Dieser Inhalt benötigt den Adobe Flash Player. Diesen können Sie unter http://www.adobe.com/go/getflashplayer kostenlos herunterladen.

Tennis



Tennis macht Spaß – beim Spielen führt man allerdings Bewegungen durch, die nicht allen Menschen mit Bandscheibenschäden gut bekommen und zu Rückenschmerzen führen können.

Tennis ist eine Sportart, die bis in das hohe Alter ausgeübt werden kann. Es trägt zum Erhalt der körperlichen und geistigen Fitness bei. Solange der Ehrgeiz nicht das bestimmende Element im Spiel wird und der Spaß im Vordergrund steht, lässt sich die Belastung dosieren. Allerdings beinhaltet das Tennisspiel verschiedene Bewegungsabläufe, die nicht allen Menschen mit Bandscheibenschäden gut bekommen.

Diese Bewegungen im Tennis belasten die Wirbelsäule

Streck- und Beugebewegungen und Drehungen (Rotation) der Wirbelsäule sind im Tennis häufig. Beim Aufschlag nimmt das Hohlkreuz der Lendenwirbelsäule zu, während gleichzeitig die Halswirbelsäule überstreckt und der gesamte Oberkörper nach hinten geneigt wird. Nach dem Aufschlag führt der Oberkörper eine nach vorne gerichtete Bewegung aus, die die Lendenwirbelsäule miteinbezieht. Diese Abläufe können bei einer vorgeschädigten Wirbelsäule Schmerzen auslösen. Patienten, die den Sport neu erlernen wollen, sollte davon abgeraten werden.

So spielen Sie rückenschonend

Ein routinierter Tennisspieler wird weiterspielen können, wenn er gewisse Regeln beachtet. Sofern der Aufschlag wiederkehrende Beschwerden verursacht oder eine schwere Abnutzung der Halswirbelsäule vorliegt, sollte nicht mehr über den Kopf abgeschlagen werden. Es ist sinnvoller, den Ball hoch anzunehmen. Sofern die Beschwerden von der Lendenwirbelsäule ausgehen, ist es zu empfehlen, die Wirbelsäule als Ganzes zu drehen.

Eine andere Möglichkeit, stärkere Belastungen der Wirbelsäule zu vermeiden, ist die Knie vermehrt einzusetzen. Wenn Sie in die Hocke gehen, können Sie auch die Bälle erreichen, bei denen Sie sonst den Oberkörper stärker aus der Lendenwirbelsäule vorbeugen müssten.

Info
Tennis rechnet man allgemein nicht zu den wirbelsäulenschonenden Sportarten. Allerdings kann die Mehrzahl der Tennisspieler mit Wirbelsäulenabnutzung, weiterhin ihren Sport ausüben, sofern sie gewisse Einschränkungen berücksichtigen. In Zweifelsfällen ist eine ärztliche Beratung zu empfehlen.

Autoren und Quellen
Weiterführende Themen