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Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom): Sexualität



Wenn eine Frau an Gebärmutterkrebs erkrankt, ist meistens eine Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie) notwendig. Dieser Eingriff kann für die Betroffene bedeuten, dass sie sich nicht mehr als vollständige Frau empfindet.

Rein medizinisch gesehen gibt es keinen Grund, dass die Frau aufgrund der Operation ihr sexuelles Interesse oder Verhalten ändert. Allerdings können im Bereich des Scheidenblindsacks Narbenschmerzen auftreten, die bei intensivem Geschlechtsverkehr möglicherweise Schmerzen hervorrufen.

Eine zusätzliche Strahlentherapie kann sich auf die Schleimhäute im bestrahlten Bereich auswirken, so dass sich Blase, Darm oder auch die Scheide entzünden können. Die Scheidenentzündung und möglicherweise auch -verklebung beeinträchtigen den Geschlechtsverkehr. Zudem kann es durch die Strahlentherapie zu einem Verlust der Elastizität der Scheidenwand und einem Feuchtigkeitsverlust der Schleimhaut kommen.

Wenn gleichzeitig mit der Gebärmutter auch die Eierstöcke entfernt wurden, so hat dies nach den Wechseljahren keine größeren Auswirkungen auf den Geschlechtshormonhaushalt. Geschieht dies allerdings vor den Wechseljahren, so fehlt das Organ für die Produktion der weiblichen Geschlechtshormone und es wird vorzeitig ein Zustand wie in den Wechseljahren ausgelöst.
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