselerkrankung nur bedingt durch einen gesunden Lebensstil beeinflussen. Die Veranlagung zu Typ 1 ist bis zu einem gewissen Grad vererbbar. Es ist somit schwierig dieser Form der Zuckerkrankheit vorzubeugen. Die typischen Symptome des Diabetes mellitus, wie starker Durst und vermehrtes Wasserlassen, treten beim Typ 1 meist plötzlich und heftig auf.Hauptrisikofaktor für Diabetes Typ 2 ist dagegen Übergewicht. Wer ungesunde, also fett- und zuckerreiche Ernährung vermeidet und für regelmäßige Bewegung sorgt, kann das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken deutlich senken. Allerdings spielt auch bei Typ 2 die Vererbung eine Rolle. Hier fehlen zu Anfang der Erkrankung meist eindeutige Symptome, sodass die Diagnose nicht selten zufällig gestellt wird. Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel hat zahlreiche negative Folgen. Besonders gefürchtet sind Schädigungen der Arterien: Die Zuckerkrankheit kann zu sogenannten Mikro- und Makroangiopathien führen. Die Makroangiopathie ist vergleichbar mit der Arteriosklerose, also der Verkalkung von Arterien. Sind Herzkranzgefäße betroffen, kann ein Herzinfarkt die Folge sein. Bei der sogenannten Mikroangiopathie sind vor allem kleinere Gefäße betroffen. Mögliche Folgen sind Schädigungen am Auge (diabetische Retinopathie), der Nieren (diabetische Nephropathie) und des Nervensystems (diabetische Neuropathie). Eine weitere typische Folgeerkrankung ist das diabetische Fußsyndrom, das ebenfalls durch Schäden an den Nerven und Gefäßen verursacht wird. In einigen Fällen wird es nötig, den Fuß zu amputieren. Behandlungsmöglichkeiten bei Diabetes mellitus Diabetes kann unterschiedlich therapiert werden – mit Tabletten oder Insulin. Vor allem Menschen, die von Diabetes Typ 1 betroffen sind, kommen meist um eine Therapie mit Insulin nicht herum. Präparate und Darreichungsformen sind dabei sehr verschieden. Generell gehört zur Behandlung eines Diabetes – insbesondere von Typ 2 – immer auch ein gesunder Lebensstil dazu.
Diabetes mellitus Typ 1 – Herzinfarkt
Der Erkrankungsverlauf bei Diabetes mellitus wird im Wesentlichen durch die Schäden an den großen und mittleren Arterien bestimmt. Diese Makroangiopathie (Makro = groß, Angiopathie = Gefäßerkrankung) entspricht dem Bild der Arteriosklerose, die praktisch jeden Menschen im Alter betrifft. Allerdings erkranken Diabetiker früher und häufiger daran. Häufig und gefährlich: der Herzinfarkt Sind die Herzkranzgefäße von der Makroangiopathie betroffen, droht ein Herzinfarkt, an dem immer noch 55 Prozent der Diabetiker sterben. Die Beschwerden, die einem solchen Ereignis in der Regel vorangehen, wie Brennen, Enge- oder Druckgefühl hinter dem Brustbein, sind beim Diabetiker wegen der begleitenden Nervenschädigungen oftmals nur gering ausgeprägt. Das Risiko für eine koronare Herzerkrankung (KHK) und einen Herzinfarkt steigt sowohl für Typ-1- als auch für Typ-2-Diabetiker mit der Dauer der Diabeteserkrankung. Dabei haben männliche Diabetiker gegenüber der Normalbevölkerung ein vierfach erhöhtes Risiko, Diabetikerinnen sogar ein sechsfach erhöhtes Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. Neueren Untersuchungen zufolge scheint es auch bereits bei Nüchtern-Glukose-Werten zwischen 100 und 126 mg/dl für Nicht-Diabetiker sinnvoll zu sein, ihren Lebensstil zu ändern, um die Blutzuckerwerte zu senken. Offensichtlich ist bereits auch in diesem Blutzuckerbereich das KHK-Risiko erhöht. Im Gehirn führt die Gefäßerkrankung bei jedem zehnten Diabetiker zu einem Schlaganfall. Schließlich können die größeren und mittleren Blutgefäße der Beine eingeengt oder sogar verschlossen sein. Dabei treten oft typische Beschwerden in Form von Schmerzen in der Wade oder auch im Oberschenkel auf, die zum Stehenbleiben zwingen und der Erkrankung den Namen „Schaufensterkrankheit“ (periphere arterielle Verschlusskrankheit, PAVK) gegeben haben. Diese Erkrankung tritt bei jedem fünften Diabetiker auf. Auch hier können Schmerzen als Warnsignal fehlen. Weitere Risikofaktoren Neben Diabetes mellitus gibt es noch weitere Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen wie Rauchen, Übergewicht, Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwerte. Die Kombination mehrerer Risikofaktoren vervielfacht die Gefahr, dass sich die Blutgefäße arteriosklerotisch verändern. Es lohnt sich daher insbesondere für Diabetiker, jeden einzelnen Risikofaktor anzugehen und nach Möglichkeit auszuschalten. Für Sie als Diabetiker ist es wichtig, frühzeitig Arteriosklerose oder Herzinfarkt vorzubeugen. Nehmen Sie deshalb alle Untersuchungstermine wahr, die Sie mit Ihrem Arzt im Gesundheits-Pass Diabetes festgehalten haben.
Gesunde Ernährung
Eine gesunde, das heißt ausgewogene Ernährung unterstützt das Immunsystem und schützt den Körper vor Krankheiten. Zu einer gesunden Ernährung gehören vor allem Obst und Gemüse, aber auch fettarme Milchprodukte und Getreide. Falsche Ernährungsgewohnheiten führen häufig zu Übergewicht oder Krankheiten wie Diabetes mellitus, Arteriosklerose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Experten gehen davon aus, dass über 60 Prozent der Todesfälle durch ernährungsbedingte Krankheiten verursacht werden. Das gehört zur gesunden Ernährung Mit dem richtigen Speiseplan ließe sich das vermeiden. Dabei sind die Inhaltsstoffe der Lebensmittel wichtig: energieliefernde Nährstoffe (Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate), aber auch Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sowie noch weitere nicht energieliefernde Substanzen wie zum Beispiel sekundäre Pflanzenstoffe. Die Hauptnährstoffe braucht der Körper, um seinen Energiebedarf zu decken und Muskeln aufzubauen. Mikronährstoffe spielen eine wichtige Rolle bei der Herstellung von Zellbestandteilen und Hormonen. Nicht zu viele Kalorien Wichtig für eine gesunde Ernährung ist die aufgenommene Nahrungsmenge. Ist die Energiezufuhr höher als der Verbrauch des Körpers, bilden sich Fettdepots. Wichtig ist es also, den Kalorien- und Energiegehalt von Lebensmitteln zu kennen. Aber auch die Zusammensetzung des Speiseplans muss ausgewogen sein: Obst, Gemüse, Milch- und Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte sowie Fisch und etwas Fleisch gehören dazu. Der glykämische Index und gesunde Ernährung Neben Haupt- und Mikronährstoffen sowie Kalorien ist ein weiterer Ansatz für die richtige Auswahl von Lebensmitteln der sogenannte glykämische Index (GI), also das Maß für die blutzuckersteigernde Wirkung von Lebensmitteln. Ein niedriger glykämischer Index ist nicht nur für Diabetiker wichtig, sondern auch für alle, die ihr Gewicht halten oder sogar abnehmen möchten. Denn der glykämische Index steht im Zusammenhang mit Sättigung und Hunger. Ernährungsirrtümer sind weit verbreitet Doch obwohl die meisten davon überzeugt sind, dass sie über Lebensmittel und Ernährung gut informiert sind, sieht die Realität oft anders aus. Es kursieren eine ganze Reihe von Ernährungsirrtümern, etwa dass Salz den Blutdruck erhöht oder Light-Produkte schlank machen. Auch Eier als Cholesterinbomben müssen nicht verpönt werden. Erzeugercode auf dem Ei Über die Qualität und genaue Herkunft von Eiern gibt der Erzeugercode Aufschluss. Der Stempel mit Ziffern und Buchstaben informiert über Haltungsart, Herkunftsland, Bundesland, Betrieb und Stallnummer.
Diäten – Herzkrankheiten:Links, Adressen
LipidligaDeutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen (DGFF)Waldklausenweg 2081377 MünchenTel: 089 / 719 10 01Fax: 089 / 714 26 87E-Mail: info@lipid-liga.deInternet: www.lipid-liga.deDeutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)Godesberger Allee 1853175 BonnTel.:0228 / 377 66 00Fax: 0228 / 377 68 00E-Mail: webmaster@dge.deInternet: www.dge.de Der gemeinnützige Verein zählt in Deutschland zu den anerkanntesten Institutionen, wenn es um Ernährungsfragen geht. Internationale Beachtung haben die Ernährungsregeln der DGE gefunden. Deutsche Ernährungsberatungs- und Informationsnetz (DEBInet)am Institut für ErnährungsinformationKlinik HohenfreudenstadtTripsenweg 1772250 Freudenstadt Internet: www.ernaehrung.deE-Mail: info@ernaehrung.deDie DEBInet ist ein Organ der Deutschen Akademie für Ernährungsmedizin, des Berufsverbandes Deutscher Ernährungsmediziner, des Verbands der Diätassistentinnen u. a. Was wir essenBetreiber des Portals:aid - Infodienst Verbraucherschutz, Ernährung, LandwirtschaftHeilsbachstraße 16 53177 BonnTelefon: 0228 8499-0Telefax: 0228 8499-177Internet: www.was-wir-essen.de bzw. www.aid.deE-Mail: aid@aid.deSpezielle Empfehlungen auch zu Übergewicht, Arteriosklerose und Bluthochdruck; sehr gute ExpertenforenLebensmittellexikonwww.lebensmittellexikon.deWeitgefächerte und sehr detaillierte Information zu fast allen Lebensmitteln, der Schwerpunkt liegt auf dem kulinarischen Aspekt.
Herzinfarkt – Tipps
Was Sie selbst tun können, um einen (erneuten) Herzinfarkt zu verhindern: Basis-Check ab 35 Jahren Machen Sie ab 35 einen Basis-Check fürs Herz beim Hausarzt und lassen Sie sich danach regelmäßig alle zwei Jahre untersuchen – die Check-ups bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen. Risikofaktoren mindern An erster Stelle stehen hier Rauchen und Übergewicht.Daher: Geben Sie das Rauchen auf oder – noch besser – fangen Sie es erst gar nicht an. Wer den Verzicht auf Zigaretten alleine nicht schafft, findet professionelle Hilfe beim Hausarzt oder in speziellen Kursen. Achtung Frauen: Rauchen und „Pille“ zusammen erhöhen die Herzinfarktgefahr zusätzlich. Viel Bewegung Mehr Bewegung in den Alltag einzubauen, hält das Herz in Schwung. Steigen Sie Treppen statt Rolltreppe zu fahren, gehen Sie zu Fuß oder fahren Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit. Betreiben Sie regelmäßig Ausdauersportarten, am besten an der frischen Luft. Joggen Sie zum Beispiel mindestens zweimal pro Woche über eine halbe Stunde. Herzgesunde dürfen dabei ruhig auch mal kurz an die Belastungsgrenze gehen. Walken, Schwimmen oder Radfahren schonen die Gelenke. Meist macht es in der Gruppe noch mehr Spaß. Für ältere Menschen gilt: Alles, was in Bewegung hält, tut dem Herzen gut – zum Beispiel regelmäßige Spaziergänge, Walken, Schwimmen, Radfahren, aber nicht bis an die Belastungsgrenze. Faustregel zum Tempo: So flott, dass man sich noch unterhalten kann und gerade zu schwitzen beginnt. Erspüren Sie dabei immer, was Ihnen guttut. Und: Gehen Sie bei viel Sport im Alter regelmäßig zum Check-up beim Arzt. Herzgesunde Ernährung Essen Sie viele Ballaststoffe – viel frisches Obst und Gemüse (Faustregel: „Fünf Stück oder eine Handvoll am Tag“). Vollkornprodukte sind gesünder als Produkte aus Weißmehl. Verwenden Sie wenig Zucker. Seien Sie vorsichtig bei Limonaden, Säften sowie Fertigtees und bevorzugen Sie zuckerfreie Produkte. Nehmen Sie wenig Fleisch und Wurst zu sich, dafür mindestens einmal pro Woche Fisch. Essen Sie wenig Fett, vor allem wenig tierische, gesättigte Fette (in Wurst, fettem Fleisch). Besser für das Herz sind ungesättigte Fette wie sie in Pflanzenölen vorkommen. Weniger Stress Schalten Sie bei längeren Anspannungsphasen immer wieder bewusst einen Gang zurück. Dabei können Entspannungsverfahren – zum Beispiel Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson oder Yoga – helfen. Achten Sie auf eine gute Balance zwischen Arbeit und Freizeit – dabei hilft aktives Zeitmanagement. Benennen und reduzieren Sie außerdem persönliche Stressauslöser. Ein gesundes Sozialleben ist wichtig – pflegen Sie Ihre Freundschaften und sprechen Sie Konflikte an. Viele psychische Erkrankungen gehen mit Herzproblemen einher. Nehmen Sie bei größeren seelischen Problemen, vor allem bei Depressionen, rechtzeitig professionelle Hilfe in Anspruch.