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Vorsorge für Mutter und Kind

Rund 97 Prozent aller Kinder sind gesund, wenn sie das Licht der Welt erblicken. Trotzdem wird jeder Frau, die ein Baby erwartet, empfohlen, an den Vorsorgeuntersuchungen teilzunehmen. Denn so können eventuelle Komplikationen, die der Gesundheit von Mutter oder Kind schaden könnten, rechtzeitig erkannt und behandelt werden. 

Im Überblick



Betreuung in der Schwangerschaft

Keine Schwangerschaft verläuft wie eine andere. Auch Frauen, die schon mehrere Geburten hinter sich haben, berichten, dass jede Schwangerschaft und jede Geburt anders waren. Deswegen ist es gut, wenn Schwangere regelmäßig von einer Hebamme oder einem Frauenarzt betreut und untersucht werden – das Gesetz schreibt vor, dass eine werdende Mutter bis zu 14 Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen kann.
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In welcher Woche bin ich?

Eine Frau, die vermutet, schwanger zu sein, hat meist nichts Eiligeres zu tun, als sich in der nächsten Apotheke einen Schwangerschaftstest zu besorgen. Ein mit Urin durchgeführter Schwangerschaftstest ist zu etwa 97 Prozent sicher. Die Tests sind unterschiedlich empfindlich: Einige weisen das Schwangerschaftshormon hCG bereits bei sehr geringen Konzentrationen nach und können eine Schwangerschaft noch vor Ausbleiben der Regel anzeigen. Eine Schwangerschaft dauert 40 Wochen. Der erste Tag der letzten Periodenblutung wird rechnerisch als Beginn der ersten Schwangerschaftswoche angenommen. Dann zählt man wochenweise bis zum aktuellen Datum weiter.
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Und wann kommt das Kind?

Ganz genau kann auch der Arzt den Geburtstermin nicht vorhersagen, weil Frauen unterschiedlich lange und schwankende Zyklen haben. Man nimmt einen immer gleich langen Zyklus von 28 Tagen an und eine Schwangerschaftsdauer von 40 Wochen. Danach liegt der wahrscheinliche Geburtstermin 40 Wochen nach dem ersten Tag der letzten Periode.
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Hebamme oder Frauenarzt?

Die Betreuung durch eine Hebamme oder einen Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe ist von Anfang an ratsam. Sobald Sie vermuten – mit oder ohne Schwangerschaftstest –, dass ein Kind unterwegs ist, sollten Sie einen Termin für die erste Vorsorgeuntersuchung vereinbaren. In einer komplikationslosen Schwangerschaft können Sie sich hinsichtlich der meisten Untersuchungen sowohl von einer Hebamme als auch Ihrem Frauenarzt betreuen und beraten lassen. Lediglich die Untersuchung von Urinsediment und Blut sowie die Ultraschalluntersuchungen gehören in die Hand eines Arztes.
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Die erste Vorsorgeuntersuchung

Bei der ersten Untersuchung wird festgestellt, ob Sie tatsächlich schwanger sind – dann ist das Schwangerschaftshormon hCG (humanes Choriongonadotropin) im Blut nachweisbar. Der Arzt oder die Hebamme legt den Mutterpass an, den Sie immer bei sich tragen sollten. Mit zur ersten Vorsorgeuntersuchung gehören auch:
  • die Erhebung der Krankengeschichte (sogenannte Anamnese), bei der die Schwangere unter anderem nach eventuellen Vorerkrankungen, bisherigen Schwangerschaften, deren Verlauf und möglichen Erkrankungen in der Familie befragt wird, sowie ob irgendwelche Medikamente eingenommen werden. Weiterhin interessiert den Arzt oder die Hebamme, ob die Schwangerschaft möglicherweise besonderen Risiken ausgesetzt ist – beispielsweise weil die Schwangere Raucherin ist, gern Alkohol trinkt, Drogen einnimmt oder besondere seelische Belastungen wie finanzielle oder familiäre Probleme vorliegen.
  • eine gründliche körperliche Untersuchung einschließlich der Messung des Blutdrucks und einer Gewichtskontrolle.
  • Blut- und Urinuntersuchungen
Wichtige Daten werden in den Mutterpass eingetragen, der bei jeder weiteren Vorsorgeuntersuchung ergänzt wird, damit über die gesamte Schwangerschaft hinweg ihr Verlauf verfolgt werden kann.
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Die vaginale Tastuntersuchung

Bei der Tastuntersuchung durch die Scheide kann man feststellen, ob die Gebärmutter bereits größer ist und sich durch die Schwangerschaft verändert hat. Besonderes Augenmerk wird auf eventuelle Entzündungszeichen – zum Beispiel Ausfluss – gerichtet, um gegebenenfalls schnell therapieren zu können. Entzündungen bergen nämlich immer auch ein Risiko für das ungeborene Kind. Eine Überprüfung des Scheidensekrets gibt Hinweise auf Störungen des Scheidenmilieus und eventuelle krankheitsverursachende Bakterien, die ein erhöhtes Risiko für eine Frühgeburt bedingen. Sicherheitshalber nimmt der Arzt auch einen Abstrich zur Untersuchung auf Krebszellen.
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Der Urintest

Ein Urintest ist ein einfacher, aber sehr aufschlussreicher Test. Der Mittelstrahlurin wird dabei auf Eiweiß und Zucker getestet und das sogenannte Sediment wird untersucht. Das Sediment bilden feinste, mit bloßem Auge gar nicht sichtbare Teilchen – nach dem Zentrifugieren ergeben diese festen Teilchen den Bodensatz des Urins. Das Sediment kann mikroskopisch untersucht werden und dadurch Auskunft über eventuelle Gesundheitsgefahren geben.

Neben Bakterien und weißen Blutkörperchen, die bei einer Infektion im Urin nachweisbar wären, interessieren den Arzt zwei Substanzen ganz besonders:
  • Ist Eiweiß im Urin nachweisbar, kann das einerseits auf einen Harnwegsinfekt hinweisen, aber auch – gerade ab etwa der 20. Schwangerschaftswoche – auf eine Präeklampsie. Beides gehört unbedingt in die Hand eines Arztes: Bei einem Harnwegsinfekt sind meist Antibiotika notwendig und eine Präeklempsie muss kontinuierlich überwacht werden, damit sie nicht zu Komplikationen führt.
  • Zucker beziehungsweise Glukose im Urin kann ein Hinweis auf Diabetes mellitus sein, dem unbedingt nachgegangen werden muss. Frauen, deren BMI (Body–Mass-Index) über 35 liegt, wird oft empfohlen, neben der Urinuntersuchung auch einen Glukosetoleranztest zu machen. Dieser ist nötig, um eine Störung des Zuckerstoffwechsels in der Schwangerschaft und die mögliche Entwicklung eines Diabetes mellitus frühzeitig erkennen zu können. Übrigens: Während der Glukosetoleranztest nur bei Schwangeren mit Risikofaktoren durchgeführt wird, gibt es auch einen Screening-Test für alle Schwangeren ab der 24. Schwangerschaftswoche. Dieser dauert nur eine Stunde, die Schwangere muss nicht nüchtern sein und nur 50 Gramm (statt 75 Gramm) Glukoselösung trinken. Nach einer Stunde wird der Blutzucker bestimmt. Ergibt der Test einen Wert von 135 Milligramm pro Deziliter (mg/dl) oder höher, wird anschließend ein Glukosetoleranztest durchgeführt.
Zudem wird eine Untersuchung auf eine Chlamydia-trachomatis-Infektion durchgeführt: Bei einer Infektion mit dem Bakterium Chlamydia trachomatis besteht ein gehäuftes Auftreten von vorzeitigem Blasensprung, Frühgeburt, niedrigem Geburtsgewicht und allgemeinen Geburtskomplikationen. Deshalb wird seit 1995 ein Screening (Urintest) in der Frühschwangerschaft durchgeführt. Bei einem Nachweis von Chlamydien erfolgt eine antibiotische Therapie bei der Schwangeren und ihrem Partner.
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Die Blutuntersuchung

Bei der Blutuntersuchung geht es vor allem um die Bestimmung von:
  • Blutgruppe: Im Falle eines größeren Blutverlustes ist dann bekannt, welches Fremdblut übertragen werden kann.
  • Rhesus-Antikörpern: Hierbei ist ein irregulärer Antikörper, das sogenannte Rhesusfaktor-Antigen „D“, entscheidend – ein Eiweißbaustein auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen von Rhesus-negativen Menschen. Er bildet sich immer dann, wenn Rhesus-negative Menschen Kontakt zu Rhesus-positiven roten Blutkörperchen hatten – etwa durch Schwangerschaften oder Bluttransfusionen. Der Antikörpersuchtest gibt Auskunft darüber, ob im Blut der Mutter Antikörper gegen das Blut des Kindes nachweisbar sind – für das Ungeborene wäre dies eine lebensbedrohliche Situation. Bei einer sogenannten Rhesus-Unverträglichkeit bekommt die Rhesus-negative Mutter ein Medikament, das verhindert, dass sie Antikörper gegen die Blutkörperchen eines Rhesus-positiven Kindes bildet.
  • Eisen und Hb-Wert: Zur Bildung von roten Blutkörperchen benötigt der Körper unter anderem Eisen. Im Laufe der Schwangerschaft braucht der Körper mehr Eisen als sonst, sodass es oft zu einem Eisenmangel kommt. Ist zu wenig Eisen vorhanden, führt das mit der Zeit zur sogenannten Eisenmangelanämie. Mit einer entsprechenden Blutuntersuchung kann der Arzt feststellen, wie ausgeprägt die Anämie ist. Liegt der Hb-Wert unter zwölf Gramm pro Deziliter (g/dl), sollte die Schwangere ein Eisenpräparat einnehmen, damit das Kind keinen Schaden nimmt.
  • Immunität gegen Röteln: Vor allem in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten kann eine Ansteckung der Mutter mit Röteln dem Kind großen Schaden zufügen. Deswegen wird immer gleich zu Beginn der Schwangerschaft oder auch bereits, wenn eine Schwangerschaft geplant ist, überprüft, ob bei der werdenden Mutter ein Schutz gegen Röteln besteht. Davon ist nach zweimaliger (dokumentierter) Impfung oder nachgewiesenen Antikörpern gegen Röteln im Blut auszugehen. Liegen solche Befunde vor, werden sie in den Mutterpass eingetragen. Anderenfalls muss der Immunstatus der Schwangeren bestimmt werden. Besteht die Gefahr, dass sich die werdende Mutter angesteckt hat, kann der Arzt noch innerhalb der nächsten fünf Tage mit Röteln-Immunglobulin eine passive Immunisierung durchführen. Eine aktive Impfung gegen Röteln soll in der Schwangerschaft nicht erfolgen.
Mit dem sogenannten LSR-Suchtest, einem Suchtest für Syphilis, wird untersucht, ob bei der Schwangeren Antikörper gegen diese Krankheit vorhanden sind, was auf eine vorangegangene Infektion hinweisen würde. Je nachdem wie weitere Tests – beispielsweise der IgM-Antikörperbefund – ausfallen, wird der Schwangeren dann eine Therapie angeraten. Außerdem kann – nur auf ausdrücklichen Wunsch der Schwangeren – festgestellt werden, ob eine HIV-Infektion vorliegt. Ein HIV-Test ist anonym, die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten hierfür. Falls er positiv ist, kann der Arzt das Ungeborene vor einer Ansteckung durch die Mutter schützen: durch eine entsprechende Therapie und weitere Vorsichtsmaßnahmen wie eine Geburt per Kaiserschnitt. Auch auf Hepatitis B wird das Blut untersucht, da eine infizierte Mutter den Erreger während der Geburt auf das Kind übertragen kann. Eine Impfung direkt nach der Geburt kann das Neugeborene schützen.
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Immun gegen Toxoplasmose?

Eine Toxoplasmose wird durch einen Parasiten verursacht, der in rohem oder halbrohem Fleisch, aber auch in Katzenkot vorkommt. Eine Infektion mit diesem Einzeller verläuft meistens unbemerkt und hinterlässt im Blut schützende Antikörper gegen den Parasiten. In Deutschland sind bei etwa der Hälfte aller Schwangeren diese Antikörper nachweisbar. Infiziert sich eine werdende Mutter erstmals in der Schwangerschaft mit Toxoplasmose-Erregern und werden diese auf das Kind übertragen, kann das zu schweren Schädigungen führen. Daher können Schwangere testen lassen, ob sie immun gegen die Erreger sind. Der Toxoplasmose-Test ist allerdings eine Blutuntersuchung, die nur bei Schwangeren mit Infektionsverdacht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen wird. Ohne Verdacht auf eine Infektion muss der Test selbst bezahlt werden.

Am wichtigsten ist der Schutz vor Toxoplasmose für werdende Mütter ohne Immunität – dies gelingt durch Vorbeugung und Hygiene: Sie sollten ungegartes Fleisch meiden. Nach Gartenarbeit oder Kontakt mit Katzen sollten sie sich die Hände gründlich waschen. Bei einer dennoch erfolgten Erstinfektion in der Schwangerschaft kann eine konsequente Antibiotikatherapie das Infektionsrisiko des ungeborenen Kindes reduzieren.
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Schilddrüsenscreening

Zum Schilddrüsenscreening in der Schwangerschaft gibt es noch keine eindeutigen Empfehlungen. Der Expertenvorschlag lautet hierzu: Wenn Frauen eine Veranlagung zu Schilddrüsenerkrankungen haben, sollten die Schilddrüsenwerte sowohl bei Kinderwunsch als auch in der Frühschwangerschaft überprüft werden.
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Weitere Vorsorgeuntersuchungen

Jede Schwangere hat Anspruch auf bis zu 14 Vorsorgeuntersuchungen. Nach der ersten Vorsorgeuntersuchung folgen die weiteren für gewöhnlich alle vier Wochen. In den letzten beiden Schwangerschaftsmonaten wird zu Untersuchungen alle zwei Wochen geraten. Wenn die Geburt bevorsteht, sollten sich Schwangere jede Woche oder alle drei Tage untersuchen lassen.

Wichtig: Wenn zwischen den Vorsorgeuntersuchungen Beschwerden wie Schmierblutungen, Schwindelanfälle oder Bauchkrämpfe auftreten, sollten Sie nicht bis zur nächsten Vorsorgeuntersuchung warten, sondern sofort zum Arzt gehen.
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Ultraschalluntersuchungen

Drei Ultraschalluntersuchungen (sogenannte Screenings) stehen nach den Mutterschaftsrichtlinien jeder Schwangeren zu. Auf dem Monitor können die werdenden Eltern ihr Baby sehen. Dem Arzt gibt die Ultraschalluntersuchung wichtige Informationen über die (altersentsprechende) Entwicklung des Kindes, seine Lage in der Gebärmutter, den Sitz der Plazenta und die Menge des Fruchtwassers.

Jedes der drei Screenings hat seinen eigenen Informationswert:

Das erste Screening zwischen der 9. und der 12. Woche dient dazu, die Schwangerschaft zu bestätigen und zu sehen, ob sich das Ei in der Gebärmutterschleimhaut (und nicht etwa beispielsweise im Eileiter) eingenistet hat. Außerdem kann man schon bei dieser ersten Untersuchung das Herz des Ungeborenen schlagen sehen und auch erkennen, ob es sich um eine Mehrlingsschwangerschaft handelt.

Das zweite Screening findet zwischen der 19. und der 22. Woche statt. Hier kann die Schwangere entscheiden, ob sie eine Basisuntersuchung oder eine erweiterte Basisuntersuchung wünscht. Bei der Basisuntersuchung werden die Größenentwicklung und die Lage der Plazenta untersucht. Entscheidet sich die Schwangere für die erweiterte Ultraschalluntersuchung, werden bestimmte Körperteile genauer auf Fehlentwicklungen oder Abnormitäten hin untersucht. Auf diese Weise kann der Arzt körperliche Anomalien wie Herzfehler oder einen offenen Rücken sowie Veränderungen des Gehirns, des Magens oder der Harnblase frühzeitig erkennen.

Das dritte Screening zwischen der 29. und der 32. Woche zeigt, ob sich der Fötus gut entwickelt hat und sein Wachstum altersentsprechend ist.

Mithilfe moderner Technik kann das Ungeborene bei der Ultraschalluntersuchung sogar „vermessen“ werden:
  • BPD (biparietaler Kopfdurchmesser): Querdurchmesser des kindlichen Kopfes
  • FOD (fronto-occipitaler Durchmesser): Längsdurchmesser des kindlichen Kopfes, von Stirn zu Hinterkopf
  • KU: Kopfumfang
  • APD (Anterior-Posterior-Durchmesser): Durchmesser des kindlichen Bauches, von vorne nach hinten gemessen.
  • AU: Abdomenumfang, also Bauchumfang
  • FL (Femurlänge): Länge des Oberschenkelknochens
  • HL (Humeruslänge): Länge des Oberarmknochens
Es sind noch weitere Ultraschalluntersuchungen möglich. Sie werden jedoch nur von den Krankenkassen bezahlt, wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht. Die Spezialultraschalluntersuchungen auf genetisch bedingte Auffälligkeiten – beispielsweise die Nackentransparenz-Untersuchung – unterliegen dem Gendiagnostikgesetz. Sie werden erst nach einer besonderen Aufklärung durch den Gynäkologen durchgeführt.
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Weitere Tests

Screening auf Schwangerschaftsdiabetes: Dies ist ein Test für alle Schwangeren ab der 24. Schwangerschaftswoche. Er dauert nur eine Stunde, die Schwangere muss nicht nüchtern sein und nur 50 Gramm (statt 75 Gramm) Glukoselösung trinken. Das frühe Erkennen und Behandeln einer gestörten Blutzuckerregulation ist enorm wichtig, um Schäden für die Schwangere und das Kind zu verhindern.

Rhesus-Antikörper: Ein weiterer Antikörper-Suchtest wird bei allen Schwangeren (Rhesus-positiven und Rhesus-negativen) zwischen der 24. und 27. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Sind bei Rhesus-negativen Schwangeren keine Anti-D-Antikörper nachweisbar, wird anschließend Anti-D-Immunglobulin gespritzt, um in der Zeit bis zur Geburt eine Sensibilisierung der Schwangeren zu verhindern. Das Datum dieser sogenannten Anti-D-Prophylaxe wird im Mutterpass vermerkt.

Nach der 32. Schwangerschaftswoche, möglichst nahe am Geburtstermin, wird das Blut der Schwangeren auf Hepatitis B (HBs-Antigen) untersucht, außer es kann ein Impfschutz nachgewiesen werden. Falls das Ergebnis positiv sein sollte, muss das Kind direkt nach der Geburt passiv und aktiv geimpft werden.
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Der Mutterpass

Keine Schwangerschaft verläuft wie die andere. Um ihren Verlauf immer genau verfolgen zu können, wird schon bei der ersten Vorsorgeuntersuchung der Mutterpass angelegt. In ihm sind alle wichtigen, die Schwangerschaft betreffenden Informationen zusammengestellt – am besten nehmen Sie ihn immer mit, wenn Sie das Haus verlassen.

Gravidogramm

Ein wichtiger Bestandteil des Mutterpasses ist das Gravidogramm – eine Tabelle, die bei jeder Vorsorgeuntersuchung vom Arzt oder der Hebamme ergänzt wird. Neben dem Datum und der Schwangerschaftswoche werden in den einzelnen Spalten von links nach rechts folgende Daten vermerkt:
  • Fundusstand
    Er gibt Auskunft darüber, wo der obere Rand der Gebärmutter tastbar ist. Mit einem Querfinger (QF) als Maßeinheit misst man den Abstand der Gebärmutter von Schambeinknochen (S), Nabel (N) oder Rippenbogen (Rb). „N + 2QF“ bedeutet dann „zwei Querfinger über dem Nabel“.
  • Kindslage
    Die meisten Schwangeren kennen das Gefühl, wenn sich ihr Kind in der Gebärmutter bewegt. Gerade mit Blick auf die Geburt wird die Bestimmung der Kindslage immer wichtiger. Unterschieden wird dann in SL = Schädellage des Kindes, BEL = Beckenendlage und QL = Querlage.
  • Herztöne
    Das Schlagen des kindlichen Herzens ist entweder mit dem Stethoskop zu hören oder auf dem Ultraschall zu erkennen und zu hören: Die Frequenz ist doppelt so hoch wie bei einem Erwachsenen: etwa 120 bis 160 Schläge pro Minute.
  • Kindsbewegungen
    Während auf dem Ultraschallbild der Fötus schon früh gut erkennbar ist, sind die ersten Kindsbewegungen meist erst zwischen der 18. und der 24. Schwangerschaftswoche zu spüren.
  • Ödeme/Krampfadern
    Wenn Ödeme auftreten, also Wassereinlagerungen im Gewebe, wird das ebenso im Gravidogramm vermerkt wie Krampfadern.
  • Gewichtskontrolle
    Eine normale Gewichtszunahme in der Schwangerschaft liegt zwischen zehn und fünfzehn Kilogramm. Während in den ersten drei bis vier Monaten die Waage nur langsam mehr anzeigt, steigt das Gewicht danach kontinuierlich stärker an. Frauen, die untergewichtig sind, sollten etwas mehr zunehmen, bei übergewichtigen Frauen darf es ruhig ein bisschen weniger sein – von Schlankheitskuren sollte man in der Schwangerschaft aber Abstand nehmen.
  • Blutdruck
    Die regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks bei den Vorsorgeuntersuchungen dient vor allem einem Zweck: die Entwicklung eines zu hohen Blutdrucks frühzeitig zu erkennen und – wenn nötig – medikamentös behandeln zu können. Der Blutdruck ist dann zu hoch, wenn der obere (systolische) Wert über 140 oder der untere (diastolische) Wert über 90 mmHg liegt. Bei Frauen, die normalerweise einen niedrigen Blutdruck haben, müssen diese Werte jedoch möglicherweise nach unten korrigiert werden.
  • Hämoglobin (Hb)
    Der Wert des roten Blutfarbstoffs sollte bei Frauen allgemein über zwölf Gramm pro Deziliter (g/dl) liegen. In der Schwangerschaft sinkt er aber oft auf niedrigere Werte ab. Durch die Einnahme von Eisenpräparaten kann dem entgegengesteuert werden. Werte unter zehn g/dl sollten möglichst nicht auftreten, da sich dies negativ auf die Sauerstoffversorgung des Kindes auswirken kann.
  • Sediment/bakteriologischer Befund
    In diese vier Spalten werden die Ergebnisse der Urinuntersuchungen eingetragen, die Hinweise auf einen Harnwegsinfekt (Eiweiß, Nitrit, Blut) oder einen Schwangerschaftsdiabetes (Zucker) geben können.
  • Die vaginale Untersuchung
    Hier finden sich die Tastbefunde des Arztes. Er beurteilt den Zustand des Muttermunds – also ob die Gebärmutter gut verschlossen ist oder sich schon leicht geöffnet hat – sowie den Gebärmutterhals (Cervix). Dokumentiert werden dabei Länge, Festigkeit und Stand der Cervix. Der Arzt kann auch Sekret aus der Scheide entnehmen, um den Säuregehalt (pH-Wert) zu bestimmen und unter dem Mikroskop zu beurteilen, ob Bakterien sichtbar sind, die nicht zur normalen Schleimhautflora gehören.
  • Risiko-Nummer nach Katalog B (rote Spalte)
    Hier sind bestimmte Risiken vermerkt, die jeweils in Nummer A (frühere Krankheiten oder Besonderheiten bei früheren Schwangerschaften) oder B (jetzige Schwangerschaft) unterteilt sind. Eingetragen werden hier nur Nummern, die Erläuterungen dazu finden sich im Mutterpass.

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Zusätzliche Untersuchungen bei genetischen Risiken

Unter bestimmten Umständen kann das Risiko, dass ein Kind nicht ganz gesund zur Welt kommt, erhöht sein. Zu solchen Umständen gehört,
  • wenn die Mutter über 35 Jahre alt ist oder
  • wenn in der Familie ein erhöhtes Risiko für angeborene Fehlbildungen bekannt ist.
Um Störungen der kindlichen Entwicklung und/oder mögliche Chromosomenschäden auszuschließen, gibt es außerhalb der routinemäßigen Schwangerschaftsvorsorge gemäß den Mutterschaftsrichtlinien spezielle Untersuchungen, die Schwangeren nach ausgiebiger genetischer Beratung angeboten werden. Diese Untersuchungen gliedern sich in nicht-invasive Methoden und invasive Methoden, die mit einem Eingriff in den Körper der Schwangeren verbunden sind.
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Nicht-invasive Methoden

Zu den nicht-invasiven Methoden gehören die routinemäßigen Ultraschalluntersuchungen. Wenn aufgrund des Alters der werdenden Mutter – 35 Jahre oder älter – oder einer Familienbelastung das Risiko für eine Fehlbildung des Kindes erhöht ist, kann der Arzt zusätzliche nicht-invasive Methoden anwenden.
  • Erst-Trimester- Screening (ETS): Das Erst-Trimester-Screening wird zwischen der 15. und 18. Schwangerschaftswoche durchgeführt und kann Auskunft darüber geben, ob das Risiko für bestimmte Chromosomendefekte wie das Down-Syndrom oder Störungen der Entwicklung des Nervensystems erhöht ist. Dazu werden zwei Laborwerte im Blutserum der Schwangeren gemessen: das PAPP-A und das freie ß-HCG. Allerdings dient dieser Test nur der Risikoabschätzung. Eine eindeutige Diagnose kann damit nicht gestellt werden. Oft wird diese Untersuchung mit der Nackentranzparenzmessung kombiniert, um eine Aussage treffen zu können.
  • Nackentransparenzmessung (Nackenfalten-Messung): Zwischen der 11. und der 14. Schwangerschaftswoche kann der Arzt per Ultraschall messen, ob sich in der Nackenfalte des Ungeborenen vermehrt Flüssigkeit angesammelt hat und sie entsprechend dicker ist. Bei verdickter Nackenfalte steigt das Risiko, dass das Kind mit einem Down-Syndrom oder mit einem Herzfehler auf die Welt kommt. Zu beachten ist, dass es sich hierbei um einen sogenannten Suchtest handelt, eine Diagnose kann damit nicht gestellt werden. Manchmal kommen auch falsch negative oder falsch positive Befunde vor – das heißt, Kinder mit bestehenden Besonderheiten werden nicht als solche erkannt oder gesunde Kinder zeigen entsprechende Auffälligkeiten im Ultraschall.
  • Der nicht-invasive Pränataltest (NIPT): Zu diesem Test wird nur mütterliches Blut aus einer Armvene entnommen. In geringen Mengen findet sich dort kindliches Erbgut, das aus Plazentazellen stammt. Bei übergewichtigen Müttern über 100 Kilogramm und auch bei Schwangerschaften, die durch Eizellspende ermöglicht wurden, kann der Test nicht angewendet werden. Auch ist der Test nicht aussagekräftig bei kleinen Gendefekten. Häufig lassen sich die Genprofile, die beim Test erstellt werden, nicht deuten. Überzählige Chromosomen können jedoch oft zuverlässig dargestellt werden. Abnorme Testergebnisse müssen weiterhin mithilfe einer Fruchtwasseruntersuchung bestätigt werden. Der Test wird zurzeit nicht von den Krankenkassen bezahlt – er kostet je nach Aufwand zwischen 700 und 1000 Euro.

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Invasive Methoden

Mit den invasiven Methoden kann der Arzt genetische Defekte beim ungeborenen Kind erkennen. Sie werden nicht routinemäßig angeboten und gehen immer mit einem gewissen – wenn auch geringen – Risiko für eine Fehlgeburt einher. Auch andere Komplikationen wie Blutungen, Verletzungen, Infektionen oder Fruchtwasserverlust sind möglich. Ein Eingriff wird daher in der Regel nur dann durchgeführt, wenn das Risiko des Eingriffs niedriger ist als die statistische Wahrscheinlichkeit, dass das Kind einen Chromosomendefekt oder eine Erbkrankheit hat.
  • Chorion(zotten)biopsie: Hierfür entnimmt der Arzt Gewebe von den Chorionzotten, einem Teil des Mutterkuchens (Plazenta) und untersucht es auf mögliche Chromosomenschäden. Das ist zwar kein Gewebe des Kindes, ist mit diesem aber aus der Entwicklung heraus genetisch überwiegend gleich. Das Plazentagewebe gewinnt der Arzt entweder, indem er unter Ultraschallkontrolle eine feine Hohlnadel durch die Bauchdecke der Mutter in die Plazenta einführt oder durch die Vagina einen kleinen biegsamen Schlauch in die Gebärmutter schiebt. Mit der Chorionzottenbiopsie kann man schon sehr früh – ab der 11. bis 13. Woche – feststellen, ob das Ungeborene beispielsweise am Down-Syndrom oder angeborenen Muskel- oder Stoffwechselstörungen leidet. Allerdings ist das Ergebnis etwas unsicherer als bei einer Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese). Der Vorteil dieser Untersuchung liegt darin, dass das Ergebnis frühzeitiger verfügbar ist. Die Chorionzottenbiopsie ist keine Routineuntersuchung und wird nur auf Wunsch der Schwangeren beziehungsweise der zukünftigen Eltern nach gründlicher Beratung über die Vor- und Nachteile des Eingriffs durchgeführt. Das Fehlgeburtsrisiko liegt bei etwa einem Prozent.
  • Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese)
    Die Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) ist die häufigste Untersuchung, um genetische Defekte wie das Down-Syndrom auszuschließen. Sie wird zwischen der 15./16. und der 18. Schwangerschaftswoche durchgeführt und kommt vor allem für Frauen in Betracht, die bereits über 35 Jahre alt sind. Die Aussagesicherheit der Chromosomenuntersuchung bewegt sich bei 99 Prozent. Bei der Amniozentese führt der Arzt unter Ultraschallkontrolle vorsichtig eine lange, dünne Nadel durch die Bauchdecke der Schwangeren in die Fruchtblase ein und saugt etwas Fruchtwasser ab, das auch kindliche Zellen enthält. Der Einstich der Hohlnadel ist nicht schmerzhafter als eine normale Blutentnahme aus einer Armvene. Die ganze Untersuchung kann von der Schwangeren auf dem Ultraschallmonitor mitverfolgt werden.

    Die Entnahme des Fruchtwassers durch die Hohlnadel dauert nur ein paar Sekunden, dann wird die Nadel entfernt und die Einstichstelle mit einem kleinen Pflaster versorgt. Danach soll die Schwangere ruhen und sich auch noch am nächsten Tag schonen. Das Fruchtwasser wird an ein Labor geschickt – bis die Ergebnisse vorliegen, vergehen zwei bis drei Wochen. Inzwischen gibt es auch einen Schnelltest, bei dem die Ergebnisse schon nach zwei bis drei Tagen feststehen. Der Schnelltest verkürzt zwar die Wartezeit, kann aber nicht alle Chromosomenstörungen erkennen – auf die konventionelle Analyse des Fruchtwassers kann daher nicht verzichtet werden.

Ebenso wie die Chorionzottenbiopsie ist die Amniozentese keine Routineuntersuchung und sollte nur nach sorgfältiger Nutzen-/Risikoabwägung erfolgen. Das Frühgeburtsrisiko liegt auch hier bei etwa einem Prozent.
  • Chordozentese: Bei dieser Untersuchung wird unter Ultraschallkontrolle durch die Bauchdecke der Mutter Blut des Fötus aus der Nabelschnurvene gewonnen. Im anschließenden Test können Chromosomenanalysen sowie Blutgruppen- und Antikörperbestimmungen vorgenommen werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, das Blut auf mögliche Stoffwechselstörungen beim Kind sowie auf Infektionskrankheiten wie Röteln und Toxoplasmose zu untersuchen. Auch bei der Chordozentese handelt es sich um keine Routineuntersuchung – sie wird nur nach ausgiebiger Aufklärung durch einen Genetiker auf Wunsch der Mutter beziehungsweise der Eltern durchgeführt. Selten geschieht dies vor der 17.,  meistens erst ab der 20. Schwangerschaftswoche. Das Frühgeburtsrisiko wird etwas unterschiedlich mit etwa ein bis zwei Prozent angegeben.

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Andere Arztbesuche in der Schwangerschaft

In den neun Monaten von der Zeugung eines Kindes bis zu seiner Geburt erbringt der Körper einer Frau Höchstleistungen. Manche körperliche Veränderung ist unerwartet und vielleicht beunruhigend. Wenn Beschwerden auftreten, für die ein Frauenarzt beziehungsweise eine Hebamme nicht der richtige Ansprechpartner ist – zum Beispiel bei Zahnschmerzen oder bei einem Knochenbruch – muss ein anderer Arzt konsultiert werden.
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Immer auf die Schwangerschaft hinweisen

Vergessen Sie nie, den behandelnden Arzt darauf hinzuweisen, dass Sie schwanger sind – gerade wenn er Sie nicht gut kennt und wenn die Schwangerschaft noch nicht offensichtlich ist. Manche Untersuchungen und viele Medikamente sind bei Schwangeren tabu, weil sie gefährlich für das Kind sind. Am besten sollten Sie immer den Mutterpass bei sich haben, wenn Sie das Haus verlassen. Ein Arzt kann sich dann rasch über den Stand der Dinge informieren und – wenn nötig – eine Therapie in die Wege leiten, die Ihre Beschwerden lindert und auch von Ihrem Kind gut vertragen wird.
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Vorsicht mit Medikamenten

In der Schwangerschaft ist ganz besondere Vorsicht mit Medikamenten geboten. Nicht alle Mittel, die für Sie geeignet sind, sind auch gut für das ungeborene Kind – manche können ihm sogar schwer schaden. Aus diesem Grund sollten Schwangere niemals Medikamente einnehmen, ohne dass sie den verschreibenden Arzt darüber informiert haben, dass sie ein Kind erwarten. Auch frei verkäufliche Arzneimittel sollten Sie nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt und dem Apotheker nehmen. Diese Vorsichtsmaßnahmen gelten natürlich auch für Naturheilmittel. Wenn Sie bisher Medikamente eingenommen haben – vom Arzt verordnete oder freiverkäufliche Präparate aus der Apotheke –, müssen Sie sich mit dem Arzt absprechen, bevor Sie sie weiter einnehmen. Sind bestimmte Beschwerden nur medikamentös zu behandeln, gibt es Medikamente, die für Schwangere geeignet sind, beziehungsweise Dosierungen, die für das Kind unbedenklich sind.
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Frau hält Schwangerschaftstest in Händen
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Sichergehen: Ein Schwangerschaftstest aus der Apotheke zeigt zu etwa 97 Prozent richtig an, ob eine Schwangerschaft vorliegt. Wenn er positiv ist, sollten Sie einen Termin beim Frauenarzt oder bei einer Hebamme vereinbaren.
Kalenderblatt
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Nachgerechnet: Etwa 40 Wochen nach dem ersten Tag der letzten Periode liegt der Geburtstermin.
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Wichtiger Bluttest: Bei der ersten Untersuchung stellt der Arzt die Blutgruppe, die Immunität gegen Röteln und den Eisenspiegel fest. Außerdem prüft er, ob eine Rhesus-Unverträglichkeit vorliegt.
Schwangere bei der Vorsorgeuntersuchung
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Spannende Einblicke: Die werdende Mutter kann im Ultraschallbild das Kind sehen, das in ihr heranwächst. Der Arzt erhält wichtige Informationen über die Entwicklung des Kindes, die Lage der Gebärmutter und die Menge des Fruchtwassers.