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Plötzliches Herzversagen
Warum müssen Herzkrankheiten unbedingt behandelt werden? Die Antwort ist einfach: um ein plötzliches Herzversagen zu verhindern. Denn dieses hat in den meisten Fällen noch immer den plötzlichen Herztod zur Folge. In Deutschland erleiden jedes Jahr zwischen 100.000 und 150.000 Menschen ein plötzliches Herzversagen, fast alle – 95 Prozent – sterben daran. Die Bilanz könnte sehr viel besser ausfallen, würden weitflächig laientaugliche externe Defibrillatoren installiert. Sie ermöglichen eine Wiederbelebung durch Frühdefibrillation in den ersten Minuten, noch bevor der Notarzt eintrifft. Plötzliches Herzversagen: was tun? Bei plötzlichem Herzversagen zählt jede Minute – deshalb muss sofort der Notruf unter der 112 kontaktiert werden. Oftmals liegt das Schicksal des Betroffenen in Händen des Ersthelfers, der schon – bevor der Arzt eintrifft – mit Atemspende und Herzdruckmassage beginnen kann. Um diese medizinischen Grundkenntnisse zu erlernen oder wieder aufzufrischen, kann ein Erste-Hilfe-Kurs besucht werden. Ersthelfer brauchen auch keine Scheu vor dem Defibrillator zu haben. Mittlerweile gibt es Geräte, die jeder bedienen kann. Im Notfall können auch Laien nach einer nur kurzen Schulung den Patienten vor dem Eintreffen des Arztes wiederbeleben und retten. Vorbeugen durch gesunden Lebensstil und Gesundheitscheck Der plötzliche Herztod tritt oftmals nicht aus dem Nichts auf  –  er kann eine lange Vorgeschichte haben und auf eine Herzschwäche oder auf Durchblutungsstörungen zurückgeführt werden. Risikofaktoren hierfür sind Rauchen, fettreiche Ernährung, Übergewicht, Bewegungsarmut und negativer Stress. Herzkrankheiten und somit auch ein plötzliches Herzversagen lassen sich vor allem durch einen gesunden Lebensstil verhindern. Ab 40 Jahren ist außerdem ein regelmäßiger Gesundheits-Check-up beim Hausarzt zu empfehlen, um Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder beginnender Diabetes mellitus früh zu erkennen und behandeln zu können.
Rheumatoide Arthritis – Ernährung
Verschiedene Nährstoffe können auf den Entzündungsstoffwechsel einwirken, was die antirheumatischen Effekte einer vollwertigen, nährstoffreichen Kost erklärt. Auch verschiedene Mikronährstoffe können die Krankheit positiv beeinflussen. Patienten mit rheumatoider Arthritis (chronische Polyarthritis, Rheuma) sollten möglichst wenig Arachidonsäure zu sich nehmen. Denn aus Arachidonsäure werden Stoffe gebildet, die als „Vermittler“ bei einer Entzündung von Bedeutung sind. Arachidonsäure ist vor allem in tierischen Lebensmitteln – also Fleisch, Wurst, Eier, Milch und Milchprodukte – enthalten. Bei einem Teil der Patienten verschlimmern sich die Beschwerden nach dem Genuss von Alkohol, Süßigkeiten und Weizenmehl. Omega-3-Fettsäure Eine Art Gegenspieler der Arachidonsäure sind die Omega-3-Fettsäuren. Sie wirken günstig auf den Arachidonsäure-Spiegel und hemmen den Entzündungs-Stoffwechsel, sodass die Einnahme entsprechender Präparate von einigen Forschern empfohlen wird. Außerdem ist Fisch reich an Omega-3-Fettsäuren. Vitamine Ein Mangel an Vitaminen wirkt sich negativ auf das Immunsystem aus. Allerdings tritt ein Vitaminmangel bei einer normalen, ausgewogenen Ernährung nicht auf. Es konnte gezeigt werden, dass Vitamin E eine antirheumatische Wirkung hat. Eine erhöhte Vitamin-E-Einnahme kann allerdings das Risiko für ein Prostatakarzinom bei Männern signifikant erhöhen.1 Die Einnahme von Vitaminen der B-Gruppe und Vitamin D kann sich ebenfalls positiv auswirken. Die Wirkung von Vitamin C konnte bislang nicht nachgewiesen werden.Zusammenfassend kann gesagt werden: Es gibt keine wissenschaftlich fundierte Studie über eine spezielle Diätempfehlung bei rheumatoider Arthritis. Die Krankheit entsteht auch nicht aufgrund falscher Ernährung. Langfristig ist eine nährstoffreiche, vollwertige Kost jedoch empfehlenswert. Übergewicht ist bei der rheumatoiden Arthritis immer schädlich, da es den Bewegungsapparat zusätzlich belastet.
Rückenschmerzen
Nahezu zwei Drittel aller Deutschen leiden unter Rückenschmerzen. Damit zählen sie in Deutschland zu den häufigsten Beschwerden. In 90 Prozent der Fälle klingen die Symptome von selbst nach wenigen Wochen wieder ab. Fehlbelastungen als häufigste Ursache Schuld an Rückenschmerzen sind vor allem Fehlbelastungen durch Haltungsfehler, die zu Muskelverspannungen und einseitigen Belastungen von Gelenken und Bandscheiben führen. Gefährdet sind dabei Menschen in Berufen, die ungünstige und einseitige Belastungen bedingen, wie Fließbandarbeiter, Fernfahrer, Menschen in Pflegeberufen oder Bildschirmarbeiter. Fehlbelastungen können aber auch durch hohe Absätze an Schuhen, Übergewicht oder Organstörungen bedingt sein. Zu den Erkrankungen, die Rückenschmerzen auslösen gehören: Bandscheibenvorfall, Akuter Schiefhals, Hexenschuss, Muskelverspannungen im Rücken, Skoliose, Morbus Scheuermann, Wirbelgleiten, Schulter-Arm-Schmerzen (Zervikobrachialgie), Zervikalsyndrom Häufige Formen von Rückenschmerzen Bei Rückenschmerzen werden vom Arzt üblicherweise plötzlich auftretende Rückenschmerzen (Hexenschuss) und chronische Rückenschmerzen unterschieden. Daneben lassen sich Schmerzen abgrenzen, die hauptsächlich Beine (Ischialgie) beziehungsweise Rücken und Beine (Lumboischialgie) betreffen. Vorbeugung und Therapie bei Rückenschmerzen Zur Vorbeugung gegen Rückenschmerzen können Sie selbst viel beitragen: Durch Umgestaltung Ihres Arbeitsplatzes, rückenschonendes Verhalten und regelmäßige Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur können Sie Rückenschmerzen effektiv vorbeugen. Auch bestimmte Sportarten kräftigen den Rücken und schützen so vor Schmerzen.
Krampfadern – Ratgeber/Selbsthilfe
Sie sollten Krampfadern nicht nur als kleinen Schönheitsfehler betrachten. Sie sind eine Erkrankung, die sich verschlimmert, wenn sie nicht behandelt wird. Doch gegen Varizen können Sie selbst einiges tun. Zunächst gilt es, einige Verhaltensgrundsätze zu beachten. Dazu gehört öfter einmal die Beine hochzulegen und nicht zu Rauchen. Schuhe mit flachen Absätzen und ein erhöhtes Fußende des Bettes fördern den Blutrückfluss in den Venen, Übergewicht und Sitzen mit übereinander geschlagenen Beinen stören den Blutabfluss.Viel Bewegung und Sport sind bei Krampfadern ebenfalls zu empfehlen. Besonders Sportarten, die die Beine kräftigen, sind geeignet. Dazu gehören Schwimmen, Walken, Wandern oder Radfahren. Sie sollten jedoch keine Sportarten ausüben, die leicht zu Verletzungen führen können, wie Fußball oder Skifahren. Speziell für die Beinmuskeln und die Venen entwickelte Übungen finden sich in der Venengymnastik. Übungen wie der Zehenstand kräftigen die Venen, fördern den Blutfluss und beugen so Krampfadern vor. Gut für die Durchblutung sind auch Kneipp-Anwendungen. Wechselduschen und Wassertreten trainieren die Venen und verhindern so die Bildung von Krampfadern. Sie können mit Knie- oder Schenkelgüssen beginnen und später zum Wassertreten übergehen. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob Kneipp-Anwendungen für Sie geeignet sind. Sie werden nicht gerne getragen, sind aber sehr wichtig bei der Behandlung von Krampfadern: Die Kompressions- oder Stützstrümpfe. Die Kompressionsbehandlung übt Druck auf das Gewebe und die Venen aus. Der Blutfluss wird so verbessert. Kompressions- und Stützstrümpfe haben die gleiche Funktion, der ausgeübte Druck ist jedoch bei Stützstrümpfen etwas geringer. Daneben kann auch ein Zinkleimverband helfen. Er wird meist bei offenen Beinen oder Venenentzündungen eingesetzt und wird in der Regel von einem Arzt angelegt. Auch mit pflanzlichen Mitteln gegen Venenschwäche können Sie etwas gegen Krampfadern tun. Meist werden Arzneimittel aus Rosskastanie, Mäusedorn oder Weinlaub eingesetzt. Die Medikamente gibt es zum Einnehmen, aber auch zum Einreiben. Einige Anlaufstellen können Ihnen Fragen zur Selbsthilfe bei Krampfadern beantworten. Wichtige Adressen und Links haben wir für Sie zusammengestellt.
Krampfadern – Ursachen/Risikofaktoren
Krampfadern (Varizen) sind gedehnte und ausgesackte Venen im oberflächlichen Venensystem. Doch wie entstehen sie? Hauptfaktor ist eine Bindegewebsschwäche. Diese ist meistens veranlagungsbedingt vorhanden, kann aber durch unterschiedliche Faktoren negativ beeinflusst werden. Infolge des schwachen Bindegewebes wird den Venen kein Halt mehr geboten. Das Gewebe und die Venenwände weichen auseinander, sodass sich die Venenklappen nicht mehr in der Mitte treffen. Die Folge: Die Venen erweitern sich, das Blut wird nicht ausreichend zurück zum Herzen geleitet und versackt in den erweiterten Venen. Der Blutfluss verlangsamt sich. Funktionsverlust der Venenklappen Varizen verschlimmern sich meistens im Laufe der Zeit und dehnen sich weiter aus. Da sich die Venen nicht aus eigener Kraft verengen können, werden sie nach und nach immer weiter gedehnt. Die Venenklappen werden immer stärker geschädigt, bis sie ihre Funktionsfähigkeit am Ende ganz verlieren. Aus dem normalerweise völlig gestreckten Verlauf der Venen wird eine Schlängelung. Sie treten unter der Haut hervor, sind deutlich sichtbar und fühlbar, können stellenweise sogar knotig verdickt sein. Weitere Faktoren, die Krampfadern fördern: Bewegungsmangel Die Muskelpumpe des Unterschenkels trägt wesentlich zum Transport des Bluts bei. Doch wer im Beruf ausschließlich sitzt oder steht, im Auto zur Arbeit fährt und obendrein in der Freizeit viele Stunden vor dem Fernseher verbringt, lässt die Muskelpumpe ungenutzt. Übergewicht Zusätzliche Pfunde üben starken Druck auf die Beckenvenen aus – dies fördert ebenfalls Krampfadern. Schwangerschaft Auch das Baby im Mutterleib übt einen starken Druck auf die Beckenvenen aus, zudem wirkt das Schwangerschaftshormon Progesteron entspannend auf die Venenwände, sodass sich die Venen mehr weiten. Geschlecht Zwei Drittel der Krampfadern-Patienten sind Frauen, nur ein Drittel Männer. Alter Mit den Jahren wird das Bindegewebe schwächer – damit steigt auch das Risiko für Krampfadern. Neben diesen Ursachen gibt es auch noch die sekundäre Varikosis. Sie entsteht bei Abflussbehinderungen im Gefäßsystem, beispielsweise durch einen Tumor im Beckenbereich oder durch ein Blutgerinnsel (Thrombus) in einer tiefen Leitvene.
Lebererkrankungen – Leberbiopsie Elastometrie
Um bei Verdacht auf eine Lebererkrankung eine genaue Diagnose stellen zu können, wird häufig eine Leberbiopsie nötig. Dabei wird die Leber mithilfe einer speziellen Nadel punktiert und ein Gewebezylinder entnommen. Die Punktion erfolgt unter örtlicher Betäubung und Ultraschallkontrolle. Die bei der Leberbiopsie gewonnene Gewebeprobe wird anschließend unter dem Mikroskop feingeweblich untersucht. Je nach Vorliegen und Art von Veränderungen des Lebergewebes kann der Arzt verschiedene Lebererkrankungen diagnostizieren. Beispielsweise kann er feststellen, wie viel des Lebergewebes schon zu Bindegewebe umgebaut wurde und so eine Leberzirrhose erkennen. Nach einer Leberbiopsie können Schmerzen um die Einstichstelle herum auftreten. Die Untersuchung birgt auch das Risiko, dass benachbarte Organe wie die Lunge oder die Gallenblase durch die Nadel verletzt werden. Das kommt jedoch sehr selten vor. Elastometrie als Alternative zur Leberbiopsie Eine relativ neue und vielversprechende Untersuchungsmethode ist die Elastometrie. Sie kann eingesetzt werden, um zu erkennen, wie weit eine Lebererkrankung schon fortgeschritten ist und um zur Diagnose Leberzirrhose zu gelangen. In vielen Fällen kann diese nicht-invasive Methode eine Leberbiopsie ersetzen. Bei der Elastometrie wird die Leberelastizität mithilfe einer speziellen Ultraschallmethode gemessen. Dabei wird eine 50-Hertz-Welle in die Leber ausgesendet und deren Ausbreitungsgeschwindigkeit in der Leber gemessen. Je schneller die Wellen durch das Lebergewebe laufen, desto fester und unelastischer ist es. Mit zunehmendem Umbau des Lebergewebes in Bindegewebe nimmt die Elastizität der Leber ab. Die Elastometrie eignet sich jedoch meist nur zur Diagnose fortgeschrittener Lebererkrankungen. Bei Übergewichtigen, Menschen mit Bauchwassersucht, Virushepatitis oder schmalen Rippenzwischenräumen ist ihre Aussagekraft eingeschränkt. Darüber hinaus sollte die Elastometrie bei Kindern und Jugendlichen, schwangeren Frauen und Patienten mit einem Herzschrittmacher nicht angewandt werden.
Binge Eating – Therapie
Zu Beginn der Therapie der Binge Eating Disorder werden die Heißhungeranfälle reduziert. Hierzu werden regelmäßige Mahlzeiten geplant und eine Nahrungsaufnahme angestrebt, die sich am Hunger- und Sättigungsgefühl orientiert. So ist beispielsweise das Sattessen zu geregelten Essenzeiten erlaubt. Eine gleichzeitig ansetzende Verhaltenstherapie kann helfen, eine vermehrte Selbstkontrolle zu gewinnen. Normalisierung von Essverhalten und Essrhythmus Zur Normalisierung des Essverhaltens wird meist ein Esstagebuch geführt, um herauszufinden, welche Gefühle, Stimmungen und Gewohnheiten zu Essattacken führten. Die meisten Behandlungsansätze enthalten keine Diäten, sondern verzichten vielmehr auf Versuche der Gewichtsabnahme. Denn vorrangiges Ziel ist es, wieder Kontrolle über das Essen zu erlangen. Die Gewichtsreduktion soll nach Normalisierung der Nahrungsaufnahme dann ganz automatisch erfolgen. Selbstakzeptanz stärken und Konfliktlösung trainieren In einem zweiten Behandlungsabschnitt soll die negative Selbsteinschätzung des Körpers und des Aussehens revidiert werden. Die Betroffenen sollen lernen, das bestehende Gewicht zu akzeptieren und sich gut im eigenen Körper zu fühlen. Darüber hinaus werden gemeinsam mit dem Betroffenen die psychischen Konflikte intensiv bearbeitet und Bewältigungsstrategien zum Umgang mit Risikosituationen entwickelt. Förderung körperlicher Aktivität Die Behandlung der Binge Eating Disorder (BED) kann in allen Phasen durch regelmäßige körperliche Aktivitäten, wie zum Beispiel Walking, Gymnastik oder Aquajogging unterstützt werden. Zugleich fördert die sportliche Betätigung die positive Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper, reduziert die Gesundheitsrisiken des Übergewichts und trägt generell zu einer positiveren Stimmung bei. Menschen mit einer Binge Eating Disorder profitieren besonders von einer gruppentherapeutischen Behandlung und der Teilnahme an Selbsthilfegruppen. Vor allem bei jüngeren Menschen mit einer BED ist es angebracht, die Familienmitglieder in den therapeutischen Prozess mit einzubeziehen.
Bluthochdruck – Symptome, Ursachen und mehr
Bluthochdruck (auch Hypertonie oder Hypertonus) ist eine der häufigsten Erkrankungen in Industrieländern. Allein in Deutschland leidet schätzungsweise ein Fünftel der Bevölkerung unter einer arteriellen Hypertonie. Dabei spricht man von Bluthochdruck, wenn der Blutdruck bestimmte Grenzwerte überschreitet, die von der Weltgesundheitsorganisation WHO festgelegt wurden. Die Ursachen von Bluthochdruck Bluthochdruck wird auch als Zivilisationskrankheit bezeichnet, weil viele seiner Ursachen im modernen Lebensstil liegen: Übergewicht, Stress, Alkohol und vieles mehr begünstigen die Entstehung von Hypertonie. Aber auch die Gene spielen dabei eine Rolle. Nicht zuletzt sind bei Frauen auch die Hormone beteiligt. So entwickeln viele Frauen erst nach den Wechseljahren Bluthochdruck. Die Symptome von Bluthochdruck werden oft erst spät erkannt Die Krankheit hat allerdings eine entscheidende Tücke: Im Anfangsstadium macht sie oft keine Anzeichen. Oder die Symptome sind so indifferent, dass man nicht an Bluthochdruck denkt – etwa Schwindel und Ohrensausen. Oft bleibt Hypertonie deshalb so lange unbemerkt, bis im Körper bereits nicht wiedergutzumachende Schäden entstanden sind. Eine regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks beim Hausarzt reicht meist aus, um eine Erkrankung rechtzeitig zu erkennen.Die Diagnose von Bluthochdruck ist relativ einfach: Stellt der Arzt bei zwei Messungen zu hohe Werte fest, kann man davon ausgehen, dass Hypertonie vorliegt. Die richtige Therapie verhindert gefährliche Folgekrankheiten Bluthochdruck sollte so frühzeitig wie möglich behandelt werden. Denn an den Folgen von zu hohem Blutdruck wie Herzinsuffizienz, Herzinfarkt und Schlaganfall sterben hierzulande jährlich rund 400.000 Menschen. Für die Therapie stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Oft werden sie kombiniert. Zuerst versucht man, durch eine Änderung des Lebensstils den Blutdruck zu senken. Dazu gehören: Ernährungsumstellung, Bewegung, Alkohol- und Rauchstopp, Entspannung und Stressabbau. Erst wenn diese Maßnahmen nicht oder zu wenig greifen, verschreibt der Arzt Medikamente, die den Blutdruck senken. Mit Bluthochdruck leben Die Diagnose Bluthochdruck bedeutet meist, den gewohnten Lebensstil für immer zu ändern. Die Patienten lernen, den Blutdruck regelmäßig zu Hause zu kontrollieren und stellen ihre Ernährung um. Professionelle Ernährungberatung hilft dabei, den neuen Speiseplan so zu gestalten, dass der Genuss trotzdem nicht zu kurz kommt.
Bulimie – Ursachen
Jeder Mensch mit Bulimie hat einen ganz individuellen Leidensweg hinter sich. Dabei können verschiedene Faktoren in ihrem Zusammenwirken die Entstehung einer Ess-Brech-Sucht begünstigen: Gesellschaftliches SchlankheitsidealSchlanksein wird als Garant für Selbstwertgefühl und Erfolg in allen Lebensbereichen angesehen und verleitet zu ersten Diätversuchen., Überangebot an Lebensmitteln Bulimie tritt nur dort auf, wo Lebensmittel zu jeder Zeit und in jeder Menge verfügbar sind. In Ländern mit Nahrungsmangel gibt es keine Bulimie., Genetische Einflüsse Bulimie tritt familiär gehäuft auf bzw. in Verbindung mit anderen psychischen Störungen in der Familie. Es kann auch ein generell niedriger Energieverbrauch vorliegen, so dass grundsätzlich eine Neigung zu Übergewicht besteht. Oftmals ist auch der Spiegel von Botenstoffen, die das Sättigungsgefühl und die emotionale Befindlichkeit beeinflussen, niedriger als bei gesunden Menschen., Persönliche Eigenschaften Bulimiker haben oft Minderwertigkeitsgefühle, überzogene Ansprüche an sich selbst und orientieren sich stark an der Meinung anderer. Mit überragenden Leistungen möchten sie Zuneigung erkaufen. Sie haben eine Neigung zur Konfliktvermeidung und ein hohes Harmoniebedürfnis. Sie sind recht schnell frustriert und haben häufig eine generelle Neigung zum Kontrollverlust., Lernerfahrungen Wenn in der Kindheit Essen als Belohnung oder zur "Problembewältigung" eingesetzt wurde, so neigen Betroffene auch später dazu, sich aufgrund einer gedrückten Stimmung "etwas" zu gönnen. Vor allem dann, wenn keine andere Art der Problembewältigung gelernt wurde., Familiäre Einflüsse Einige Betroffene waren in ihrer Kindheit stark behütet, wurden bevormundet und kamen aus Familien, in denen der Leistungsgedanke im Vordergrund stand und in denen Konflikte nicht gelöst sondern vermieden wurden. Sie mussten sich zusammenzureißen und durften sich nicht gehen lassen., Veränderungen, psychische Irritationen, traumatische Erlebnisse Einige Betroffene leiden unter Stimmungsschwankungen, depressiven Störungen, und Krisensituationen, z.B. größere Veränderungen des vertrauten Umfeldes, oder traumatische Erlebnisse, wie z. B. der Verlust einer Bezugsperson oder sexueller wie körperlicher Missbrauch können eine Bulimie auslösen., Diätverhalten Durch häufige Diäten treten die natürlichen Mechanismen zur Steuerung der Nahrungsaufnahme wie Hunger und Sättigung in den Hintergrund.
Arthrose – Ernährung, Symptome und mehr
Arthrose nennt man die Abnutzung und den Verschleiß von Gelenken und gelenknahen Strukturen. Mit zunehmender Lebenserwartung ist die Arthrose mittlerweile fast schon zu einer Volkskrankheit geworden und somit die häufigste Gelenkerkrankung bei Erwachsenen. Man kann unterscheiden zwischen der primären Arthrose, bei der die Ursache nicht bekannt ist, und der sekundären Arthrose, die Folge einer Verletzung oder anderer Erkrankungen der Gelenke ist. Was ist Arthrose? Es handelt sich bei der Arthrose um ein multifaktorielles Geschehen, bei dem Risikofaktoren wie Alter, genetische Veranlagung, Geschlecht, Gelenkvorschädigung, Stoffwechsel, Übergewicht, Gelenkfehlstellungen und andere Umweltfaktoren wichtige Rollen spielen. Nicht nur der Gelenkknorpel, der die Gelenkoberfläche zum Schutz überzieht, ist dabei krankhaft verändert. Auch der darunter liegende Knochen, die Bänder, die Gelenkkapsel und sogar die in der Umgebung befindliche Muskulatur können geschädigt sein. Die Arthrose ist keine klassische entzündliche Erkrankung – auch wenn als Folge der Schädigung oft unterschwellige Entzündungszeichen wie Schwellung und Schmerz auftreten. Durch Aktivierung von Entzündungsreaktionen kommt es zu einer Fehlregulation der Knorpelzellfunktion. Das stört den Stoffwechsel im Gelenkknorpel und führt zu einem Ungleichgewicht zwischen Knorpelaufbau und Knorpelabbau. Erste degenerative Erscheinungen im Bereich der Gelenke lassen sich bereits mit Beginn des dritten Lebensjahrzehntes nachweisen. Schon mit 40 Jahren zeigen ungefähr 90 Prozent der untersuchten Patienten Zeichen von Gelenkdegeneration der Gewicht tragenden Gelenke (Hüfte, Knie). Mit steigendem Alter nehmen die im Röntgenbild sichtbaren Veränderungen zu. Bei etwa jedem vierten Betroffenen äußern sie sich mit Beschwerden, häufig Schmerzen. Die Symptome der Arthrose: Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit Die wichtigsten Symptome der Arthrose sind Schmerzen. Im Anfangsstadium der Erkrankung sind die Patienten meist noch schmerzfrei, dann treten Schmerzen bei Belastung und im fortgeschrittenen Stadium auch in Ruhe auf. Außerdem ist das Gelenk durch die Arthrose meist in seiner Funktion gestört, was die Patienten stark im täglichen Leben beeinträchtigen kann. Dies ist besonders häufig bei der Arthrose der Hüfte (Coxarthrose) oder des Knies (Gonarthrose) der Fall, aber auch bei der Fingerarthrose. Behandlung der Arthrose mit Medikamenten und Gymnastik Das Ziel der Therapie bei Arthrose besteht darin, das Fortschreiten der Erkrankung zu verzögern und den Patienten möglichst ein beschwerdefreies Leben zu ermöglichen. Erreicht wird dies durch Medikamente, Krankengymnastik und regelmäßige körperliche Bewegung. Bewegung und gesunde Ernährung tragen zur Vorbeugung bei Bewegung trägt zusammen mit einer gesunden Ernährung auch zur Vorbeugung der Arthrose bei. Ist die Arthrose weit fortgeschritten oder sind die Patienten durch die Symptome stark eingeschränkt, kann eine Operation helfen.