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Neurodermitis (atopisches Ekzem): Klimatherapie



Als unterstützende Maßnahme bei Neurodermitis hat sich die sogenannte Klimatherapie besonders bewährt: Ein Klimawechsel hilft, das Hautbild zu verbessern. Günstig ist vor allem ein längerer Aufenthalt am Meer oder im Hochgebirge. Dort gibt es wenig allergieauslösende Substanzen. Außerdem bessern sich bei den meisten Betroffenen die Beschwerden durch Sonnenbestrahlung.

Reizklima und Klimawechsel an Nord- und Ostsee oder in den Bergen bei über 1500 Metern bringt oft eine deutliche und lang anhaltende Besserung der Symptome. Bedingt wird dies durch die UV-Strahlung der Sonne und die reine, kühle, allergenarme und am Meer auch salzhaltige Luft. Die Haut regeneriert sich und das Immunsystem wird gestärkt. Rehabilitationskuren, Mutter-Kind-Kuren, aber auch einfach ein Urlaub in einer entsprechenden Klimazone bringen Betroffenen oft deutliche Linderung und ihren Familien Entlastung.

Umgekehrt belasten die schmutzige Luft in Städten, Tabakrauch, trockene Heizungsluft im Winter und fehlende Sonne die neurodermitische Haut. Häufiges, stoßweises Lüften, ausreichende Luftbefeuchtung und Rauchverzicht in den Innenräumen kann dem entgegenwirken. Auch Ausflüge ins Grüne helfen.
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