Dieser Inhalt benötigt den Adobe Flash Player. Diesen können Sie unter http://www.adobe.com/go/getflashplayer kostenlos herunterladen.
  • Schriftgröße normal
  • Schriftgröße mittel
  • Schriftgröße maximal

Mit Chemotherapie gegen das kleinzellige Lungenkarzinom



Beim kleinzelligen Lungenkarzinom geht das Krebswachstum von Zellen aus, die sich sehr schnell teilen. Aufgrund dieser Eigenschaft reagieren sie besonders empfindlich auf eine Chemotherapie. Diese Therapieform wird deshalb bei allen kleinzelligen Lungenkarzinomen angewandt.

Ergänzt wird sie meist durch eine Strahlentherapie. Wenn der Tumor noch begrenzt ist, kann auch operiert werden. Kleinzellige Lungentumoren metastasieren aber oft schon sehr früh, weshalb eine Chemotherapie auch bei operierten Patienten unumgänglich ist.

Chemotherapie: viele Medikamente gleichzeitig und nacheinander

Wird das kleinzellige Lungenkarzinom mit einer Chemotherapie behandelt, kombiniert der Arzt viele verschiedene Medikamente miteinander. Der Patient bekommt sie meist als Infusion, manchmal auch als Tablette. Die Behandlung folgt einem vorgegebenen Plan – dem Behandlungsschema. Danach werden vier bis sechs Therapieabschnitte (Zyklen) im Abstand von jeweils drei bis vier Wochen gegeben und die Chemotherapie nach maximal sechs Zyklen beendet.

Eine Chemotherapie hat meist viele Nebenwirkungen. Neben körperlichen Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen fallen den Patienten je nach verabreichtem Medikament auch die Haare aus. Welche Tipps bei Nebenwirkungen der Chemotherapie helfen, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

Bestrahlung des Gehirns zur Vorbeugung

In der darauf folgenden Therapiepause wird der Patient bestrahlt. Hat sich der Tumor durch die Chemotherapie komplett zurückgebildet, wird im Anschluss meist noch der Schädel vorbeugend bestrahlt, um auch unerkannte Krebszellen auf ihrer Wanderung ins Gehirn abzutöten.
Autoren und Quellen
Weiterführende Themen