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descriptionFrauenpo im Slip
Verstopfung, zu vieles Sitzen und eine genetische Veranlagung sind dafür verantwortlich, wenn sich die Gefäße im Analbereich spürbar vergrößern.
descriptionRezeptblock
Hämorrhoiden machen sich durch Blutungen, Brennen und Juckreiz bemerkbar. Meistens sind sie harmlos, können sich jedoch bis zur Thrombose vergrößern.
descriptionCremetube
Mit Zäpfchen, Salben, Cremes und Sitzbädern lassen sich Hämorrhoiden meist gut selbst behandeln. Allerdings sind Sorgfalt und Ausdauer gefragt.
descriptionArzt mit Spritze
Veröden und Abbinden sind zwei fast schmerzfreie Methoden, mit denen der Arzt Hämorrhoiden ambulant entfernt. Selten ist eine Operation nötig.
descriptionTreppensteigen
Welche Unterwäsche eignet sich bei Hämorrhoiden? Und welche Sportarten sind gut, welche dagegen ungünstig? Unsere alltagstauglichen Tipps helfen beim Vorbeugen.
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Das brennende Tabuthema

Fast jeder zweite Deutsche hat im Lauf seines Lebens mindestens einmal mit den störenden Knötchen im Afterbereich zu tun. Als Ursache kommt in erster Linie Verstopfung in Frage, aber auch während einer Schwangerschaft oder nach einer Geburt können Hämorrhoiden auftreten.

Hämorrhoiden sind krankhaft veränderte Blutgefäße im Bereich des Afters. Das dort vorhandene Gefäßgeflecht erfüllt eine wichtige Funktion bei der Stuhlgangregulierung. Es dichtet zusammen mit dem Schließmuskel den Darm ab. Setzt der Stuhlgang ein, erschlafft der Schließmuskel und das Blut fließt aus den „Gefäßpolstern“ ab. Der Stuhl kann dann ohne Probleme entweichen. Wenn sich der After verschließt, strömt das Blut wieder ein und dichtet den Analkanal mit ab.
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Ursachen und typische Beschwerden

Der Begriff Hämorrhoiden bezeichnet eine krankhafte Vergrößerung des Gefäßnetzes im Mastdarm. Da die Gefäße sehr dünnwandig sind, kann es schon durch leichte Verletzungen zu Blutungen kommen. Neben dem Schließmuskel dient dieses Gefäßnetz zur „Abdichtung“ des Analkanals. Sind allerdings Hämorrhoiden vorhanden, funktioniert dieser Schließmechanismus nicht mehr vollständig und es kommt zu Sekretaustritt und Reizung der Analregion. Häufig bilden sich dadurch Ekzeme.

Verschiedene Risikofaktoren
Die häufigsten Ursachen von Hämorrhoiden sind neben einer genetischen Veranlagung Verstopfung und starkes Pressen bei hartem Stuhl. Durch starkes Pressen können die vergrößerten Blutgefäße einreißen und bluten, im Stuhl ist dann hellrotes Blut sichtbar. Sitzende Tätigkeiten sowie ballaststoff- und flüssigkeitsarme Ernährung begünstigen diese Prozesse. Ernährungswissenschaftler empfehlen daher, einen bis eineinviertel Liter Flüssigkeit über den Tag verteilt zu trinken. Bei Frauen entstehen Hämorrhoiden häufig während der Schwangerschaft oder unmittelbar nach der Geburt. Neben den veränderten hormonellen Bedingungen drückt die vergrößerte Gebärmutter auf den Enddarm und führt zu einem „Rückstau“ des Bluts. Bei „normaler Hormonlage“ bilden sich die Hämorrhoiden häufig wieder zurück.
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Mann auf der Toilette
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Langes Pressen auf der Toilette begünstigt Hämorrhoiden. Dabei erweitern sich die Blutgefäße im untersten Darmbereich.
Schwangerschaftsbauch
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In der Schwangerschaft ändert sich die Hormonsituation. Diese Veränderung begünstigt die Entstehung von Hämorrhoiden.