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Bluthochdruck – Ernährungstipps
Für Menschen mit Bluthochdruck (Hypertonie) gelten im Grunde die normalen Regeln einer gesunden Ernährung – jedoch sollten sie sich besonders genau daran halten, um eine optimale Blutdruckeinstellung zu erreichen: Essen Sie viel Gemüse und Obst: Sie enthalten reichlich Antioxidantien, die vor Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) schützen, einer gefährlichen Folgeerkrankung von Bluthochdruck., Bevorzugen Sie pflanzliche Fette wie Olivenöl oder Rapsöl. Sie sind reich an ungesättigten Fettsäuren und helfen, Arteriosklerose zu verhindern., Gehen Sie sparsam mit tierischen Fetten wie Butter und Schmalz um. Darin sind übermäßig viele gesättigte Fettsäuren und Cholesterin enthalten, die in größeren Mengen genossen schädlich für die Gefäße sind. Auch Kokosfett und Erdnussöl sind wegen ihrer gesättigten Fettsäuren nicht zu empfehlen., Essen Sie Fleisch und Milchprodukte nur in Maßen, auch sie enthalten reichlich tierische Fette. Bevorzugen Sie fettarmen Käse und Joghurt sowie fettarme Milch., Verzehren Sie zweimal wöchentlich Seefisch wie Makrele, Lachs, Wolfsbarsch oder Dorade. Seefisch enthält Omega-3-Fettsäuren, die blutdrucksenkend wirken., Essen Sie reichlich Hülsenfrüchte und Vollkornbrot: Diese Lebensmittel sind nahrhaft und sättigen gut – das hilft Ihnen, Ihr Gewicht zu halten beziehungsweise zu reduzieren. Eine Ernährung nach diesen Prinzipien wird oft auch mediterrane Kost genannt. Sie hilft nicht nur, Arteriosklerose zu verhindern, mediterrane Kost schützt auch vor Übergewicht. Dies ist für Menschen mit Bluthochdruck besonders wichtig, denn ein hohes Körpergewicht belastet das durch den Bluthochdruck strapazierte Herz zusätzlich. Auf Fertiggerichte verzichten Eine Besonderheit gilt allerdings für die Ernährung bei Bluthochdruck: Sie sollten Salz sehr sparsam verzehren. Grundsätzlich sind naturbelassene Lebensmittel zu empfehlen, denn sie enthalten kein oder kaum Salz. Von stark verarbeiteten Produkten wie Chips, geräuchertem Schinken und Fertiggerichten ist abzuraten, da sie sehr viel Salz enthalten.
Arthrose – Hüftgelenk: Coxarthrose
Die Hüfte ist sehr häufig von Arthrose (Gelenkverschleiß) betroffen. Es handelt sich bei der Hüftgelenksarthrose (Coxarthrose) zumeist um eine sekundäre Arthrose. Als Ursachen sind angeborene oder erworbene Fehlstellungen, statische Fehlbelastungen und berufliche oder sportliche Überbeanspruchung die Regel. Gewichtszunahme gilt als wichtigster Risikofaktor. Während sich die primären Formen selten vor dem 50. Lebensjahr entwickeln und oft beidseitig ausbilden, gilt für die sekundären Formen ein deutlich früherer Erkrankungsbeginn und meistens einseitiger Befall. Die Coxarthrose beginnt oft mit uncharakteristischen Ermüdungsschmerzen Insbesondere beim Hüftgelenk als größtes, tragendes Gelenk des menschlichen Körpers spielt die Statik sowohl bei der Ausbildung der Arthrose als auch später bei der Behandlung eine große Rolle. Zu Beginn der Coxarthrose beklagen die Betroffenen häufig uncharakteristische Ermüdungsschmerzen. Ein Schweregefühl der Beine nach Belastung oder in die Leistenregion ausstrahlende Schmerzen sind sehr typisch. Etwa ein Drittel der Patienten hat heftige Knieschmerzen – hierbei handelt es sich um eine Fehldeutung, da Hüfte und Knie meist gleichzeitig bewegt werden. Oft bildet sich im Verlauf ein sogenanntes Schonhinken aus. Auch eine scheinbare Beinlängendifferenz ist nicht selten, da sich auf der betroffenen Seite die gelenknahe Muskulatur verkürzt. Therapie bei Coxarthrose Die Therapie bei Coxarthrose umfasst das gesamte Spektrum von nicht-operativen und operativen Methoden. Bewegung in den Grenzen der individuellen Leistungsbreite ist sehr wichtig, um die Beweglichkeit so lange wie möglich zu erhalten. Die Behinderungen im täglichen Leben sind gerade bei Funktionseinschränkungen durch Coxarthrosen erheblich. Bei einer bestehenden Arthrose des Hüftgelenks sollten Stoßbelastungen und Kälte vermieden und Übergewicht reduziert werden. Das Schuhwerk sollte über weiche Absätze und Sohlen verfügen. Regelmäßige Gymnastik sowie Schwimmen und Radfahren als belastungsarme Sportarten sind zu empfehlen.
Diabetische Retinopathie – Therapie
Ohne Behandlung kann die häufigste Augenkrankheit bei Diabetes, die diabetische Retinopathie (diabetische Netzhauterkrankung), zu einer Netzhautablösung und schließlich zur Erblindung führen. Eine Erblindung kann man vermeiden, wenn Veränderungen der Netzhaut rechtzeitig erkannt werden. So gehören regelmäßige Termine beim Augenarzt zum Pflichtprogramm für Diabetiker. Die beste Versicherung für Ihre Augen ist außerdem eine konsequent gute Einstellung Ihres Blutzuckers und Ihres Blutdrucks auf normale Werte und die Vermeidung weiterer Risikofaktoren (Rauchen, Übergewicht). Retinopathie-Therapie meist mit dem Laser Eine diabetische Retinopathie wird vor allem mit dem Laser behandelt. Diese Therapie soll verhindern, dass sich neue Gefäße bilden und es zu Glaskörpereinblutungen kommt. Mit der Laserbehandlung soll der gesamte Sauerstoffbedarf der Netzhaut verringert und somit weitere Gefäßwucherungen verhindert werden. Zudem verschließt man durch die Laserbehandlung die leckenden Blutgefäße. Außerdem sollen die vernarbenden Reaktionen nach der Laserung die Netzhaut wieder am Untergrund befestigen. Langsam und schrittweise werden die betroffenen Stellen behandelt. Wo gelasert wird, wird durch eine Spiegelung des Augenhintergrunds oder eine Fluoreszens-Angiografie ermittelt. Ist die diabetische Retinopathie fortgeschritten, kann eine Operation helfen Wird diese Therapie konsequent durchgeführt, so kann die diabetische Retinopathie oftmals in einem guten Stadium stabilisiert werden. Im Spätstadium der Erkrankung kann eine Operation nötig werden: Dabei wird der Glaskörper in Teilen und damit Blut und Flüssigkeit entfernt. Diese OP wird Vitrektomie genannt. Anschließend wird der Glaskörper entweder mit verschiedenen Gasgemischen oder Silikonöl wieder aufgefüllt. Diabetiker mit bereits vorhandenen Augenerkrankungen sollten unverzüglich mit dem Rauchen aufhören. Deutschlandweit werden hierfür professionelle Raucherentwöhnungsprogramme angeboten.
Essstörungen bei Kindern vorbeugen
Sie können Ihrem Kind zwar keinen vollständigen Schutz vor Essstörungen bieten, da neben der Erziehung eine Vielzahl anderer Faktoren, wie zum Beispiel die Persönlichkeit Ihres Kindes oder sein soziokulturelles Umfeld, mitspielen. Doch können Sie viel zur Vorbeugung von Essstörungen tun: Denn der beste Schutz vor Essstörungen sind ein stabiles Selbstwertgefühl und ein gesundes Selbstvertrauen. Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein stärken Machen Sie Ihr Kind stark: geben Sie ihm ein Gefühl für seine Fähigkeiten und Talente, erziehen Sie es zu selbständigem Denken und zeigen Sie Ihrem Kind, dass Fehler zum Leben dazugehören und die Welt deswegen nicht untergeht. Gesundes Körperbewusstsein fördern Vermitteln Sie Ihrem Kind ein positives Körpergefühl und klären Sie Ihr Kind rechtzeitig über die Veränderungen des Körpers, welche im Laufe der Jahre eintreten, auf. Sinnvoll ist es auch, über die Sinnlosigkeit von Diäten (95 Prozent aller Diäten funktionieren nicht) und deren Auswirkungen auf den Körper zu sprechen. Schlankheitsideal und Rollenzuweisungen hinterfragen Regen Sie Ihr Kind an, männliche und weibliche Rollenzuweisungen und Schönheitsideale zu hinterfragen und ein kritisches Medienbewusstsein zu entwickeln. Ernährungserziehung: Essen aus Lust, nicht essen aus FrustWährend gemeinsamer Mahlzeiten können Kinder sehr viel lernen: eine angenehme Essatmosphäre, von den Eltern vorgelebte gesunde Ernährung und normales Essverhalten sowie die Möglichkeit, beim Essen selbst mitbestimmen zu können, legen den Grundstein für ein genussvolles, gesundes Essverhalten. „Bestechen“ Sie Ihr Kind nicht mit Essen: Essen sollte kein Ersatz für Liebe, Zuwendung oder Trost für Kinder sein. Übergewicht vorbeugen Auch ein normales Körpergewicht in der Kindheit kann späteren Essstörungen vorbeugen. Achten Sie deshalb schon früh auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung Ihres Kindes und dass es sich regelmäßig bewegt. Denn Bewegung bremst den Appetit, baut Fettdepots ab und stärkt das Selbstbewusstsein. Offene Kommunikation, Gefühle zulassen, Grenzen respektieren und Probleme lösen Sprechen Sie Gefühle und Konflikte offen an und ermuntern Sie auch Ihr Kind dazu, indem Sie zeigen, dass Sie es ernst nehmen. Unterstützen Sie anschließend ihr Kind, die Probleme angemessen zu lösen. Achten Sie die Privatsphäre Ihres Kindes, respektieren und fördern Sie seine Individualität und unterstützen Sie seine Selbständigkeit.
Fettleber
Die Fettleber (medizinisch: Steatosis hepatis) ist sehr weit verbreitet. Fast jeder dritte Erwachsene leidet darunter. Von Fettleber spricht man dann, wenn mehr als fünf Prozent des gesamten Lebergewichts aus Fett besteht. So entsteht eine Fettleber Früher ging man davon aus, dass die Fettleber ohne Krankheitswert bleibt und deshalb harmlos ist. Meist macht sie auch keine oder kaum Symptome. Heute weiß man jedoch: Die Erkrankung kann sehr wohl Komplikationen wie beispielsweise Entzündungen nach sich ziehen und zu einer Leberzirrhose führen.Um größere Mengen an Schadstoffen, Giften, Alkohol oder Medikamenten abzubauen, benötigt die Leber viel Sauerstoff. Das Entgiftungsorgan muss dann fast die gesamte Menge des ihm zugeführten Sauerstoffs dafür aufwenden. Für die Fettverbrennung, die ebenfalls Sauerstoff benötigt, steht nicht mehr genug zur Verfügung. Das Fett wird nicht umgewandelt, sondern in der Leber gespeichert.Neben Alkohol, Medikamenten und Giften können auch das metabolische Syndrom, Diabetes mellitus oder Magen-Darm-Operationen Ursachen für eine Fettleber sein.Zunächst führt die Einlagerung von Fett in die Leber nur zu einer leichten Vergrößerung des Organs. Die Leberfunktion ist in diesem frühen Stadium noch nicht beeinträchtigt und der Schaden kann sich auch ohne Therapie meist vollständig zurückbilden – vorausgesetzt die Ursache wird beseitigt. Wird die Leber jedoch – beispielsweise durch Alkohol- oder Medikamentenmissbrauch – weiter stark belastet, kann die Fettleber sich verschlimmern und Entzündungen entstehen. Im Endstadium kann eine Leberzirrhose die Folge sein. Leberversagen als Folge der Fettleber Neben einer Leberzirrhose ist auch akutes Leberversagen bei Menschen mit einer Fettleber wahrscheinlicher. Zu Leberversagen kann es beispielsweise dann kommen, wenn zusätzlich zur Fettleber Medikamente wie Paracetamol zu hoch dosiert eingenommen werden. Wegen des hohen Fettanteils kann das Organ die überdosierten Medikamente nicht abbauen. Leberzellen sterben in der Folge ab, die Betroffenen fallen ins Koma, es kommt zu Spontanblutungen und Gelbsucht. Wenn nicht schnell eine Lebertransplantation folgen kann, enden solche Fälle häufig tödlich. Studien haben gezeigt, dass Leberversagen bei übergewichtigen Menschen mit einer Fettleber besonders häufig vorkommt.
Spezielle Diäten – Diabetes mellitus
Wer als Diabetiker auf eine ausgewogene, kaloriengerechte Ernährung achtet, kann jede Form von Diabetes mellitus positiv beeinflussen. Dabei müssen Sie keinesfalls auf Genuss verzichten. Strenge Diät bei Diabetes? Eine spezielle Diabetes-Diät gibt es nicht: Ziel der Ernährung bei Diabetes Typ 1 oder Typ 2 ist, dass die Blutzuckerwerte im Lot bleiben, auch nach den Mahlzeiten. Vollwertige Mischkost Menschen mit Diabetes Typ 2 könnten oft allein durch die richtige Ernährung und mehr körperliche Bewegung den Diabetes in den Griff bekommen: Vollwertige Mischkost mit viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukten, aber Fleisch in Maßen – so wie jeder Gesunde essen sollte. Auch die richtige Auswahl der Getränke ist wichtig. „Gute“ Kohlenhydrate Kohlenhydrate wirken als Energielieferanten direkt auf den Blutzuckerspiegel und sind daher für die Ernährung bei Diabetes von zentraler Bedeutung. Einfach- und Mehrfachzucker wie Glukose (Traubenzucker) und Saccharose (Haushaltszucker) sind weniger gut geeignet, da sie den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen und anschließend auch schnell wieder fallen lassen. Besser sind komplexe Zucker, auch „gute“ Kohlenhydrate genannt, aus Vollkornprodukten sowie Obst- und Gemüsesorten. Mit ihrem niedrigen glykämischen Index beeinflussen sie den Blutzucker günstig. Außerdem enthalten diese Produkte Vitamine, Mineralien und reichlich Ballaststoffe. Ist ein Diabetiker insulinpflichtig oder nimmt er andere Arzneimittel, müssen Ernährung und Medikamente aufeinander abgestimmt sein. Das richtige Gewicht Übergewicht ist eine wichtige Ursache für Diabetes Typ 2. Zu viel Körperfett macht Zellen für Insulin unempfindlicher, der Blutzuckerspiegel steigt. Um das richtige Gewicht zu erreichen, sollte jeder Diabetiker seinen individuellen Energieverbrauch kennen: Der tägliche Bedarf an Energie (sprich Kalorien) hängt von Körpergröße, Körpergewicht und Leistung ab. Wichtig für jeden Diabetiker: Ausführliche Ernährungsberatung im Rahmen regelmäßiger Schulungen!
Diäten – Herzkrankheiten: Wasserhaushalt
Gerade für Herzkranke ist ein ausgeglichener Wasserhaushalt sehr wichtig. Die Trinkmenge und der Salzgehalt der Nahrung haben Einfluss auf Ihr Herz. Salz hält Wasser in den Blutgefäßen zurück und erhöht so das Blutvolumen in den Gefäßen, was den Blutdruck steigen lässt. Bluthochdruck beansprucht wiederum Herz und Arterienwände stärker, fördert auf Dauer Arteriosklerose und schadet dem Herzmuskel. Sie können selbst Einfluss auf Ihren Wasserhaushalt nehmen, indem Sie: Ihr Essen statt mit viel Salz lieber mit Curry, frischen Kräutern wie Petersilie, Basilikum, Thymian, Majoran, frischer Minze oder Zitronenmelisse, Rosmarin, Koriander usw. würzen., den Konsum von Fertiggerichten und Süßigkeiten wie Keksen und Schokoriegeln reduzieren. Diese Lebensmittel enthalten nicht nur viel Zucker und Fett, sondern oft auch sehr viel Salz. Allerdings zeigen neuere Studien, dass die Ausscheidung von Wasser und der Blutdruck weniger stark durch den Salzgehalt der Nahrung beeinflusst werden, als Mediziner bisher glaubten. Mit einer fade schmeckenden, nahezu salzlosen Kost muss sich heute also niemand mehr quälen. Trotzdem: Wenn Ihre Herzleistung eher niedrig ist, sollten Sie in jedem Fall auf Lebensmittel mit hohem Salzgehalt verzichten. Und: Beraten Sie sich mit Ihrem Arzt, wieviel Sie trinken sollten und wiegen Sie sich täglich. Bei plötzlicher Gewichtszunahme den Arzt aufsuchen Bei einer Gewichtszunahme von mehr als zwei Kilogramm innerhalb von drei Tagen sollten Sie Ihren Hausarzt verständigen: Die plötzliche Gewichtszunahme bedeutet eine vermehrte Wassereinlagerung und somit eine deutliche Mehrbelastung des geschwächten Herzens. Der Arzt kann mit entwässernden Medikamenten (Diuretika) gegensteuern. Moderater Alkoholkonsum erlaubt Auf Alkohol muss auch ein Herzkranker nicht gänzlich verzichten. Ein halbes Glas Rotwein zum Essen entspannt, senkt ein wenig den Blutdruck und schmeckt. Mit Mengen über 0,1 Liter pro Tag sollten Sie jedoch zurückhaltend sein. Denn Alkohol ist kalorienreich, ohne zu sättigen. Er steigert außerdem den Appetit und führt auf diese Weise leichter zu Übergewicht.
Herzerkrankungen
Das menschliche Herz pumpt bei jedem Schlag etwa 70-100 Milliliter Blut durch die Venen und Arterien. So werden mehr als 7.000 Liter Blut am Tag durch den Blutkreislauf transportiert. Kommt diese bemerkenswerte Pumpe ins Stocken, dann ist schnelle Hilfe gefragt. So lassen sich beispielsweise bei einem Herzinfarkt durch frühzeitige Behandlung Schäden deutlich vermindern. Ebenso ist bei einem Schlaganfall schnelle Hilfe entscheidend. Herzkrankheiten können auch langsam fortschreiten Bei den akuten Herzkrankheiten wie zum Beispiel dem Herzinfarkt liegt meist eine Arterienverkalkung, die sogenannte Arteriosklerose zu Grunde. Aber es gibt auch langsam fortschreitende Herzkrankheiten wie die Herzinsuffizienz oder eine Kardiomyopathie. Herzrhythmusstörungen können harmlos oder aber auch lebensbedrohlich sein. Tückisch ist Bluthochdruck, da Patienten ihn kaum wahrnehmen, er aber die Blutgefäße stark schädigen kann, sodass andere Erkrankungen wie KHK oder Schlaganfall begünstigt werden. Herzfehler können erworben oder angeboren sein und erfordern je nachdem, wie sehr sie für Beschwerden sorgen, eine Therapie. Erkrankungen der Blutgefäße Aber nicht nur das Herz selbst, auch die Blutgefäße können erkranken und für Beschwerden sorgen. Bei der Schaufensterkrankheit ist durch eine Durchblutungsstörung der Bluttransport in den Arterien eingeschränkt, sodass die Beine beim Laufen schmerzen. Gerät der Blutfluss zurück zum Herz in den Venen ins Stocken, können daraus Venenleiden resultieren: Krampfadern, Besenreiser, Venenthrombose. Vielen Krankheiten von Herz und Blutkreislauf kann vorgebeugt werden Durch die richtige Lebensweise kann vielen Erkrankungen von Herz und Blutkreislauf vorgebeugt werden. So ist eine gesunde, ausgewogene Ernährung entscheidend. Schädlich für Herz und Gefäße sind Übergewicht, Rauchen und Bewegungsmangel. Wer Diabetes hat, sollte die Therapie ernst nehmen und dafür sorgen, dass die Blutzuckerwerte sich immer im Rahmen halten.
Schwangerschaftsbeschwerden – Schwangerschaftsstreifen
Wenn der Bauch dicker wird, kommt es bei den meisten – vor allem bei jungen – Schwangeren zu Dehnungsstreifen. Ursachen von Schwangerschaftsstreifen Die Hauptursache ist eine mechanische Überbeanspruchung der Haut: je schneller sie sich dehnen muss, umso eher treten die Streifen auf. Das kommt nicht nur, aber in besonderem Maße in der Schwangerschaft vor, weil der Bauchumfang innerhalb weniger Monate stark wächst. Aber auch die Veranlagung spielt eine Rolle – Frauen mit schwachem Bindegewebe sind eher betroffen. Symptome bei Schwangerschaftsstreifen Dehnungsstreifen sind kleine Risse unter der Haut, die zunächst rötlich oder bläulich gefärbt sind. Die Streifen zeigen sich vor allem am Bauch, an den Hüften, dem Po, den Oberschenkeln und bei vielen Frauen auch an den Brüsten. Nach der Geburt verblassen die Streifen zwar etwas und bekommen eine silbrige Färbung, sie verschwinden aber nicht mehr ganz. Schwangerschaftsstreifen vorbeugen Ganz verhindern können Sie Dehnungsstreifen wahrscheinlich nicht – vor allem, wenn Sie eine Veranlagung dazu haben oder übergewichtig sind. Regelmäßiger Sport schon vor der Schwangerschaft festigt aber das Gewebe, sodass die Streifen bei sportlichen Frauen seltener und weniger ausgeprägt sind. Auch hier kommt es mehr auf die Regelmäßigkeit und weniger auf die Intensität des Sports an, die ja ohnehin der Schwangerschaft angepasst sein sollte.Keine Salbe und keine noch so teure Creme kann Schwangerschaftsstreifen wieder verschwinden lassen. Sie können Ihre Haut jedoch vorbeugend besonders pflegen, um der enormen Beanspruchung zu begegnen. Ein gutes Hautöl, zum Beispiel Weizenkeim-, Mandel- oder Jojobaöl, versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und macht sie elastischer. Wenn Sie jeden Tag, am besten morgens und abends, Ihre Haut mit dem Öl sanft massieren und zupfen, können Sie Dehnungsstreifen entgegenwirken. Zupfmassagen in der Schwangerschaft Ziel einer regelmäßigen Zupfmassage ist es, die Durchblutung der Haut zu fördern, damit sie optimal mit Nährstoffen versorgt und dadurch weich und elastisch wird. Idealerweise zupfen Sie die Haut an den besonders empfindlichen Stellen – dem Bauch, den Hüften, den Innenseiten der Oberschenkel und dem Po ganz sanft, bis sie rosig wird. Gehen Sie dabei behutsam vor, damit Sie Ihre Haut nicht reißen oder zerren. Ideal ist, wenn Sie anschließend kurz kalt duschen, um die Wirkung der Massage noch zu verstärken. Alternativ können Sie auch eine weiche Bürste verwenden, mit der sie die Haut sanft bürsten; anschließend kalt abbrausen. Wichtig: Alles, was zwickt oder kneift, schadet eher als es nützt.
Muskelverspannungen im Rücken
Rückenschmerzen werden meist nicht durch Erkrankungen an der Wirbelsäule oder den Bandscheiben ausgelöst. Wesentlich häufiger sind es Muskelverspannungen im Rücken, die zu Rückenschmerzen führen. Als Ursache dafür kommt eine ganze Reihe von Faktoren in Frage. Ursachen für Muskelverspannungen im Rücken Menschen, die am Schreibtisch sitzen, sind besonders gefährdet, Muskelverspannungen im Rücken zu erleiden. Fehlhaltungen durch zu langes Sitzen, aber auch psychische Belastungen durch Stress erhöhen die Reizbarkeit bestimmter Nerven. Diese erregen dann die Muskelzellen, die Muskulatur wird angespannt und es kommt zu Rückenbeschwerden. Aber auch andere Ursachen können zu Verspannungen der Rückenmuskulatur führen, etwa Übergewicht oder zu schwach ausgebildete Rücken- und Bauchmuskeln. Die Anzeichen für Muskelverspannungen im Rücken Meist führen Muskelverspannungen im Rücken zu eingeschränkter Beweglichkeit. Je nachdem, welche Muskeln im Rücken betroffen sind, führt das zu Schmerzen im Nacken, Schulter, Rücken oder Kreuz. Auch Kopfschmerzen werden übrigens häufig durch Muskelverspannungen im Rücken verursacht. Die Therapie von Muskelverspannungen im Rücken Zur Behandlung der Muskelverspannungen im Rücken stehen eine ganze Reihe von Möglichkeiten zur Verfügung: Als medikamentöse Therapie eignen sich wärmende Mittel, Schmerzmittel oder Muskelrelaxantien. Als Injektionstherapie werden Medikamente auch direkt unter die Haut gespritzt. So können sie gezielt dort wirken, wo die Verspannung lokalisiert ist. Darüberhinaus bieten sich auch Massage an sowie andere physiotherapeutische Maßnahmen, etwa Wärme- und Wassertherapie. Auch pflanzliche Mittel, beispielsweise Beinwell und Teufelskralle, haben sich in diesem Zusammenhang bewährt. Unterstützt wird die Therapie durch Bewegungsübungen. Auch das Erlernen der richtigen Sitzposition oder des korrekten Anhebens und Tragens von Lasten dient der Entlastung der betroffenen Muskelpartien.