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Akne: Lexikon



Abszess: Eiteransammlung in einem durch Gewebszerstörung entstandenen Hohlraum.

Acne vulgaris: Gewöhnliche Form der Akne mit erhöhter Talgdrüsensekretion und Verhornung der Haarfollikel, besonders bei Jugendlichen. Häufiges Auftreten im Gesicht, an Brust und Rücken.

Antibiotikum (Mehrzahl: Antibiotika): Medikament zur Behandlung bakterieller Infektionen.

Antioxidantien: Leicht oxidierbare Stoffe, die andere Stoffe vor der Oxidierung schützen und somit die Entstehung von freien Radikalen verhindern. Antioxidantien sind zum Beispiel in Knoblauch, Zwiebeln, Kohl, Brokkoli, Tee und Kaffee enthalten.

Gestagene: Neben den Östrogenen die zweite wichtige Klasse der weiblichen Geschlechtshormone. Als Bestandteil der „Antibabypille“ werden Gestagene als Verhütungsmittel eingesetzt. An der Brust wirken Gestagene den Östrogenen entgegen. Sie können in der Anti-Hormontherapie gegen Brustkrebs eingesetzt werden.

Haarfollikel (Haarbalg): Röhrenförmige Einstülpung der Hautoberfläche, an deren Basis sich die Haarwurzel befindet, aus der das Haar herauswächst.

Kohlenhydrate (KH): Biologisch bedeutsame Stoffklasse, zu der auch Zucker gehört. Sie stellt einen großen Anteil an der Nahrung dar und ist zum Beispiel als physiologischer Energieträger und als Stützsubstanz vor allem im Pflanzenreich wichtig.

Komedo (Mitesser): Verstopfte Talgdrüsen, die als kleine helle oder dunkle Punkte auf der Haut erscheinen.

Lichttherapie (Phototherapie): Einsatz von UV-Strahlen zur Behandlung von Krankheiten wie Schuppenflechte, Neurodermitis, Weißfleckenkrankheit oder Akne.

Melanin: Dunkler Hautfarbstoff, der bei Bestrahlung der Haut mit ultraviolettem Licht gebildet wird und einen Strahlenschutz der Haut darstellt.


Östrogene: Wichtigste Gruppe der weiblichen Geschlechtshormone. Sie werden vor den Wechseljahren hauptsächlich in den Eierstöcken (Ovarien) im Follikel und Gelbkörper sowie in geringerem Maß auch in der Nebennierenrinde produziert. Beim Mann und nach den Wechseljahren bei der Frau wird Östrogen vor allem im peripheren Fettgewebe durch das Enzym Aromatase aus Testosteron gebildet.

Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS): Erkrankung der geschlechtsreifen Frau, bei der es durch die Bildung multipler (vielfacher) Zysten an den Eierstöcken zum Ausbleiben der Menstruationsblutung, zu Zyklen ohne Eisprung und zur Vergrößerung der Eierstöcke kommt. Die genaue Ursache des PCOS ist unklar.

Syndet (Synthetisches Detergens): Medizinische Seife; mildes, alkalifreies synthetisches Waschmittel.

Talgdrüsen: Produzieren den Talg als Teil des Fettmantels. Ihr Sitz ist in der Unterhaut, anhängend an den Haarwurzeln. Ihr Ausführungsgang mündet seitlich am Haar, selten frei. Der Talg wird an die Hautoberfläche abgegeben und breitet sich dort aus.

Testosteron: Die Menge des männlichen Sexualhormons Testosteron nimmt bei Männern nach dem 40. Lebensjahr langsam und gleichmäßig ab – ganz im Gegensatz zum plötzlichen Hormonabfall bei der Frau in den Wechseljahren. Es lassen sich folgende Wirkungen des Testosterons beobachten: Muskelmasse und Muskelkraft nehmen zu, die Fettmasse verringert sich, die Knochendichte nimmt zu, Potenz und sexuelles Verlangen sowie die physische und psychische Leistungsfähigkeit sollen gesteigert werden.

UV-Strahlen: Ultraviolette Strahlen; nicht sichtbarer Teil der Sonnenstrahlen; bewirken Vitamin-D-Bildung und schnelle Hautbräunung (UVA-Strahlen), aber auch Sonnenbrand und chronische Lichtschäden (UVB).

Zyste: Kapselumschlossener Hohlraum im Gewebe.
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