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Neurodermitis: Lexikon



Allergen: Substanz, die eine allergische Reaktion auslöst.

Antihistaminikum (Mehrzahl: Antihistaminika): Allergiemedikamente, die die Wirkung des Botenstoffs Histamin bremsen und dadurch allergische Symptome lindern.

Asthma bronchiale: Erkrankung, bei der es aufgrund von Entzündung und Überempfindlichkeit der Atemwege zu variabler und wiederkehrender Verengung der Atemwege kommt. Typische Symptome: Atemnot, giemendes und pfeifendes Atemgeräusch, Husten, Produktion eines zähen Schleims, der sich kaum abhusten lässt.

Atopie: Atopiker neigen – erblich bedingt – dazu, auf eigentlich harmlose Stoffe der Umwelt mit allergischen Reaktionen zu reagieren. Atopische Erkrankungen sind: allergisches Asthma, Neurodermitis (atopisches Ekzem) und Heuschnupfen (allergische Rhinitis).

Dermatologie: Teilgebiet der Medizin. Beschäftigt sich mit der Behandlung von Erkrankungen der Haut.

Ekzem: Hauterkrankung, die sich in einer nicht-infektiösen Entzündungsreaktion der Haut äußert.

Harnstoff: Hauptendprodukt des Eiweiß- und Aminosäurestoffwechsels, dabei wird stickstoffhaltiges Ammonium in Harnstoff umgewandelt. Harnstoff wird über den Harn ausgeschieden.

Hydrokortison: Von körpereigenen Kortikosteroiden abgeleiteter Wirkstoff mit entzündungshemmenden Eigenschaften.

Kortison: Hormon, das in der Nebennierenrinde des Menschen gebildet wird. Die heute in der Medizin verwendeten Glukokortikoide sind chemisch verwandt mit diesem natürlichen Kortison. Sie werden vor allem zur Behandlung von entzündlichen Erkrankungen eingesetzt.

Lokalanästhetikum: Medikamente zur örtlichen Betäubung, die direkt in die schmerzhafte Stelle oder in die Nähe von Nervenbahnen gespritzt werden, um die Schmerzweiterleitung vorübergehend zu unterbrechen.

Milchschorf: Frühform der Neurodemitis im Säuglingsalter. Die Kopfhaut schuppt sich und bildet Krusten. Das Aussehen erinnert an eingetrocknete Milch, daher der Name Milchschorf.
Autoren und Quellen
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