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Diagnostik bei Schmerzen: Schmerztagebuch



Ein Schmerztagebuch hilft Ihnen, den Schmerz zu erfassen. Sie erkennen, wann, in welcher Stärke und wo die Schmerzen auftreten und ob die verschriebenen Medikamente helfen.

Vor Ihrem Arztbesuch sollten Sie sich Gedanken machen, wie Sie Ihrem Arzt Ihre Schmerzen am besten beschreiben können. Führen Sie ein genaues Schmerztagebuch. Dadurch sollen Sie nicht häufiger als gewollt über Ihre Schmerzen nachdenken, sondern diese systematisch erfassen. Eine Vorlage für ein solches Schmerztagebuch finden Sie im Internet zum Beispiel bei der Schmerzliga.Sie können ein solches Tagebuch aber auch selbst erstellen. Hierzu legen Sie am besten eine Tabelle an, die in der Horizontale die verschiedenen Uhrzeiten während des Tages erfasst, in verschiedenen Spalten werden dann folgende Punkte angegeben:
  • Schmerzort
  • Schmerzdauer
  • Schmerzintensität auf einer 10-Punkte-Skala (0= kein Schmerz, 10= starker Schmerz)
  • Besonderheiten
Sowohl vor als auch nach Ihrem Arztbesuch hilft Ihnen dieses Tagebuch zu erkennen, inwieweit die verschriebenen Medikamente ausreichen, Ihre Schmerzen zu bekämpfen oder mindestens zu lindern. Sie sehen, wann Zeitpunkte eintreten, zu denen Sie trotz Schmerzmedikamente Schmerzen haben und die Medikation geändert werden müsste.

Wichtig für Sie ist der Hinweis, dass ein solches Schmerztagebuch keine Kontrolle sein soll, ob Sie auch Ihre Medikamente zuverlässig einnehmen, sondern für Sie eine Möglichkeit bietet, Eigeninitiative zu ergreifen. Betrachten Sie es als Chance, nicht als Muss. Halten Sie ein solches Tagebuch so einfach wie möglich, damit Sie es wirklich mehrfach täglich nutzen. Das bedarf auf Dauer einiger Disziplin, aber es lohnt sich!
Weiterführende Themen Autoren und Quellen