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Muskel- und Gelenkschmerz: Lexikon



Acetylsalicylsäure (ASS): Schmerz- und Fiebermittel; wirkt auch als Thrombozytenfunktionshemmer und wird zur Vorbeugung von Blutgerinnseln und damit von Durchblutungsstörungen des Herzens und Gehirns eingesetzt.

Arthritis: Gelenkentzündung unterschiedlichster Ursache, beispielsweise infektionsbedingt. Ist von der degenerativen Arthrose abzugrenzen.

Arthrose: Schädigung oder Zerstörung eines Gelenks durch Abnutzung.

Autoimmunkrankheit: Krankheiten, bei denen Autoantikörper produziert werden, wodurch Entzündungen in verschiedenen Organen entstehen.

Computertomografie (CT): Bei der Computertomografie lassen sich mithilfe von Röntgenstrahlen Schnittbilder durch den Körper anfertigen. So kann man die unterschiedlichen Gewebearten unterscheiden. Moderne Spiral-Computertomografen sind in der Lage auch dreidimensionale Bilder zu errechnen.

freie Radikale: Reaktionsfreudige Atome oder Moleküle mit einem oder mehreren freien Elektron(en). Sie sind wichtig für den Stoffwechsel, können aber in hoher Konzentration auch zu Zellschäden führen.

Gicht (Arthritis urica, Urikopathie): Eine rheumatische Gelenkentzündung durch ein Überangebot an Harnsäure.

Ibuprofen: Nicht-steroidaler Wirkstoff gegen Schmerzen und Entzündungen.

Immunsystem: Körpereigenes Abwehrsystem, das mittels spezieller Eiweißstoffe und Abwehrzellen vor Fremdstoffen oder -organismen schützt.

Leukotriene: Wirken als Gewebshormon und sind Abkömmlinge der Arachidonsäure. Sie wirken immer über einen Rezeptor und sind unter anderem an allergischen Reaktionen beteiligt.

Omega-3-Fettsäuren: Lebensnotwendige Fettsäure, die der Körper nicht selbst herstellen kann; Nährstoff, der vor allem in Algen, Pflanzen und Seefisch enthalten ist. Er senkt den Blutdruck und die Blutfettwerte, hemmt die Blutgerinnselbildung und stabilisiert den Herzrhythmus.

Physiotherapie: Behandlung von Krankheiten durch physikalische Einflüsse (Bäder, Licht- oder Wärmetherapie, Massagen, Krankengymnastik u.a.).

Prostaglandine: Gruppe von Gewebshormonen, die über mehrere Zwischenschritte aus Arachidonsäure gebildet werden. Sie spielen bei Entzündungsprozessen, der Blutgerinnung und der Schmerzvermittlung eine wichtige Rolle. In der Geburtshilfe werden Prostaglandin-Analoga eingesetzt, um durch die Auslösung von Wehen eine Geburt einzuleiten.

Rheumatoide Arthritis (auch: chronische Polyarthritis): Häufigste entzündliche Gelenkerkrankung mit Schmerzen, Schwellungen und Rötungen. Verläuft in Schüben.

Szintigrafie: Bildgebendes Verfahren, bei dem radioaktiv markierte Stoffe in den Körper gespritzt werden und sich dann im Zielorgan anreichern. Eine spezielle Kamera macht die Strukturen des Organs sichtbar.
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