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Therapie bei Muskelverspannungen im Rücken: Wärmende Mittel



Wärmende und durchblutungsfördernde Salben, Cremes oder Pflaster regen bei Muskelverspannungen im Rücken die Durchblutung an und wirken Schmerzen entgegen.


Salbe gegen Muskelverspannungen in einem Behälter. © iStock
In den entsprechenden Einreibungen befinden sich beispielsweise Wirkstoffe wie Nicoboxil und Nonivamid. Beide Substanzen ergänzen sich in ihrer Wirkung: Nicoboxil erweitert die Blutgefäße, was die Durchblutung am Anwendungsort erhöht. Dadurch kann Nonivamid besser beziehungsweise schneller wirken.

Nonivamid ist eine synthetisch hergestellte Substanz, die in ihrer Wirkung dem Cayennepfeffer entspricht. Nonivamid erweitert ebenfalls die Blutgefäße, unterbricht jedoch gleichzeitig die Schmerzweiterleitung der Nervenfasern. Dieser schmerzlindernde Effekt kann Stunden bis Tage anhalten. Durch die Gefäßerweiterung entsteht ein Wärmegefühl. 

Cayennepfeffer ist die natürliche Alternative zu Nonivamid. Er wird aus Extrakten der scharfen Paprika (Peperoni, spanischer Pfeffer) hergestellt.

Bitte beachten Sie:
Die Anwendung von wärmenden Salben, Cremes oder Pflastern darf nicht auf Schleimhäuten, offenen Wunden oder erkrankten Hautstellen erfolgen. Reinigen Sie sich nach dem Auftragen gründlich die Hände. Die enthaltenen Wirkstoffe dürfen nicht in die Augen geraten. Meiden Sie zusätzliche Wärmezufuhr im Schmerzgebiet, wenn Sie Wärmepflaster benutzen. Die Haut kann sonst geschädigt werden. Wärmepflaster dürfen nur über einen kurzen Zeitraum angewandt werden. Achten Sie auf die Dosierungshinweise der Hersteller.

Wirkstoffe

  • Cayennepfefferdickextrakt
  • Nicoboxil und Nonivamid

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